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Dienstag, der 08. Mai 2018

Güneş: „Fehler anderer nicht als Vorbild nehmen!“

Während Trainer Şenol Güneş ein Jubiläum bei Beşiktaş feierte, hatte der Erfolgscoach auch mahnende Worte an die Fans, während sich die BJK-Kicker einer Selbstreflexion unterzogen. Kayseris Übungsleiter Marius Sumudica bestach dagegen mit sympathischen Gesten.

Von Anil P. Polat

Nach dem gestrigen 2:0-Heimsieg gegen Kayserispor (zum Spielbericht) hat Titelverteidiger Beşiktaş zumindest seine rechnerischen Chancen auf den Titelgewinn beziehungsweise die Champions League-Qualifikation gewahrt. Damit ist der türkische Meister seit 43 Heimspielen unbesiegt. Dies ist aktuell die längste Serie in den Top10-Ligen Europas. Damit ließ man Klubs wie Paris Saint-Germain (41), den FC Bayern München (39), den FC Porto (35) oder den FC Barcelona (34) hinter sich. Innenverteidiger Dusko Tosic schaffte es indes als erster Spieler in dieser Saison an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen einen Platzverweis zu kassieren. Insgesamt wurde de Serbe schon zum dritten Mal in dieser Saison frühzeitig vom Platz gestellt. Mit sieben Platzverweisen ist Beşiktaş hinter Kayserispor und Teleset Mobilya Akhisarspor (je acht Platzweise) das Team, dass am häufigsten in Unterzahl spielen musste.

Güneş macht gute Miene zum bösen Spiel

Für BJK-Trainer Şenol Güneş war es derweil das 100. Süper Lig-Spiel an der Seitenlinie von Beşiktaş. In diesem Zeitraum holte der 65-Jährige 67 Siege und 20 Unentschieden, bei 13 Niederlagen. Dabei erzielten die Schwarz-Weißen unter der Leitung des Erfolgscoaches 209 Tore und kassierten 92 Gegentreffer. Nach dem Jubiläumsspiel hatte Güneş folgendes zu sagen: „Wir sind aufs Spielfeld gegangen, um zu gewinnen. Und wir haben meiner Meinung nach einen verdienten Sieg geholt. Die Fans haben uns großartig unterstützt. Ich möchte aber nicht, dass es Gewalt und Beleidigungen gibt. Wir dürfen die Fehler anderer nicht wiederholen. Sie protestieren gegen das Unrecht, was uns wiederfuhr, aber die Fehler anderer dürfen uns nicht als Vorbild dienen. Wir sind enttäuscht über den vierten Platz. Unser Präsident und die BJK-Gemeinde stehen immer hinter mir. Ich möchte keine harten Worte gebrauchen, aber unser Schweigen bedeutet nicht, dass wir dumm sind und nicht sehen was für ein Spiel gespielt wird. Es gibt einige, die schreiben ihre eigenen Szenarien und wir werden gezwungen, darin mitzuspielen."

Selbstreflexion: BJK-Kicker zwischen Freude und Enttäuschung

BJK-Torhüter Fabricio Ramirez macht indes das größte Problem der Saison aus: „Wären wir die Saison über vor dem gegnerischen Tor nicht so fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, dann würden wir jetzt nicht hinter der Konkurrenz liegen", so der Keeper. Teamkollege und Torschütze Adriano Correia war dennoch glücklich über den Sieg: „Wir haben mit Hilfe unserer Anhänger ein gutes Spiel gezeigt. Jeder ist bemüht einen positiven Beitrag zu leiten, damit das Team erfolgreich ist", sagte der Brasilianer. Mannschaftskamerad Necip Uysal fasste die bisherige Saison zusammen: „Mit einem schönen Spiel haben wir ein gutes Resultat eingefahren. Jetzt müssen wir auf die verbleibenden zwei Spiele schauen. Natürlich kann ich sagen, dass wir die besten Fans der Türkei besitzen. Aber ich muss auch sagen, dass wir uns viel zu viele Punktverluste geleistet haben. Wir hätten viele Partien gewinnen können. Nur bleiben nur noch zwei Spiele."

Sumudica mit Respekt vor Beşiktaş

Kayserispor-Trainer Marius Sumudica hatte währenddessen warme Worte für Gegner Beşiktaş. Zuvor hatte sich der rumänische Übungsleiter im Vodafone-Park in der berühmten „Adler-Pose" fotografieren lassen: „Kayserispor hat heute gut gespielt. Ich habe fünf hochwertige Chancen gezählt. Wenn man auswärts gegen Beşiktaş nicht trifft, ist so ein Ausgang nahezu unvermeidbar. Beşiktaş ist ein sehr gutes Team. Der Meister der Vorsaison, der über großartige Spieler mit viel Charakter verfügt. Ich mag die Atmosphäre hier sehr. Es ist etwas ganz anderes und besonderes. Die Fans riefen und baten mich um das Adler-Bild. Ich wollte sie nicht zu enttäuschen, daher habe ich aus Spaß dieses Foto aufnehmen lassen. Sonst ist da nichts zwischen mir und Beşiktaş. Ich muss allerdings sagen, dass Beşiktaş nicht das steht, wo es stehen müsste. Die Mannschaft verdient mehr.“

 

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