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Montag, der 15. Mai 2017

Fenerbahce-Coach Advocaat verzockt sich

Dick Advocaat beschwerte sich nach der 0:1-Pleite gegen Antalyaspor öffentlich über seine Ersatzspieler. Doch war es nicht der Fenerbahce-Coach, der diese wochen- und monatelang links liegen ließ?

Von Erdem UFAK

Fenerbahce-Coach Dick Advocaat hat sich mit seiner Startaufstellung gegen Antalyaspor verzockt. Die Gelb-Marineblauen konnten die Ausfälle von Martin Skrtel, Sener Özbayrakli und Josef de Souza nicht kompensieren, zeigten gegen den Tabellensechsten eine erschreckend harmlose Vorstellung. Mit ein Grund dafür: Spieler wie Roman Neustädter, Emmanuel Emenike und Salih Ucan, die wochenlang nicht zum Einsatz kamen, körperlich kaum präsent waren und dementsprechend ihre Startelfeinsätze nicht rechtfertigen konnten. Auch Miroslav Stoch konnte nach monatelangem Warten mit einem Kurzeinsatz nichts mehr ausrichten.

Advocaat kritisiert Ersatzspieler scharf

Der niederländische Coach beschwerte sich nach dem Spiel öffentlich über seine Reservisten - und das so deutlich wie nie zuvor. „Wenn uns vier Spieler fehlen, ist das ein großes Problem für uns. Heute war keine Mannschaft auf dem Platz. Alle müssen fit sein, damit wir gute Ergebnisse holen können. Die Spieler, die nicht für diesen Verein spielen wollen, müssen gehen. Man muss sie wegschicken. Der Vorstand weiß ganz genau, was zu tun ist", so Advocaat. Der 69-Jährige weiter: „Man sollte als Spieler stolz sein, für diesen Verein spielen zu dürfen. Für die nächste Saison gibt es noch sehr viel zu tun."

Erst suspendiert, jetzt Hoffnungsträger?

Was Advocaat jedoch völlig außen vor lässt: Der Niederländer war es, der seit seinem Amtsantritt ungern rotierte, Spieler wie Emenike, Stoch, Ucan & Co. kaum Beachtung schenkte, diese zum Teil sogar aussortierte, um sie kurz darauf wieder zu begnadigen. Auch ist das Trainerteam dafür da, dass die Ersatzspieler körperlich voll auf der Höhe bleiben. Statt diese öffentlich kleinzureden, hätten mehr Rotation und Einsätze für die Ersatzspieler geholfen, die Formkurve weiter oben zu halten. Für Ucan war das Spiel gegen Antalyaspor der erste Startelfeinsatz seit dem 19. Spieltag, für Emenike gar seit Oktober 2016. Von Spielern, die zwischenzeitlich suspendiert waren und denen öffentlich die Klasse abgesprochen wurde, zu erwarten, die Kohlen aus dem Feuer zu holen, ist eine unrealistische Erwartungshaltung. Das sollte Advocaat nach fast 33 Jahren als Trainer eigentlich am besten wissen.


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