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Mittwoch, der 10. Oktober 2018

Besiktas-Präsident teilt gegen den Verband aus!

Besiktas-Präsident Fikret Orman verteilte am Dienstagnachmittag heftigst aus. Zur Zielscheibe wurden der türkische Fußballverband und die Schiedsrichter. GazeteFutbol mit den wichtigsten Aussagen aus der Pressekonferenz.

Von Cihad KOEKTEN

Am Montag verkündete Besiktas über die offiziellen Kanäle, dass Präsident Fikret Orman zu den letzten Ereignissen bezüglich am Dienstagnachmittag eine Pressekonferenz im Vodafone Park veranstalten wird. Vor allem in den sozialen Netzwerken hatten die Fans eine solche Pressekonferenz vom Präsidenten gefordert. Trotz des Zitierens von Rumi bezüglich Anstand und Moral deutete Orman gegenüber der Presse an, dass der Slogan „Efendi Besiktas″ nun Schnee von gestern sei und der Verein nicht mehr alles so hinnehmen werde, wie es in der Vergangenheit des Öfteren der Fall war. Die Leidtragenden der Pressekonferenz - der türkische Fußballverband und die Schiedsrichter! Hervorzuheben waren noch die Aussagen in Richtung eigene Anhängerschaft, die er als Familie bezeichnete und von ihr weiterhin um Vertrauen bat. GazeteFutbol fasst die hitzige Pressekonferenz zusammen. Orman über...

... über seine Meinungsänderung:

„Eigentlich veranstalten wir hier an diesem Ort eher Pressekonferenzen für positive Anlässe. Heute ist das leider nicht der Fall. Von Tag eins hinweg haben wir versucht der Öffentlichkeit gegenüber immer gute Botschaften zu vermitteln und den Sport in den Vordergrund zu stellen. Ich habe in meiner sechseinhalbjährigen beziehungsweise zehnmonatigen Laufzeit als Besiktas-Präsident beziehungsweise Vorsitzender der Klubvereinigung immer Eigenkritik betrieben. Aber ich denke, dass es nun an der Zeit ist einige Wahrheiten ans Licht zu bringen. Ich hatte gesagt, dass wir keine Zweifel bezüglich den guten Absichten unserer Schiedsrichter haben und sie auch nur Menschen sind. Von nun an bin ich nicht mehr dieser Meinung und denke, dass es an der Zeit ist die Schiedsrichter zu kritisieren. Besiktas ist ein Klub, den man ernst nehmen muss. Jeder sollte ab sofort seiner Arbeit nachgehen und nicht nur reden.″

... über den Video Assistant Referee (1) und Cüneyt Cakir:

„Der Video Assistant Referee ist ein gutes System, welches ich an sich auch nicht kritisiere. Wir haben doch alle gesehen wie wichtig es werden kann, wenn es für zehn Minuten nicht funktioniert. Aber wir müssen etwas klarstellen: Nicht das System macht die Fehler, sondern die Menschen. Und die müssten besser ausgebildet werden. Der VAR ist echt toll, aber die Umsetzung in der Türkei ist eine Katastrophe. Bei der Weltmeisterschaft beispielsweise hat es eine Erfolgsquote von 99,3 Prozent. Wieso klappt das in der Türkei nicht?! Ich bin nicht derjenige, der sich damit befassen sollte. Besiktas ist der einzige Klub, bei dem der VAR nicht so funktioniert wie es sollte. Beispielsweise hat Cüneyt Cakir auch bei der Weltmeisterschaft in Russland gepfiffen. Aber das, was er dort gepfiffen hat, ähnelt kein bisschen dem, was er hier zusammenpfeift. Man kann nicht mit der Logik voranschreiten, dass immer wieder nur der Tag gerettet werden soll. Jeder Verein hat seinen eigenen Schiedsrichter mittlerweile. Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas. Jeder Schiedsrichter soll in jedem Spiel eingesetzt werden können. Es muss mehr Gerechtigkeit herrschen.″

... über den VAR (2) und die Schiedsrichter:

„Der türkische Fußballverband (TFF) muss auch Selbstkritik betreiben können. Unser Ansprechpartner ist nicht der Schiedsrichterausschuss (MHK), sondern der TFF. Deshalb frage ich den Verband: Gibt es einen Ausschuss, der bezüglich diesen Problemen nach Lösungen sucht? Bei der WM saß Ex-Schiedsrichter Roberto Rosetti in den VAR-Zimmern und untersuchte alle Partien. Wir haben unseren Schiedsrichtern alles überlassen, doch sie haben unser Vertrauen missbraucht und fügen uns nur Schaden zu. Sie sollten in der Zukunft die ganzen Spiele im Ausland verfolgen, analysieren und dem MHK vorlegen. Bei der ersten Sitzung der Klubvereinigung werde ich das als ersten Tagespunkt ansetzen. Sonst wird das niemals besser.″

... über VAR (3) und das Konyaspor-Spiel:

„Wir haben ja den Videoassistenten gefordert, damit sich die Fehler reduzieren. Auf dem Feld passiert etwas und es wird sofort beim VAR nachgefragt. Im Regelbuch steht, dass der Schiedsrichter so zu pfeifen hat, als ob es kein VAR geben würde. Er hat gefälligst sein Spiel richtig zu pfeifen. Beispielsweise ist der Elfmeter im Spiel gegen Konyaspor ein Witz. Stellen Sie sich vor der Ball wäre im Netz gelandet und wir hätten deswegen Punkte verloren. Man kann sich doch nicht immer wieder nur entschuldigen. Auch die Rote Karte vor dem Derby gegen Gary Medel war keine. Das weiß mittlerweile die ganze Welt.″

... über den TFF:

„Wir sind nicht die Vereine des Verbandes, sondern der Verband ist der Verband der Vereine. Leider stellen wir aber fest, dass der TFF bei der Vergabe für die Europameisterschaft 2024 hängengeblieben ist. Sie halten seit zweieinhalb Monaten keine Vorstandssitzung ab. Ist die einzige Aufgabe des TFF etwa die Vergabe der EM 2024? Ist das ihre einzige Mission? Als Klubvereinigung haben wir ungefähr zehn Schreiben an den TFF herausgeschickt und immer die eine Antwort erhalten - „Es finden keine Vorstandssitzungen statt, deshalb können wir keine Entscheidungen treffen.″ Vergangenes Jahr endete mein Spiel um 21:00 Uhr und um Mitternacht wurde eine Vorstandssitzung abgehalten, damit Caner Erkin eine Strafe erhält. Wenn man eine Regelung drei Stunden nach einer Partie ändern kann, wieso passiert nichts, wenn die Klubvereinigung um etwas bittet?"

... über die Fans:

„Ich hatte gesagt, dass wir uns nach manchen Spielen selbst betrachten sollten bevor wir die Schiedsrichter anfangen zu kritisieren. Es ist leicht den Fans über die schönen Dinge des Lebens zu berichten. Jeder in dieser Familie hat Verantwortungen zu tragen und diese dementsprechend richtig umzusetzen. Manchmal hat es den Fans nicht unbedingt gefallen das respektvolle Verhalten von Besiktas in den Vordergrund zu stellen. In der letzten Zeit haben sie vermehrt gerufen, dass wir Besiktas schützen sollten. Wir haben seit Tag eins unseren Verein immer in Schutz genommen. Und wir haben dies niemals ausgenutzt und damit in der Öffentlichkeit geprahlt. Wir sind nicht aufgetreten um Shows abzuliefern. Wir haben in jeder Hinsicht bei allen Angelegenheiten unsere Fans in Schutz genommen. Das Ziel des Besiktas-Vorstandes ist der Erfolg von Besiktas. Als die Meisterschaften geholt wurden, waren wir auch an der Spitze. Natürlich werde ich auch Aussagen von mir geben, die manchmal Enttäuschungen hervorrufen werden. Aber es ist doch selbstverständlich, dass ich mit den Angehörigen meiner Familie schimpfe."

... über die Vorfälle in der U21 im Spiel gegen Konyaspor:

„Als in unseren Heimspielen Beleidigungen gegenüber anderen Mannschaften getätigt worden sind haben wir diese scharf kritisiert. Klar hat es einigen Fans nicht gefallen, aber ich habe dasselbe auch von anderen Vereinen erwartet. In den letzten beiden Wochen haben Fans mit Bursaspor-Trikots unsere Fans angegriffen. In Konya sind schlimme Sachen passiert. Wir haben die Menschen nicht mit dem Verein gleichgesetzt und hätten zumindest erwartet, dass die Gegenseite Bedauern vermittelt. Jeder Vorfall wird versucht mit den Worten „Wir sind traurig, aber ...″ aus der Welt geschafft. Bezüglich den Vorfällen in Konya werden wir bis zum Schluss dran bleiben. Wir haben bereits Anzeige erstattet. Der Verband muss sich auch einschalten, es muss eine gemeinsame Entscheidung herbeigeführt werden. Wenn keine richtige Entscheidung verkündet wird, können wir Vorfälle wie beispielsweise in Griechenland nicht verhindern, als der PAOK-Präsident mit einer Waffe den Platz betrat. Irgendwann werden die Menschen auch unsere Stadien mit Waffen betreten.″

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