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Mittwoch, der 01. 2017

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Der größte Sportverein der Türkei spielt Konterfußball, lässt sich von den "Kellerkindern" der Liga auf der Nase herumtanzen - und setzt nach wie vor auf einen Präsidenten, der sämtliche Kredite aufgebraucht hat.

Von Erdem UFAK

Nur ein Sieg aus den letzten sieben Pflichtspielen: Bei Fenerbahce brennt nach dem Aus in der UEFA Europa League und der wohl verpassten Meisterschaft der Baum! Die große Fenerbahce-Gemeinde, die insbesondere nach dem Manipulationsskandal mehr denn je Zusammenhalt demonstrierte, bröckelt inzwischen auseinander. Die Gründe liegen auf der Hand: Neben dem fehlenden sportlichen Erfolg sind es insbesondere Trainer Dick Advocaat und Präsident Aziz Yildirim, die sich den Unmut der Fans zugezogen haben.

Fenerbahce unter Dick Advocaat: Keine Handschrift, kein System, keine Perspektive

Der sportliche Misserfolg der „Kanarienvögel“, die in den letzten Jahren nie schlechter als Platz 2 abschnitten, wird allen voran dem niederländischen Übungsleiter angekreidet. Die Kritik der Fans und Fußballexperten ist berechtigt. Auch nach stolzen 22 Spieltagen ist im Spiel der Gelb-Marineblauen keinerlei System und Struktur zu erkennen. Neben der Fähigkeit in „großen“ Spielen stets da zu sein, hat zumeist die individuelle Klasse im Team die Partien entschieden. Schlimmer noch, hat es Advocaat versäumt, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass sich in der Ära Advocaat kein Fenerbahce-Akteur entscheidend verbessert hat – im Gegenteil: Spieler wie Alper Potuk, Ozan Tufan, Hasan Ali Kaldirim oder auch Volkan Sen stagnieren in ihrer Entwicklung. Sogenannte Stars wie Robin van Persie, Gregory van der Wiel oder auch Emmanuel Emenike sind dauerverletzt, süchtig nach Social Media oder spielen kaum mehr eine Rolle.

Der größe Sportverein der Türkei spielt Konterfußball!

Die Zukunft der Gelb-Marineblauen kann einem da schon Angst machen. Nach wie vor schaut der Fenerbahce-Vorstand tatenlos zu, wie Advocaat die Mannschaft zu Grunde richtet. Der 19-fache türkische Titelträger hat in seinen Begegnungen keinen Plan B mehr, vom niederländischen Coach wird stattdessen über Wochen und Monate Konterfußball gepriesen – nach wie vor ohne Erfolg. Dass ein so großes Team wie Fenerbahce nur eine Stilrichtung beherrscht und zum Teil verzweifelte Angriffsbemühungen an den Tag legt, ist ein Armutszeugnis für den ganzen Verein. Gegen stärkere Gegner wie Besiktas, Basaksehir und Galatasaray ist dieser „Matchplan“ sicherlich erfolgreich gewesen. Vor Augen geführt wurde die Hilflosigkeit der Fenerbahce-Spieler jedoch in den Spielen gegen die „Kleinen“. Ganze elf Punkte wurden gegen die Kellerkinder liegengelassen – auch weil Advocaat nicht in der Lage war/ist, seine Mannschaft auf die nächsten Gegner einzustellen.

Keine Wahlen vor 2018

Angeführt wird der „Chaos-Haufen“ in Istanbul nach wie vor von einem Vereinspräsidenten, der seine Präsenz und Amtszeit bei Fenerbahce deutlich überreizt hat. Die Fans der „Kanarienvögel“ müssen sich schon extrem auf den Arm genommen fühlen, wenn keinerlei Reaktion aus der Vorstandsriege kommt und man zusehen muss, wie sich Fenerbahce Woche für Woche einen spielerischen Offenbarungseid leistet. Die Probleme sind dennoch sehr viel vielschichtiger als „nur“ ein Dick Advocaat. Das wissen die Fans nicht erst seit dieser Saison. Die massiven Proteste in den letzten Wochen werden im Übrigen erfolglos bleiben. Advocaat wird seinen Vertrag bis zum Saisonende aussitzen und auch Aziz Yildirim wird uns bis zur Generalversammlung im Mai 2018 mit seiner Anwesenheit beehren. Man kann den Fenerbahce-Anhängern im Moment nur noch viel Geduld und Durchhaltevermögen wünschen. Und auch den Fenerbahce-Spielern, die mit einem Trainer zurechtkommen müssen, der auf seine letzten Tage im Trainergeschäft kompromissloser denn je daherkommt. Es langt eben nicht, die Journalisten auf jeder Pressekonferenz zurechtzuweisen. Diese machen ihren Job – und das sollte Advocaat endlich auch tun.


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