Username:
Passwort:
angemeldet bleiben

>> Passwort vergessen?
>> Registrierung
>> Registrierung
Aktuelle Newsdiskussionen
show news
MEINE MEINUNG!
von Toraman20 vor 11 Minuten
Nächstes Ziel: Ben Arfa
von Efsane1907 am 25.07.2017 13:26
BJK: Grünes Licht bei Negredo
von Egemen55 am 25.07.2017 13:05
Lima als Thronfolger von Alex?
von Efsane1907 am 24.07.2017 19:19
Cenk Ergün krempelt Arme hoch!
von Samson am 24.07.2017 15:40
gazetefutbol
mediasportsnetwork
|
|
|
Tabelle & SpieltagTorjäger
Samstag, der 01. Juli 2017

Saisonrückblick: Fenerbahce!

Fenerbahce blieb hinter den Erwartungen zurück, verpasste nicht nur deutlich die Meisterschaft, sondern auch den Pokalsieg auf fahrlässige Weise.

Von Metin GÜLMEN

Ausgangslage: Fenerbahce ging als Zweiter der Vorsaison in die neue Spielzeit, Cheftrainer Vitor Pereira bekam mit Martin Skrtel (FC Liverpool), Gregory van der Wiel (Paris St. Germain), Ismail Köybasi (Besiktas), Roman Neustädter (FC Schalke 04) und Aatif Chahechouhe (Sivasspor) vielversprechende Neuzugänge. Dazu wurde Publikumsliebling Moussa Sow ausgeliehen, außerdem kam Jeremain Lens vom AFC Sunderland. Der Kader wurde also nochmal deutlich verstärkt – wenngleich mit den portugiesischen Europameistern Luis Nani (zum FC Valencia) und Bruno Alves (Cagliari Calcio) auch Qualität verloren ging.

Hier geht es zum Saisonrückblick von Adanaspor

Hier geht es zum Saisonrückblick von Akhisar Belediyespor

Hier geht es zum Saisonrückblick von Antalyaspor

Saisonverlauf: Fenerbahce begann die Saison mit einer großen Enttäuschung, gegen den späteren Halbfinalisten AS Monaco (2:1, 1:3) scheiterte man in Runde 3 der UEFA Champions League-Qualifikation. Trainer Pereira musste gehen, Dick Advocaat übernahm. Doch auch mit dem Niederländer misslang der Ligastart, die ersten vier Pflichtspielen blieb man ohne Sieg. Erst danach gewann Fenerbahce, dafür gleich dreimal in Folge, ehe wieder Punkte liegengelassen wurden. Am 24. Oktober fiel dann der Startschuss zu einer Siegesserie, Fenerbahce gewann wettbewerbsübergreifend sieben Pflichtspiele in Folge, darunter auch das Heimspiel gegen den späteren UEFA Europa League-Sieger Manchester United (2:1) und das Derby gegen Galatasaray (2:0). Der Klub beendet die Hinrunde letztlich auf Platz 4 mit fünf Punkten Rückstand zu Tabellenführer Basaksehir, zog als Gruppensieger in die Zwischenrunde der UEFA Europa League ein und auch ins Achtelfinale des türkischen Pokals. In der Rückrunde allerdings hielt man die ordentliche Form nicht mehr, in den ersten neun Pflichtspiele der Rückrunde holten die "Kanarienvögel" auch wegen des schwachen Offensivspiels nur drei Siege. Bitter auch: das Aus in der UEFA Europa League gegen Außenseiter FK Krasnodar (0:1, 1:1). Im Grunde verspielte Fenerbahce schon im Februar den Meistertitel, zu unkonstant waren die eigenen Leistungen, ehe man auf Ausrutscher der Konkurrenten Besiktas und Medipol Basaksehir hoffen durfte. Zwar gelangen von Anfang März bis Ende April sieben Pflichtspielsiege in acht Begegnungen, doch das Ruder rumreißen konnte Fenerbahce auch nicht mehr. Und auch die einzige realistische Titelchance verspielte man fahrlässig, als man im Pokal-Halbfinale an Medipol Basaksehir kläglich im Elfmeterschießen scheiterte. Am Saisonende wurde man Dritter, Advocaat verließ den Klub und Ex-Trainer Aykut Kocaman übernimmt ab nächster Saison.

Hier geht es zum Saisonrückblick von Aytemiz Alanyaspor

Hier geht es zum Saisonrückblick von Atiker Konyaspor

Hier geht es zum Saisonrückblick von Besiktas

Fazit: Auch wenn Besiktas zu stark war und bei allem Respekt vor Medipol Basaksehir – für Fenerbahce war in dieser Saison mehr drin als Platz 3. Zumindest der Gewinn des türkischen Pokals war greifbar, auch das frühe Aus im Europapokal gegen Krasnodar war nach der starken Gruppenphase, in der sich Fenerbahce überraschend souverän gegen Manchester United und Feyenoord Rotterdam durchsetzte, zu wenig. Die abgelaufene Saison kann getrost als verlorenes Jahr abgehakt werden. Immerhin scheint Besserung in Sicht: Mit Kocaman kommt eine im Verein anerkannte Persönlichkeit auf die Trainerbank zurück, der zudem Erfolge in der türkischen Liga vorzuweisen hat. Und auch die Anhänger scheinen sich mit dem Fenerbahce-Vorstand um Klub-Boss Aziz Yildirim versöhnt zu haben, das Stadion könnte also kommende Saison deutlich voller sein.


GazeteFutbol.de

Impressum | Kontakt | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Newsarchiv | Werben auf Gazetefutbol