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Montag, der 13. November 2017

Beşiktaş: Gary Medel dementiert Wechselgerüchte

Neuzugang Gary Medel bestritt energisch Beşiktaş verlassen zu wollen. Ganz im Gegenteil. Der Chilene will Titelgewinne mit den Schwarz-Weißen feiern. Indes ist Caner Erkin nach seiner verordneten Zwangspause zurück im Team.

Von Anil P. Polat

Bisher läuft es bei Beşiktaş nicht wie erhofft für Gary Medel. Der 105-fache chilenische Nationalspieler wechselte im Sommer für 2,5 Millionen Euro von Inter Mailand an den Bosporus. Allerdings kam der 30-Jährige beim türkischen Meister aus Istanbul bisher nicht über eine Reservistenrolle hinaus. 

Medel blickt nach vorn 

Zudem hagelte es nach dem Spiel gegen Aytemiz Alanyaspor Kritik für Medels Verhalten, als sich dieser in der Schlussphase nicht von Trainer Şenol Güneş einwechseln ließ. Medel erklärte, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt habe. Nun unterstrich der Defensivspezialist nochmals, Beşiktaş unter keinen Umständen verlassen zu wollen: „Der Vorfall in Alanya liegt hinter uns. Ich habe mich dort falsch verhalten. Ich entschuldige mich bei meinen Teamkollegen. Dieser Zwischenfall hat meine Motivation verdoppelt. Ich bemühe mich, dass ich mich komplett ins Team integriere. Ich habe einen Dreijahresvertrag bei Beşiktaş. Ich möchte hier Meisterschaften und Pokalgewinne feiern. Ich will dieses Ziel nicht auf halber Strecke aufgeben und den Klub verlassen", zitierte "beIN Sports" den Chilenen. 

Erkin zurück im Mannschaftstraining 

Derweil ist Linksverteidiger Caner Erkin heute nach zwei Wochen ins Mannschaftstraining von Beşiktaş zurückgekehrt. Der 29-Jährige bekam nach der Verhängung einer sechs Spiele umfassenden Sperre von Chefcoach Şenol Güneş eine Denkpause verordnet. Ab sofort trainiert Erkin wieder regulär mit dem Team. Erkin hatte am 23. Oktober im Stadt-Derby gegen Medipol Başakşehir den Schiedsrichter beleidigt und wurde anschließend auf Veranlassung des türkischen Verbandes (TFF) durch den Disziplinarausschuss (PFDK) für sechs Spiele gesperrt. 

Stachel über juristisch nicht einwandfreie Verurteilung sitzt immer noch tief 

Interessanterweise erhielt Erkin die Strafe ohne Rechtsgrundlage. Zudem hatte Erkin weder eine Rote Karte gesehen noch wurde der Vorfall im Schiedsrichterreport vermerkt. Der TFF änderte die Statuten erst am nächsten Tag (nach Urteilsverkündung) und schuf dadurch die fehlende Rechtsnorm, die für die Verhängung einer Strafe notwendig gewesen wäre. Der TFF verstieß objektiv betrachtet gegen den Grundsatz „Nulla poena sine lege" - „Keine Strafe ohne Gesetz". Eine rückwirkende Bestrafung ist ebenfalls formaljuristisch nicht zulässig. Auch, wenn die ethische und moralische Sichtweise eine Strafe für Erkins Verhalten als geboten erscheinen lässt, so ist diese juristisch „illegal" zustande gekommen. Der Einspruch von Beşiktaş wurde vom Schlichtungsausschuss („Tahkim Kurulu") ebenfalls abgewiesen. Der Verein hatte über seine offiziellen Kanäle die Missachtung der Judikatur erfolglos angeprangert.

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