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Samstag, der 06. Januar 2018

Cenk wird zum Rekordmann der Süper Lig

Der Wechsel von Cenk Tosun zum FC Everton ist durch. Die Ablösesumme ist aber nicht ganz so hoch wie erwartet. Dennoch ist es der neue Rekordtransfer der Süper Lig und für Beşiktaş ein guter Deal. Unterdessen sieht Gary Medel Chancen für einen Stammplatz und ein Weiterkommen in der Champions League.  

Von Tarik DEDE

Nach tagelangem Rätselraten ist der Wechsel von Cenk Tosun zum FC Everton endlich durch. Der englische Premierligist zahlt dem türkischen Meister dafür eine Ablösesumme von 22 Millionen Euro und damit deutlich weniger als zuvor spekuliert wurde. Das geht aus der Börsenmeldung hervor, die der türkische Meister auf der Plattform KAP am Samstagmittag veröffentlichte (siehe unten). Neben der reinen Ablösesumme kann Beşiktaş weitere Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 6 Millionen Euro erhalten. So gibt es bis zu 2 Millionen extra, wenn der FC Everton sich für die europäischen Pokalwettbewerbe qualifiziert und Cenk auf mindestens zehn (in dieser Rückrunde) bzw. 25 Einsätze in den kommenden vier Spielzeiten kommt. Das sind durchaus realistische Werte, die den Adlern bis zu maximal 2 Millionen Euro zusätzlich bringen können. Darüber hinaus kann der SüperLigist maximal weitere 4 Millionen einstreichen, wenn Cenk Tosun sich als treffsicherer Angreifer erweist. Dazu müsste er allerdings auf mindestens 15 (500.000 € extra) bzw. 25 Tore (1 Mio. € extra) pro Saison kommen. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison schafften lediglich zehn EPL-Spieler mindestens 15 Saisontore, nur zwei mehr als 25 Treffer (Harry Kane und Romelu Lukaku). Da müsste Cenk schon wie eine Bombe einschlagen, um für die Schwarz-Weißen noch einen monetären Zusatznutzen zu erarbeiten. So oder so ist es für den Klub ein sehr guter Deal und wirkt finanziell gesehen wie ein Gesundheitselexier (mehr zur Schuldenproblematik der Süper Lig).

Der neue Rekordmann der Süper Lig

Für die Süper Lig an sich ist es der beste Verkauf eines Spielers überhaupt. Nachdem Cengiz Ünder im vergangenen Jahr für 15 Millionen Euro an den AS Rom verkauft wurde, wird diese Bestmarke direkt in dieser Saison wieder gebrochen (siehe Tabelle). Cenk Tosun erweist sich dabei als Goldgrube, denn den Spieler konnte Beşiktaş einst ablösefrei von Gaziantepspor holen. Zudem ist noch etwas bemerkenswert. Cenk musste sich jahrelang hinter ausländischen Topstars wie Demba Ba oder Mario Gomez mit der Rolle des zweiten Stürmers begnügen. In der vergangenen Saison war er hinter Vincent Aboubakar quasi der Stürmer Nr. 1b. Doch kaum schlägt ein Ausländer wie Alvaro Negredo mal nicht ein, schon explodiert Cenk leistungsmäßig. Das Vertrauen des Trainers hat sich also am Ende ausgezahlt. Das sollte auch anderen türkischen Mannschaften eine Lehre sein. Wer stets an sich arbeitet, sollte auch das Vertrauen genießen und seine Einsatzzeiten bekommen.

Dankeschön an Fans und Verein

Cenk selbst weiß wohl allzu genau, wem er diesen Sprung zu verdanken hat. Und so verabschiedete sich der bei den Fans beliebte Angreifer über die sozialen Medien bei all jenen, die ihm diesen Karriereschritt ermöglicht haben. Klar ist aber auch: In England ist er Stand heute ein No Name, ein Underdog, einer der anderen den Startplatz wegnehmen will. Ganz so wie damals, als er aus dem Südosten an den Bosporus wechselte.

Selbstkritisch und voller Hoffnung

Die Mannschaft von Beşiktaş dürfte sich nun erst einmal keine Sorgen um ausstehende Gehaltszahlungen mehr machen. Im Trainingslager in Antalya wird für die Rückrunde gearbeitet, Şenol Güneş hatte schließlich erst jüngst betont, dass man sich im Titelrennen spielerisch vorne sieht (GazeteFutbol berichtete). Nun muss man das auch zeigen. Ein Hoffnungsträger ist Gary Medel. Der erfahrene Chilene stellte sich am Rande des Camps den Fragen der Journalisten und auch er betonte, dass das Meisterschaftsrennen trotz des Rückstands nicht gelaufen sei. Zudem werde er weiterhin hart arbeiten, denn noch hat sich der bissige Defensiv-Allrounder nicht in die Herzen der Fans und auf einen Stammplatz spielen können. Medel sagte selbstkritisch, dass er zu Saisonbeginn gemerkt habe, dass er noch nicht so weit sei. Er habe daraufhin sehr hart gearbeitet und Gewicht abgegeben. Die Leistung im Derby gegen Galatasaray, als Beşiktaş dem Rekordmeister deutlich die Grenzen aufzeigte und mit 3:0 gewann, aber habe gezeigt, dass er große Fortschritte erzielt habe. Medel betonte, dass er sich auf der Sechserposition am wohlsten fühle, der Trainer ihn aber schon als Innen- und Außenverteidiger aufgestellt habe. Zudem gab es noch einen kleinen Ausblick Richtung Champions League: „Die Spiele gegen Bayern München werden sehr schwierig. Nur wenn wir auswärts ein gutes Ergebnis holen, können wir zu Hause den Einzug in die nächste Runde schaffen.“

 

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