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Sonntag, der 12. November 2017

Auf dem Platz bin ich ein Krieger!

Torhüter Fabri hat sich bei Beşiktaş zu einem Fan-Liebling und Leistungsträger entwickelt. Nun sprach der Spanier ausführlich über die Beweggründe für den Wechsel in die Süper Lig und seine Ziele mit den Adlern. GazeteFutbol fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

Von Tarik DEDE

Fabricio Martin Agosto Ramírez, kurz Fabri genannt, wechselte im Sommer 2016 ablösefrei von Deportivo La Coruna zu Beşiktaş. Der 30-jährige Spanier eroberte sich den Platz im Tor der Adler und hat sich zu einem Leistungsträger in der Mannschaft und zu einem der Fan-Lieblinge entwickelt. Im Interview mit der spanischen Sportzeitung "Marca" sprach der auf den Kanaren aufgewachsene Torhüter ausführlich über seine Beweggründe für den Wechsel, sein bisherige Zeit in der Türkei und seine Ziele.

Über Beşiktaş und die Türkei

"Mein Abenteuer in der Türkei verläuft gut. Ich bin hier sehr glücklich und genieße die Zeit hier, ein neues Land, eine neue Kultur. Ich habe direkt im ersten Jahr die Meisterschaft gewonnen und in der Champions League gespielt. Beşiktaş ist ein sehr familiärer Verein und das hilft mir sehr. [...] Es gibt aber große Unterschiede zwischen den Ligen. In Spanien legen sie mehr Wert auf taktische Dinge, dort gibt es mehr Vereine mit einer hohen Qualität an Spielern. Hier gibt es auch sehr gute Spieler, aber wichtig ist vor allem der Einsatz. Du siehst die Spieler hier unermüdlich arbeiten." 

Über seinen Wechsel

"Eigentlich wollte ich Spanien nicht verlassen, aber das hier war eine große Chance. Ich hatte die Möglichkeit, im Europapokal zu spielen. Wenn ich in Spanien geblieben wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit, in der Champions League zu spielen, sehr gering gewesen. Das geht eigentlich nur als Keeper von Real Madrid, Barcelona oder von Atletico. Die Chance auf den Gewinn von Trophäen hat mich fasziniert. Außerdem bin ich ein Abenteuer-Typ und deswegen bin ich zu Beşiktaş gewechselt. [...] Viele Freunde haben mich damals gefragt, ob ich verrückt sei. Aber so habe ich nie gedacht. İstanbul ist eine fantastische Stadt und Beşiktaş ein außergewöhnlicher Verein. Ich brauchte einen Wechsel und ich habe es bis heute nicht bereut."

Über die Nummer Eins

"Ich bin hergekommen, um bei Beşiktaş die Nummer eins zu werden. Das war nicht einfach, denn der Torhüter war hier auch der Kapitän des Teams. Aber ich habe es Schritt für Schritt geschafft."

Über die Champions League

"In der vergangenen Saison konnten wir nicht die Gruppenphase überstehen. Wir haben das im letzten Spiel verpasst. Diese Spielzeit wollen wir diese schlechten Erinnerungen vergessen lassen. Solche Dinge machen einen noch stärker. Fehler und Niederlagen sind da, um Lehren daraus zu ziehen. [...] Ich habe mich noch nie so hilflos gefühlt wie bei der Niederlage gegen Dynamo Kiew. Wir hatten alles selbst in der Hand. Wir hatten die ersten fünf Spiele ohne Niederlage überstanden. Und dann lief alles schief. Wir gingen mit zehn Mann und einem 0:4-Rückstand in die Pause. Da gab es keine Chance mehr, noch etwas zu korrigieren. Das 0:6 war eine Schande. [...] Diese Saison haben wir vier starke Spiele gemacht. Wenn nicht jetzt, wann sollten wir dann ins Achtelfinale einziehen? Es ist vielleicht überraschend, aber wir befinden uns in einer Position in der Gruppe, die wir uns verdient haben."

Über seine Ziele

"Ich habe einen laufenden Vertrag bei Beşiktaş und möchte hier noch viele Jahre spielen. Mein Ziel ist es, in der Champions League die Runde der letzten 8 zu erreichen und für die Nationalelf nominiert zu werden. [...] Früher wurde ich für die Jugendnationalmannschaften nominiert. Ich hoffe, dass ich noch einmal die Gelegenheit bekomme, für mein Land zu spielen. Deswegen arbeite ich jeden Tag hart daran, mich noch weiter zu verbessern. Es würde mich sehr glücklich machen, eines Tages das Nationaltrikot überstreifen zu können."

Über seine Mitspieler

"Meine Lieblingsspieler bei Beşiktaş sind Quaresma, Adriano und Pepe. Sie haben es in ihren Karrieren gelernt, Pokale zu gewinnen. Früher habe ich sie am Fernseher bewundert, heute sind sie meine Teamkameraden."

Über das Selbstverständnis seines Teams

"Auf dem Platz sehe ich mich als Krieger. Wir bei Beşiktaş sehen uns als Gleichwertige an. Hier gibt es keinen Messi oder Ronaldo. Diese Geschlossenheit ist unser Charakter. Und unsere Fans unterstützen uns immer fantastisch. Sie sind immer bei uns, das ist eine unserer größten Stärken. [...] Insbesondere in den ersten Minuten eines Spiels sind sie unsere große Unterstützung. So etwas habe ich vorher nicht gekannt. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass meine Mitspieler mich nicht hören, wenn ich rufe. Was wir hier jede Woche im Stadion erleben, erlebst du nur in ganz wenigen Arenen. Man wächst im Vodafone Park ganz von allein."

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