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Sonntag, der 13. August 2017

Kocaman vermeidet Bekenntnis zu Volkan Demirel

Fenerbahce-Coach Kocaman war nach dem Punktverlust in Izmir angefressen und kündigte an, jede Position in der Startelf überdenken zu wollen. Insbesondere auch die von Volkan Demirel. Der Aufsteiger feiert auf der Gegenseite hingegen einen gelungenen Einstand.

Von Erdem UFAK

Muss Fenerbahce die Saison in der Fremde eröffnen, tun sich die Gelb-Marineblauen gewöhnlich schwer. So auch gestern in Izmir, als man gegen Aufsteiger Göztepe nicht über ein 2:2-Remis hinauskam. Der letzte Auswärtssieg am 1. Spieltag ist acht Jahre her, als man in der Saison 2009/10 Denizlispor mit 2:0 schlug. Anschließend gab es bei fünf Remis und vier Niederlagen keinen einzigen Sieg mehr. Einen gehörigen Anteil am Punktverlust seiner Mannschaft hatte Keeper Volkan Demirel, der zunächst beim 1:1 schwer patzte, und auch beim 1:2 von Oscar Scarione nicht unbedingt eine glückliche Figur abgab. Bereits seit saisonübergreifend sieben Spielen konnte Fenerbahce mit Demirel im Tor nicht mehr zu Null spielen. Laut Aussagen von Coach Aykut Kocaman ist der Kapitän seit gestern nicht mehr unumstritten.

Verdrängt Kameni Demirel aus der Startelf?

„Die Form von Volkan Demirel beschäftigt mich. Wir werden jede Position überdenken und die richtigen Spieler gemäß ihrer Form aufstellen. Wir alle haben bestimmte Erwartungen. Uns wird es hauptsächlich darum gehen, zur richtigen Zeit die richtigen Spieler zu bringen", kommentierte Kocaman die Frage nach Demirels Leistung gestern. Kein Bekenntnis zum 35-jährigen Schlussmann also, der mehr denn je seinen Stammplatz an den in der Vorbereitung überzeugenden Carlos Kameni zu verlieren droht. Mit der Leistung seine Elf war Kocaman, der nach genau 1547 Tagen wieder ein Ligaspiel Fenerbahces betreute, jedoch auch nicht zufrieden. „Wir haben nicht viel dazu beigetragen um das Spiel zu kontrollieren. Dazu waren wir nicht kreativ genug und haben immer wieder selbst dafür gesorgt, dass sich der Gegner in der Abwehr schnell formieren konnte. Wenn man Meister werden will, ist es wichtig, dass man keine einfachen Gegentore bekommt. Auf Dauer kann man diese nicht immer mit eigenen Toren ausgleichen."

Valbuena zweikampfstärkster Spieler auf dem Feld

Positive Ansätze zeigten die „Kanarien" aber auch, insbesondere Neuzugang Mathieu Valbuena. Der kleine Franzose hatte zwar die meisten Ballverluste (27) zu verzeichnen, war aber zugleich auch der zweikampfstärkste Spieler auf dem Feld, der zudem die meisten erfolgreichen Dribblings an den Tag legte. Überhaupt überzeugte Valbuena mit viel Einsatz und Laufbereitschaft, trieb seine Mitspieler immer wieder an und bereitete sogar den 2:2-Ausgleich von Martin Skrtel vor. Doch das allein wird Fenerbahce nicht langen, um im Titelkampf ein Wörtchen mitzusprechen. Das weiß auch Kocaman: „Wir haben jetzt ganz wichtige neun Wochen vor uns. In dieser Zeit werden weitere Spieler zum Team stoßen und Zeit für die Eingewöhnung brauchen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir so wenige Punkte wie möglich verlieren. Der Punktverlust heute ist für uns natürlich schon bitter." Mit Spielern wie Roberto Soldado, Giuliano, Fernandao und Mehmet Ekici hat Kocaman in den kommenden Wochen noch einiges an Qualität in der Hinterhand.

Göztepe gelingt der Start in die Süper Lig

Und auf Seiten der Gastgeber? Der Aufsteiger aus Izmir kann mit seinem ersten Auftritt in der Süper Lig hochzufrieden sein, zumal man gegen die favorisierten Istanbuler sogar auf den eigenen Anhang verzichten musste. Die Mannschaft von Tamer Tuna zeigte sich trotz neu zusammengewürfelter Truppe bereits größtenteils eingespielt, lediglich im Defensivverbund wiesen die Gelb-Roten noch gravierende Schwächen auf. „Vor dem Spiel wären wir mit einem Unentschieden gegen Fenerbahce sehr zufrieden gewesen. Doch wären wir nach unserem Ausgleich noch etwas selbstbewusster aufgetreten, hätten wir sogar gewinnen können", war sich der neue Coach Göztepes sicher. Unterm Strich konnte der 41-Jährige mit der Leistung seiner Schützlinge jedoch zweifelsohne zufrieden sein. „Ich gratuliere meinen Spielern für ihren Einsatz. Natürlich werden wir noch besser. Wichtig war, dass wir sehen konnten, dass der Glaube an sich selbst da ist. Wir verfolgen einen Plan. Und dieser umgreift die ganze Saison."


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