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Mittwoch, der 06. Juni 2018

Vagner Love spricht über Geldprobleme

Vagner Love sorgt mit einem Interview zur Finanzlage bei Beşiktaş für Schlagzeilen. Immerhin scheint es aber bald Entlastung zu geben, für Alvaro Negredo gibt es Interessenten. Unterdessen hat sich ein möglicher Talisca-Deal offenbar zerschlagen.

Von Tarik DEDE

Das es um die Finanzlage von Beşiktaş nicht gut steht, ist kein Geheimnis. Wie die anderen Topvereine der Süper Lig kämpfen auch die Schwarz-Weißen seit Jahren gegen einen hohen Schuldenberg an und müssen auch noch den Einbruch der türkische Lira - allein gegen den US-Dollar ging es seit Jahresanfang um rund 20 Prozent bergab - verkraften. Nun fehlen auch noch die Einnahmen aus der verpassten Champions League. Fikret Orman rechnet aus der Europa League maximal mit 13 Millionen Euro an Zusatzeinnahmen. Das ist kein Vergleich zu den fast 47 Millionen Euro, die sich der Klub in der vergangenen Saison in der Königsklasse verdient hat. Vagner Love scheint sich in Gelddingen auszukennen. Zumindest hat der Angreifer in einem Interview mit einer brasilianischen TV-Station seine Ansichten dazu geäußert: „Beşiktaş hat in der vergangenen Saison viel in die Mannschaft investiert, aber seine Ziele nicht erreicht. Wir sind nicht Meister geworden und haben uns nicht für die Champions League qualifiziert. Deswegen hat der Verein einen signifikanten Einnahmenverlust zu verkraften. Die Personalkosten sind hoch und der Vorstand möchte diese reduzieren", sagte der 33-jährige Angreifer.

Vagner Love: Brasilien-Rückkehr nur wenn es sein muss

Dennoch sei Beşiktaş ein „wunderbarer" Verein mit tollen Trainingsbedingungen und einem stets vollen Stadion. Vagner Love stellte aber auch klar, dass er trotz seines fortgeschrittenen Alters aktuell noch nicht an eine Rückkehr in seine Heimat Brasilien denke. Jedoch: Wenn Beşiktaş ihn nicht mehr halten wolle, dann werde er aber nach Alternativen suchen müssen. Der Spieler verriet dabei, dass er im Winter ein Angebot von Flamengo aus seiner Heimatstadt Rio de Jainero vorliegen hatte. Allerdings war der brasilianische Traditionsklub im Gegensatz zu Beşiktaş nicht bereit, eine Ablöse zu zahlen. Seine schlechten Leistungen seit seinem Wechsel zu den Adlern führte der Mittelstürmer auf zwei Verletzungen zurück: „Das was ich bei Alanyaspor zeigen konnte, konnte ich bei Beşiktaş deshalb leider nicht mehr umsetzen."

Mexikaner wollen Negredo

Mit einem Festgehalt von 4 Millionen Euro pro Jahr ist Alvaro Negredo der Topverdiener bei den Adlern. Da ist es kein Wunder, dass der Vorstand ihn gerne loswerden will. Denn die Leistungen des Spaniers waren nur selten überzeugend und konnten an die der Top-Torjäger der vergangenen Jahre - Cenk Tosun, Demba Ba, Mario Gomez - nicht heranreichen. Dabei klingen 15 Tore und 9 Assist in 32 Pflichtspielen zumindest statistisch gesehen nicht so schlecht. Hoffnungsvolle Nachrichten kommen nun aus Mexiko. Laut Record seien gleich zwei Top-Vereine an dem Angreifer interessiert. So habe Beşiktaş eine 1,5 Millionen schwere Offerte von Deportivo Toluca abgelehnt. Doch der Klub aus der Nähe der Hauptstadt Mexico City sei bereit, sein Angebot auf 3 Millionen Euro zu erhöhen, heißt es. Die Quoten die WM 2018 zu gewinnen sehen eher schlecht aus für die Mexikaner.  Neben Toluca sei zudem der Klub Santos Laguna an einer Verpflichtung interessiert und bereite eine Anfrage vor.

Manager verhindert offenbar Talisca-Deal

Eigentlich wollte Beşiktaş einen Deal der feinsten Sorte in Sachen Anderson Talisca hinlegen. Der Plan war, die 21 Millionen Euro schwere Option für den Brasilianer zu ziehen und ihn dann direkt an einen Topverein aus England zu verkaufen. Angeblich sind mehrere finanzstarke Adressen an dem 23-jährigen Offensivmann interessiert. Zu der Option wären noch vier Millionen Euro für den Berater dazugekommen, hieß es bisher. Doch nun scheint der Deal zu platzen. Laut türkischen Medienberichten habe der Berater nun 6 Millionen Euro für die eigene Schatulle gefordert. Daraufhin habe Beşiktaş die Gespräche abgebrochen. Da die Optionsfrist bereits heute endet, wird es nun sehr knapp. Ein Deal scheint unmöglich.


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