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Donnerstag, der 07. September 2017

Möglicher Diego Costa-Transfer gescheitert!

Der kolportierte Transfer des FC Chelsea-Starstürmers Diego Costa zu Fenerbahce ist gescheitert, wie Fenerbahce-Trainer Aykut Kocaman am Donnerstag im Rahmen einer Presserunde erklärte.

Von Deniz ISKENDER

Trotz zwischenzeitlich guter Gespräche sei es nicht möglich gewesen, den Transfer erfolgreich abzuschließen. Angesichts dessen, dass das Transferfenster in der Türkei am Freitag, den 08. September, um 23.00 Uhr (MEZ) schließen wird, entwickelt sich die Suche nach einer weiteren Verstärkung für die „Kanarien“ also immer mehr zu einem Kampf gegen die Uhr, mit einem unsicheren Ausgang, weshalb der Fenerbahce-Trainer auf jegliche Szenarien diesbezüglich vorbereitet ist. GazeteFutbol fasst die wichtigsten Aussagen des Fenerbahce-Trainers für Sie zusammen.

Aykut Kocaman über…

…den gescheiterten Costa-Transfer und die weiteren Transferbemühungen: „Der Transfer von Diego Costa war sehr nah. Ich weiß nicht, ob es zuletzt noch einmal eine Änderung gab, doch trotz sehr guter Gespräche hat es nicht geklappt. Es ist noch bis morgen Nacht Zeit. Wir wollen noch einmal aktiv werden und stehen mit zwei bis drei Spielern in Kontakt. Ich glaube, dass es mindestens mit einem Transfer noch klappen könnte. Es könnte ein offensiver Mann für die Flügelpositionen, ein Mittelstürmer oder aber auch ein Mittelfeldspieler sein, der das Spiel in beide Richtungen beherrscht. Letztlich hängt das von den Gesprächen mit den Kandidaten ab. Am liebsten wäre mir ein Spieler der flexibel auf allen drei Positionen einsetzbar ist. Doch selbst wenn niemand mehr kommen sollte, bin ich der Meinung, dass der Kader ausreichend ist, um unsere Ziele zu erreichen. Ich denke, dass wir in den kommenden vier Partien einen weiteren Schritt nach vorne machen werden und spätestens nach der nächsten Länderspielpause eine Fener-Elf zu sehen sein wird, die sich im Vergleich zu jetzt auf dem Platz deutlich besser kennt und ergänzt.“

…den neuen portugiesischen Innenverteidiger Neto: „Über Neto braucht man nicht viel zu sagen. Mit zuvor nur zwei nominellen Innenverteidigern hatten wir ganz eindeutig noch Bedarf auf dieser Position. Es gab einige Kandidaten und Neto war einer von ihnen. Von den ersten guten Eindrücken von ihm ausgehend kann ich sagen, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Die Liga ist ein langer Marathon und es war nach dem Abgang von [Simon] Kjaer notwendig, dass wir hier noch einmal was tun.“

…die Gründe für den durchwachsenen Saisonstart und das blamable Aus gegen Vardar Skopje: „Anders als die meisten anderen denke ich nicht, dass die Abwehrspieler oder meine Entscheidung, Mehmet Topal in der Innenverteidigung spielen zu lassen, schuld an unserem Ausscheiden ist. Ich denke, der Anteil der Innenverteidiger am Aus war maximal 4 Prozent, die anderen 96 Prozent sind der Tatsache geschuldet, dass wir als Kollektiv nicht die richtigen Positionen eingenommen haben. Unser erstes Gegentor gegen Vardar war ein Musterbeispiel dafür. Dort war zu sehen, wie wichtig es ist, sich gegenüber dem Gegner und dem Ball richtig zu positionieren. Nach unserer 1:0-Führung im Rückspiel haben wir zweimal exakt den gleichen gegnerischen Angriff kassiert. Das war und ist unser Hauptproblem. Wir müssen dringend an unserer Grundordnung arbeiten.  Fußballerisch sind unsere bisherigen Leistungen stark ausbaufähig. Wir brauchen mehr Ordnung und Struktur in unserem Spiel. Ich bin aber überzeugt, dass wir das in den Griff bekommen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit.“

…die Diskussionen rund um den in der Dauerkritik stehenden Mittelfeldspieler Ozan Tufan: „Ich kann Ozan [Tufan] nur empfehlen, sich auch selbst zu hinterfragen. Er sollte genau schauen, wie die letzten zwei Jahre für ihn gelaufen sind und welchen Anteil er selbst an der aktuellen Situation hat. Er ist noch sehr jung und hat enormes Potential. Wenn er dieses Potential aber tatsächlich entfalten will, muss er aus seinen Fehlern lernen und weiter hart an sich arbeiten. Dann wird er auch die Fans wieder für sich gewinnen. Unseren Fans möchte ich jedoch noch mit auf den Weg geben, dass sie bitte mit ihren Unmutsbekundungen nicht übertreiben sollten. Sie haben absolut das Recht ihre Unzufriedenheit zu zeigen, doch das richtige Maß ist dabei entscheidend.“

…über die Ambitionen von Fenerbahce im Titelrennen: „Wir müssen zusehen, dass es uns während der aktuellen Findungsphase mit der neu zusammengestellten Mannschaft gelingt bis zum 9. Spieltag, bis zum Derby gegen Galatasaray, oben dran zu sein. Die nächsten Spiele inklusive der beiden Derbys gegen Basaksehir und Besiktas sind für uns folglich richtungsweisend. Doch wir haben sowohl den nötigen Willen als auch die Fähigkeiten diese schweren Wochen zu meistern. Am Ende der Saison sollten 75 oder mehr Punkte für den Titel ausreichen. Die Saison ist lang. Alle Mannschaften werden mal bessere oder schlechtere Phasen und Serien haben. Ganz egal, wie viele Punkte am Ende nötig sein sollten, wichtig ist es daran zu glauben und bei diesem Vorhaben niemals aufzugeben.“

…die Förderung von Talenten und die Spiellizenz des makedonischen Youngsters Eljif Elmas: „Die jungen Spieler dürfen nicht zu schnell satt werden. Wenn sie schon zu früh zu viel verdienen und hochgejubelt werden, ist es nicht verwunderlich, dass sie zu früh satt werden und nicht bereit sind, ernsthaft an sich und ihrer Karriere zu arbeiten. Sie glauben, dass das Geld, was sie jetzt verdienen, ihnen ein Leben lang reichen würde. Man sollte ihnen erzählen, dass dieses Geld spätestens mit 45 aufgebraucht ist und man dann vor einem Abgrund steht. Die jungen türkischen Spieler müssen zuallererst ihre Einstellung zu ihrem Beruf ändern. Sie müssen sich fragen, was sie wirklich wollen. Das schnelle Geld oder eine große Sportlerkarriere. Bei Eljif Elmas haben wir positive Signale bekommen, was die Spiellizenz betrifft, sobald er volljährig ist. Deshalb werden wir ihn beim Fußballverband als einen der 14 ausländischen Spieler anmelden. Eljif bringt hervorragende Anlagen mit, doch wir dürfen von diesem Jungen noch keine Wunderdinge erwarten. Ich möchte unsere Fans bitten, nicht unnötigen Druck auf ihn aufzubauen. Wir sollten uns in Geduld üben und ihm Zeit zur Entwicklung geben. Er ist ein Spieler, der das Spiel in beide Richtungen beherrscht und das Zeug dazu hat, mittelfristig eine wichtige Größe in der Mannschaft zu werden.“


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