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Donnerstag, der 13. Juli 2017

Fenerbahçe verliert 1:2 gegen Sporting Lissabon

Auch das zweite Testspiel der Vorbereitung geht verloren. Diesmal patzt Fenerbahce trotz des ersten Tores von Neuzugang Nabil Dirar mit 1:2 gegen Sporting Lissabon.

Von Danyal GÜLMEN

Eine eher durchwachsene Vorstellung von Fenerbahçe gegen den Vorjahresdritten der portugiesischen Liga NOS, Sporting Lissabon. Trotz einer engagierten Anfangsphase und dem Ausgleichstreffer durch Neuzugang Nabil Dirar, verloren die "Kanarien" das erste Testspiel in der Schweiz gegen die abgezockteren Portugiesen mit 1:2. Die erste echte Bestandsaufnahme enthüllte gnadenlos die Schwächen des 19-fachen türkischen Meisters. Immerhin hinterließen die Neuzugänge einen durchaus positiven Eindruck.

Fenerbahçe beginnt stark

Direkt mit dem Anpfiff machten die Gelb-Marieneblauen viel Druck nach vorne. Vor allem die stark aufspielenden Neuzugänge Dirar und Mathieu Valbuena strahlten vor dem gegnerischen Strafraum stetig Gefahr aus. Genau diese beiden sorgten in der 21. Minute für die erste große Chance Fenerbahçes. Nach einem starken Pass von Mehmet Topal setzte sich Dirar auf der rechten Seite durch und spielte zu Robin Van Persie, der den Ball direkt zu Valbuena weiterleitete. Dieser schoss den Ball jedoch völlig freistehend am rechten Pfosten vorbei.

Demirel patzt, Lissabon führt

Je länger die Partie lief, desto besser fanden die "Löwen" aus Portugal ins Spiel. In der 32. Minute war es dann so weit. Nach einem eigentlich harmlosen Freistoß von Sporting kam Volkan Demirel zu spät raus und erreichte den Ball nicht mehr rechtzeitig. So landete die Kugel letztlich vor die Füße von Bas Dost, der sie in klassischer Stürmermanier nur noch einschob. Nach den beiden Patzern im Freundschaftsspiel gegen den rumänischen Aufsteiger Juventus Bukarest (2:3), war dies bereits der dritte dicke Schnitzer. Es scheint, als hätte sich Demirel in der Strafraumbeherrschung nicht weiterentwickelt. Mit seinen fast 36 Jahren müsste er inzwischen drauf haben.

Dirar mit dem Ausgleich

Die Mannen von Aykut Kocaman ließen sich durch den Gegentreffer nicht irritieren und antworteten noch vor Ende der ersten Halbzeit. Nach einer Flanke von Şener Özbayraklı und einem vermeintlichen Handspiel schießt Dirar in der 40. Minute sein erstes Tor im Trikot von Fenerbahçe. Valbuena hatte kurz vor der Pause sogar noch die Chance auf den Führungstreffer. Ein fullminanter Weitschuss aus dem Stand landete nach einer starken Parade von Sporting-Schlussmann Azbe Jug nur auf der Latte.

Sporting geht verdient in Führung

Der 22-fache portugiesische Meister kam besser aus der Kabine und hatte in der 49. Minute die Möglichkeit durch Mattheus Oliveira, dem Sohn der brasilianischen Legende Bebeto, in Führung zu gehen. Er scheiterte jedoch alleinstehend vor dem Tor. Lissabon war von da an die Mannschaft mit den besseren Chancen. Außer einem ungefährlichen Weitschuss des schwachen Robin Van Persie kam nicht viel vom Istanbuler Traditionsverein. Folgerichtig erzielte Seydou Doumbia in der 76. Minute die Führung, wieder nach einem Freistoß und wieder sah Demirel alles andere als gut aus. Danach gab es keine nennenswerten Szenen mehr und Sporting Lissabon gewann verdient mit 2:1.

Schwachpunkt Standards - Neuzugänge machen Hoffnung

Die einzigen Lichtblicke für Fenerbahçe waren die Neuzugänge, allen voran Nabil Dirar und Mathieu Valbuena, der sogar zum Mann des Spiels gekürt wurde. Obwohl beide schon über 30 Jahre alt sind, wirkten sie im Vergleich zum Rest der Mannschaft am spritzigsten. Die Fitness muss und wird, das hat Kocaman bereits erwähnt, verbessert werden. Darüber hinaus wurden Schwächen bei Standards und die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor offenkundig aufgedeckt. Vor allem die mangelnde Strafraumbeherrschung Demirels und der wieder einmal schwach spielende Van Persie müssen hier kritisiert werden. Während für Ersteren mit Carlos Kameni bereits Ersatz geholt worden ist, fehlt es nach den Abgängen von Emmanuel Emenike und Moussa Sow sowie der Verletzung von José Fernandao an Alternativen für die Stürmerposition. Kocaman wird das registriert haben und das Transferfenster ist noch bis zum 8. September geöffnet. Zeit genug also, um die nötigen Schritte einzuleiten.

Aufstellung Fenerbahce

Volkan Demirel – Hasan Ali Kaldirim (46. Ismail Köybaşı), Şener Özbayraklı, Roman Neustädter (69. Oğuz Güçtekin), Martin Skrtel (46. Simon Kjaer) – Mehmet Topal (46. Ozan Tufan), Josef De Souza, Alper Potuk, Nabil Dirar (46. Aatif Chahechouhe), Mathieu Valbuena (64. Miroslav Stoch) – Robin Van Persie (64. Ahmethan Köşe)

Tore: 0:1 Bas Dost (32.), 1:1 Nabil Dirar (40.), 1:2 Seydou Doumbia (75.)


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