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Freitag, der 01. Dezember 2017

Quaresma: Vom Ego-Shooter zum Teamplayer

Einst als Wandervogel, Egoist und Hitzkopf abgestempelt, hat sich Ricardo Quaresma im Herbst seiner schillernden Karriere bei Beşiktaş zum Teamplayer und Führungsspieler entwickelt.

Er ist einer der Gründe dafür, dass Beşiktaş schon vor dem letzten Spiel in Leipzig als Sieger der Gruppe G feststeht und sein Achtelfinal-Ticket in der Tasche hat. Vier Torvorlagen gehen bislang auf das Konto von Ricardo Quaresma, der 2010 mit Inter die UEFA Champions League gewann. Jetzt peilt er - ein Jahr nach dem vorzeitigen Aus in der Gruppenphase - mit den Schwarzen Adlern vom Bosporus weitere Erfolge in der Königsklasse an.

"Na ja, das ist vor allem eine Frage der Erfahrung", erklärt der Portugiese den jüngsten Aufschwung, "letztes Jahr fehlte es uns an der nötigen Erfahrung in der Champions League. Dieses Jahr ist die Mannschaft nahezu dieselbe, aber wir haben viel besser verstanden, wie die Champions League funktioniert."

Das zeigte sich vor allem in den letzten beiden Spielen gegen Monaco und Porto, als das Team keineswegs brillierte, aber zwei Unentschieden nach Hause brachte, die im Endeffekt zum Gruppensieg genügten. In ähnlicher Situation hatte Besiktas letzte Saison am 6. Spieltag ein 0:6 bei Dynamo Kiew kassiert.

Auch Coach Şenol Güneş hat daraus seine Lehren gezogen, für Quaresma ist der Türke sowieso einer der Garanten für die jüngsten Erfolge. "Er ist ein sehr erfahrener und intelligenter Trainer, der genau rüberbringt, was er von uns auf dem Platz erwartet. Er macht einen großartigen Job bei Beşiktaş", fährt der grandiose Techniker fort, der in seiner langen Karriere unter anderem schon für Sporting, Porto, Barcelona, Inter und Chelsea gekickt hat, ehe er 2015 ein zweites Mal beim türkischen Meister anheuerte.

Der Ego-Shooter der frühen Jahre ist inzwischen zu einem Teamplayer gereift, dem das viele Lob der letzten Monate fast schon peinlich zu sein scheint. "Ich versuche immer mein Bestes zu geben und meiner Mannschaft und meinen Mannschaftskollegen zu helfen. Aber sie tun dasselbe für mich, weil kein Spieler wichtige Spiele alleine entscheiden kann."

Und weil der einstige Wandervogel sich in Istanbul rundum wohl fühlt, kann er sich auch gut vorstellen, hier noch das eine oder andere Jahr dranzuhängen. "Ich fühle mich körperlich topfit. Der Trainer gewährt mir auf dem Platz sehr viele Freiheiten und vertraut mir voll und ganz und das ist für jeden Spieler wichtig."

Außerdem wären da ja noch die Fans. "Dieser Klub wird immer ein Teil meines Lebens sein. Vor allem die Fans haben mich immer sehr gut behandelt. Ich spüre ihre Liebe und Zuneigung und den Respekt, den sie mir entgegen bringen."

Trotzdem neigt sich seine schillernde Laufbahn langsam dem Ende entgegen, das weiß natürlich auch der 34-Jährige selbst. "Eines Tages wird der Fußball für mich Geschichte sein. Aber ich werde meine Karriere hoch erhobenen Hauptes beenden, schließlich durfte ich für einige der besten Klubs der Welt spielen. Ich verdanke dem Fußball alles, was ich in meinem Leben erreicht habe, deshalb liebe ich ihn auch so sehr."

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst auf www.uefa.com


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