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Freitag, der 26. Oktober 2018

Ricardo Quaresma: „Ich kann auch gehen!″

Während Besiktas-Trainer Senol Günes nach der Partie Geschlossenheit forderte, signalisierte Ricardo Quaresma, dass er den Klub im Winter durchaus verlassen könnte. Die Reaktionen aus Istanbul!

Von Cihad KOEKTEN

Besiktas hat das Gewinnen verlernt. Sogar zuhause im heimischen Vodafone Park schaffen es die Schützlinge von Senol Günes derzeit nicht an die Erfolge der vergangenen Spielzeiten anzuknüpfen. Wettbewerbsübergreifend konnten die „Schwarzen Adler″ in den letzten drei Begegnungen keinen Sieg mehr einfahren. Zudem setzte es in den vergangenen fünf Heimspielen zwei Niederlagen. So viele wie nie zuvor in der Ära Günes. Erst am Mittwoch hatten sich Präsident Fikret Orman & Co. in einer Pressekonferenz über Zusammenhalt und mannschaftliche Geschlossenheit geäußert. Doch die gestrige Begegnung war weit von den Vorstellungen der Besiktas-Verantwortlichen entfernt. Nach der Partie mussten Günes und der Vorstand zum ersten Mal die kritischen Pfiffe der Anhängerschaft ertragen. Aber nicht nur der 66-Jährige, sondern auch Kapitän Oguzhan ÖzyakupCaner Erkin und Ricardo Quaresma wurden nach dem deutlichen Rückstand rigoros ausgepfiffen. Lediglich Gökhan Gönül und Gary Medel wurden seitens der Fans nach dem Match zu den Tribünen gerufen. GazeteFutbol mit den Stimmen zur 2:4-Niederlage gegen Genk!

Senol Günes, Coach Besiktas: „Eigentlich haben wir ja in der ersten Halbzeit im gewollten Format gespielt, bis wir ein Tor kassiert haben, während wir damit beschäftigt waren, ob der Ball im Seitenaus war oder nicht. Die Ausrichtung des Gegners war ganz klar das schnelle Konterspiel. Sie hatten von Anfang an die Kontrolle über das Spiel. Mit dem Führungstreffer wurden sie nur sicherer. In der zweiten Halbzeit hatten wir zwar Chancen, aber haben durch leichtsinnige Fehler gleichzeitig Tore eingefangen. Für uns war es ein grauenhaftes Spiel mit einem grauenhaften Ergebnis. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir von unserer Spieldisziplin weit entfernt. [...] Die Fans sind nach so einem Spiel natürlich traurig. Trotz dessen ist dieser Klub mit seinem Präsidenten und seiner Anhängerschaft eine geschlossene Einheit. Wir gewinnen und verlieren zusammen. Die heutigen Fehler nehme ich auf meine Kappe. Es ist wichtiger sich über die Zukunft Gedanken zu machen und nicht in der Vergangenheit hängen zu bleiben. [...] Wir konnten heute unseren Siegeswillen nicht demonstrieren. Wir werden uns hinterfragen und Änderungen vornehmen. Wenn man nicht dagegen ankämpft und sich geschlagen gibt, kann man keine große Mannschaft werden. Nach dieser Niederlage müssen wir noch mehr daran glauben und geduldig sein. Wir müssen unseren Weg gemeinsam gehen."

Ricardo Quaresma, Mittelfeldspieler Besiktas: „Wir haben es heute versucht, aber es hat nicht gereicht. Wir haben nun viele Spiele vor uns. Die Saison geht noch sehr lange. Am Montag ist schon die nächste Partie, in der wir unsere Fehler wieder korrigieren können. Jetzt ist erst einmal Ausruhen angesagt. Montag brauchen wir unbedingt einen Sieg. Wir hatten heute Chancen, aber der Gegner hat die Treffer gemacht. [...] In unserer Mannschaft gibt es junge Spieler, die durch den Druck der Fans nicht gut gespielt haben. Ich wurde auch ausgepfiffen, aber ich kann das als erfahrener Spieler verkraften, die Jüngeren jedoch nicht. Gerade die Jüngeren sollte man nicht als Sündenböcke auswählen. Wenn sie unbedingt jemanden auspfeifen und kritisieren möchten, dann sollen sie das mit mir machen. Ich musste den Klub schon einmal verlassen. Falls ich hier nicht mehr erwünscht bin, kann ich im Januar wieder gehen."

Vagner Love, Stürmer Besiktas: „Wir hatten Konzentrationsprobleme zu Beginn der Partie. Wir wussten um die Schwierigkeit der Begegnung, da wir gegen eine qualitativ gute Mannschaft spielen würden. Wir waren heute weder psychisch noch physisch anwesend. Am Ende haben wir das teuer bezahlt.″

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