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Freitag, der 02. Juni 2017

Vincent Aboubakar: Ich will in Istanbul bleiben!

Leihstürmer Vincent Aboubakar erklärte im Rahmen eines Interviews, dass er den FC Porto verlassen und auch weiterhin für den türkischen Meister Beşiktaş spielen wolle. Zudem blickte er auf den Saisonverlauf aus persönlicher Sicht zurück.

Von Anil P. Polat

Anfangs als Nachfolger von Torschützenkönig Mario Gomez mit viel Kritik überhäuft, spielte Vincent Aboubakar nach dem Gewinn der Afrikameisterschaft mit Kamerun eine bärenstarke Rückrunde. Mit seinem enormen Formanstieg und natürlich zahlreichen Toren avancierte der 25-Jährige mehr und mehr zu einem Leistungsträger des türkischen Meisters Beşiktaş und erspielte sich viele Sympathien bei den BJK-Fans, die „Abou" gerne auch in der kommenden Saison im Trikot der Schwarz-Weißen sehen würden. Der 49-malige kamerunische Nationalspieler (14 Tore) machte den Anhängern der „Adler" Hoffnung, betonte der in Yaounde geborene Angreifer im Interview mit "Habertürk" doch, dass er auch nach seinem Leihende bei Beşiktaş bleiben wolle. GazeteFutbol hat die wichtigsten Aussagen zusammengetragen. Vincent Aboubakar über ... 

... seinen Transfer zu Beşiktaş

„Ich kannte Quaresma und auch Talisca. Aber die beiden waren nicht die Hauptgründe für meinen Wechsel zu Beşiktaş. Beşiktaş war für die Champions League qualifiziert. Ich kannte die türkische Liga nicht. Auch mein Wissen bezüglich Beşiktaş war limitiert. Ich kannte die Derbys. Diese hatte ich einige Male gesehen. Aber die Champions League war sehr wichtig für mich." 

... den Abgang vom FC Porto 

„Zum damaligen Zeitpunkt sagte mein Trainer zu mir, dass er mich nicht braucht und ich keinen Platz im Kader finden werde. Er wollte, dass ich gehe. Aus der Premier League hat mir West Bromwich ein Angebot gemacht, doch die Offerte von Beşiktaş war einfach reizvoller. Denn es war mein Traum, in der Champions League zu spielen. Ich sage zu mir selbst immer, dass ich eine richtige Entscheidung getroffen habe. Wir haben sehr gute Leistungen im Europapokal gezeigt und eine gute Saison gespielt." 

... die Afrikameisterschaft und seinen Formanstieg 

„Ich denke, der wichtigste Grund für meine ansteigende Formkurve war Gewinn der Afrikameisterschaft mit meinem Land. Meister zu werden und Titel zu gewinnen, wird zur Gewohnheit. Man wird Meister und will sofort wieder den Pokal holen und in die Höhe stemmen. Nachdem wir Afrikameister wurden, habe ich gespürt, dass wir auch in der türkischen Liga Meister werden. Und am Ende kam es ja auch so." 

... den Einfluss von Şenol Güneş auf seine Entwicklung 

„Den größten Einfluss auf mich hatte unser Trainer Şenol Güneş. Er hat mir viel beigebracht und den richtigen Weg gezeigt. Sowohl was das Training betrifft als auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Anfangs tat ich mich sehr schwer. Ich kam aus Porto, hatte aber die Vorbereitungscamps verpasst. Es lag ein eingespieltes System vor. Der Trainer hat klare Vorstellungen, was er sich im Spiel wünscht. Zu Anfang konnte ich mich darauf nicht einstellen. Trainer Güneş besitzt eine Siegermentalität und große Erfahrung. Es holt das Beste aus den Spielern heraus. Istanbul ist eine einzigartige Stadt und Beşiktaş ein sehr großer Klub." 

... seinen Vorgänger Mario Gomez und die Meisterschaft 

„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Genauso wichtig, wie die Meisterschaft für die Klubgeschichte war, so wichtig war sie auch für mich. Denn ich erlebe dieses Glück auch zum ersten Mal. Es ist meine erste Klubmeisterschaft. Ich habe großen Respekt vor Gomez. Er hat viel für den Erfolg von Beşiktaş geleistet. Aber das hat keinen Druck bei mir erzeugt. Natürlich war es nicht leicht, sich an das Spielsystem hier zu gewöhnen. Das Entscheidende ist, ich habe es geschafft und wir sind alle zusammen Meister geworden." 

... seine Zukunft bei Beşiktaş und seinen alternativen Karrierewunsch 

„Ich habe es schon zuvor gesagt. Ich wäre sehr glücklich, wenn ich weiterhin hier bleiben dürfte. Ich möchte sehr gerne bleiben. Nach den Gesprächen zwischen den Vereinen wird sich alles aufklären. Für mich gibt es kein Problem. Wir sind als Familie sehr glücklich hier. Die Entscheidung wird Beşiktaş treffen. Wäre ich nicht Fußballer geworden, so wäre ich gerne Grundschullehrer geworden. Es ist nicht leicht Kinder zu erziehen. Aber hat viel Bedeutung und ist etwas Besonderes."

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