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Donnerstag, der 06. September 2018

Günes: „Zu viele Ausländer in der Türkei!“

Besiktas-Trainer Senol Günes erläutert in einem Interview nach dem technischen Direktoratstreffen der UEFA Elite-Klubs, dass er von einer Einschränkung der Ausländeranzahl in der Türkei nicht abgeneigt sei.

Von Sefa OEZEKER

Kaum pausiert die Süper Lig, beschäftigt sich die türkische Medienlandschaft mit Themen, die eigentlich ad acta gelegt zu sein schienen. Aktuell ganz heiß diskutiert wird die Ausländerregelung in Türkeis höchster Spielklasse. Momentan können die Erstligisten 14 ausländische Spieler unter Vertrag halten, doch so „locker" war die Regelung nicht immer. In Zeiten, als noch lediglich acht Ausländer die Spiellizenz vom TFF erhielten, kauften zumeist die Top-Klubs für vergleichsweise sehr hohe Ablösesummen die angeblich besten Spieler der Türkei ein, welche teilweise aber kläglich scheiterten. Ein Beispiel hierfür ist Galatasarays Tarik Camdal, welcher für eine Ablösesumme von satten 4,75 Millionen Euro zu den Gelb-Roten wechselte. Das Ergebnis: In drei Saisons wurde der 27-jährige Deutsch-Türke lediglich 20 Mal eingesetzt. Mittlerweile spielt Camdal bei Galatasaray überhaupt keine Rolle mehr.

Senol Günes: „14 Ausländer sind zu viel"

Besiktas-Trainer Senol Günes scheint mittlerweile der Ansicht zu sein, dass die seit der Saison 2015/16 deutlich gelockerte Ausländerregelung erneut verschärft werden sollte: „Die Türkei hat den Umständen entsprechend einige Dinge beschlossen, für die sie nicht bereit war. Vielleicht war es zu Beginn eine gute Überlegung, jedoch bestanden bei dieser Entscheidung auch gewisse Kritikpunkte. Leider wurde diese Kritik nie berücksichtigt. Deshalb sind wir bei 14 Ausländern angekommen. Die Anzahl an ausländischen Spielern in der Süper Lig ist eindeutig zu hoch. Aktuell würde eine Reduzierung der Anzahl von ausländischen Spielern dem Land guttun."

Ali Dürüst: „Entscheidung wird Ende des Jahres fallen"

Die Aussagen von Günes sorgten für viel Furore in der Türkei. Die einen stimmen Günes zu und vertreten die Meinung, dass eine verschärfte Ausländerregelung sowohl der türkischen Wirtschaft als auch der türkischen Nationalmannschaft gut tun würde, während die anderen das endgültige Scheitern auf der internationalen Bühne befürchten. Letztendlich liegt die finale Entscheidung beim türkischen Fußballverband TFF. Ali Dürüst, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, erläutert, dass man zum Ende des Jahres erneut über dieses Thema diskutieren wird: „Über unseren gemeinsamen Weg wird auch die Ligavereinigung entscheiden. Wir haben bereits neulich über dieses Thema gesprochen. Am Ende des Jahres wird die Ausländerregelung überarbeitet. Unsere Bemühungen gemeinsam mit der Ligavereinigung laufen weiter." Dürüst fährt fort: „Wir möchten sowohl für die türkische Nationalmannschaft als auch für den türkischen Fußball insgesamt die beste Entscheidung treffen."

Der TFF kann eine Änderung der Ausländerregelung nicht alleine in die Wege leiten. Hierbei braucht Verbandspräsident Yildirim Demirören die Zustimmung von mindestens zehn Süper Lig-Klubs.

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