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Samstag, der 30. September 2017

Kocaman wütet gegen Schiedsrichter

Fenerbahçe hat bei Akhisarspor verloren und damit auch den Anschluss an die Spitzengruppe der Süper Lig. Cheftrainer Kocaman übt scharfe Kritik am Schiedsrichter, allerdings wäre ein wenig mehr Selbstkritik wohl angebracht gewesen. Die Stimmen und Statistiken aus Manisa.

Von Tarik DEDE

Vom Gipfel des Derby-Siegs ging es binnen eines Spieltags herunter in die ganz tiefen Tiefen der Süper Lig. Die Fans von Fenerbahçe werden es nach der Niederlage am Freitagabend gegen Akhisarspor jedenfalls nicht fassen können. Kaum war man wieder dran an der Spitzengruppe der Süper Lig, gibt es eine Pleite bei einem der Underdogs. Und das nach zuletzt elf Auswärtsspielen ohne Niederlage. Und der Sieg für Akhisar ging völlig in Ordnung, wie nicht nur deren Traienr Okan Buruk fand: „Wir haben zwar den Ball dem Gegner überlassen, aber nicht die Torchancen.“ Die Statistik stützt diese These. Fenerbahçe hatte zwar 64 Prozent Ballbesitz, aber bei den Abschlüssen hatte Akhisarspor die Nase vorn. Und man kam gleich beim ersten guten Abschluss zum Siegtreffer. Und das wiederum ist die Schwäche der Gäste. Es ist bereits das vierte Spiel in dieser Saison, bei dem der erste Schuss des Gegners im Netz landet. Fenerbahçe hat ein Torwartproblem. Und niemand hat den Klub gezwungen, dem alternden Volkan Demirel mit Kameni einen unsicheren Bankdrücker aus dem Ausland an die Seite zu stellen. Die Schwäche des Schlussmanns wird auch durch diese Statistik untermauert: Fenerbahçe hat in den vergangenen 13 Ligaspielen immer mindestens einen Treffer kassiert.

Keine Power im Zentrum

Zumindest bis zur Winterpause muss Fenerbahçe damit leben. Dann aber sollte der Fehler korrigiert werden, wenn man noch irgendwie um den Titel mitspielen will. Zum zweiten aber hat der Verein aus Kadıköy auch unter dem schwachen Auftritt von Matthieu Valbuena gelitten. Der Wirbelwind, der zuletzt sehr starke Leistungen zeigte, enttäuschte gegen Akhisar. Er fehlte der Mannschaft als gefährlicher, ballsicherer Dreh- und Angelpunkt im Spielzentrum. Von allen Akteuren auf dem Platz hatte der Franzose die meisten Ballverluste, ein Abend zum Vergessen. In einer ausgeglichenen Mannschaft wäre das kein Problem gewesen. Nur: Momentan sind die Leistungsunterschiede innerhalb der Truppe zu groß. Ein Problem scheint auch der Sturm zu sein. Vorne gab es kein Durchdringen gegen Akhisar. Vincent Janssen steht hier exemplarisch für andere. In 76 Minuten wies der Niederländer lediglich 16 Ballkontakte auf, im gegnerischen Strafraum kam er gar nicht an den Ball.


Kocaman wütet gegen den Referee

Natürlich sieht Aykut Kocaman die Situation ganz anders. Der Cheftrainer bemühte sich nach der Niederlage gar nicht darum, das Spiel seiner Mannschaft zu analysieren. Genauso wie es Konkurrent Şenol Güneş in der Vorwoche tat, konzentrierte er seine Kritik auf den Schiedsrichter Bülent Yıldırım. Die rote Karte gegen Alper Potuk war mehr als diskussionswürdig, keine Frage. Aber: Wäre Soldado schon vorher vom Platz geflogen, hätte sich Kocaman überhaupt nicht beschweren dürfen. Insofern traf Yıldırım wohl eine Konzessionsentscheidung. Das macht die Sache nicht besser, kommt der Wahrheit aber ein Stück näher. Polemik gegenüber dem Unparteiischen ist jedenfalls Fehl am Platze, wenn die eigenen Spieler keine gute Leistung zeigen. Kocaman weiß ohnehin um die Schwächen des Teams, beheben kann er sie aber erst im Winter. Ein bisschen mehr Selbstkritik würde derzeit nicht nur ihm, sondern der Liga gut tun.

Akhisar zieht vorbei

Akhisarspor kann das alles egal sein. Mit 13 Punkten aus sieben Spielen läuft alles nach Plan bei dem Kleinstklub aus Manisa. Nun ist man auch an Fenerbahçe vorbeigezogen und kann als Tabellenvierter ein wenig Höhenluft schnuppern. Nach der Länderspielpause tritt man bei Trabzonspor an, während Fenerbahçe Aufsteiger Yeni Malatyaspor zu Gast hat.



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