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Sonntag, der 05. November 2017

Fenerbahçe: Neuer Tiefpunkt, neuer Trainer?

Chaostage in Kadıköy: Nach dem Remis gegen Osmanlıspor befindet sich Fenerbahçe in der Krise. Der Trainer will das Handtuch werfen, Leistungsträger fallen wochenlang aus.

Von Tarik DEDE

Eine (bisher) verlorene Saison für Fenerbahçe steht vor ihrem nächsten negativen Höhepunkt. Aykut Kocaman deutete gestern nach dem Remis gegen Osmanlıspor an, dass er dem Vorstand seinen Rücktritt anbieten werde (zum Spielbericht). Schon morgen sollen die Führungskräfte tagen. Dann wird sich entscheiden, ob der zurückgekehrte Chefcoach die Kanarienvögel wieder verlassen wird. Dabei kann man Kocaman zumindest zum gestrigen Auftritt wenig vorwerfen. Schon in der ersten Hälfte mussten schließlich zwei Leistungsträger verletzt ausgewechselt werden. Mathieu Valbuena und Mauricio Isla fallen vermutlich drei Wochen aus. Der Ausgleich durch Aminu Umar fiel zudem kurz vor dem Abpfiff. Die aktuelle Diskussion gäbe es wahrscheinlich nicht, wenn man diese letzten Spielminuten heil überstanden hätte. Aber der Konjunktiv zählt im Fußball nichts.

Vorerst keine Hoffnung mehr auf Meisterschaft

Neun Punkte beträgt Fenerbahçes Rückstand auf Rekordmeister Galatasaray. Vom Titelrennen hat man sich erst einmal verabschiedet. Hinzu kommt ziemlich viel Unruhe. Auf Twitter und Co. beben die Kanäle. Viele Fans fordern den Abschied von Kocaman und von Präsident Aziz Yildirim. Der Klubchef steht mächtig unter Druck. Im nächsten Jahr stehen Wahlen an, Ali Koc gilt inzwischen als haushoher Favorit. Das Ende von Yıldırım scheint nah, ein vorzeitiger Abschied aber immer noch undenkbar. Immerhin hat sich die Aufregung um Mehmet Topal gelegt. Angeblich soll der Mittelfeldspieler suspendiert worden sein. Manager Batur Altıparmak hat entsprechende Medienberichte dementiert.

Match auf Augenhöhe

Das unglückliche Tor kurz vor Spielende darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Fenerbahçe nur in den ersten Minuten sowie kurz nach der Pause das Spiel gegen den Tabellenletzten der Süper Lig kontrolliert hatte. Am Ende zeigte sich statistisch gesehen ein sehr ausgeglichenes Bild. Bei Ballbesitz (47% zu 53%), den angekommenden Pässen (je 73%) oder auch den Zweikämpfen waren die Mannschaften etwa ausgeglichen. Bemerkenswert: bei den abgegebenen Schüssen lag das Team aus der Hauptstadt klar vorne (18 zu 8). Der einzige Lichtblick auf Seiten der Gäste war Giuliano. Dennoch muss man immer noch konstatieren. Die Mannschaft funktioniert bisher nicht, das System hat nicht gegriffen. Man ist zudem von Valbuenas Ideen abhängig. Sechsmal wurde der kleine Dribbler in dieser Saison frühzeitig ausgewechselt. In diesen Partien holte das Team lediglich neun von 18 möglichen Punkten. Wer richtig Schwarzmalen will, blättert einmal in den Fußball-Geschichtsbüchern. Fenerbahçe hat mit 17 Punkten aus den ersten elf Spielen den schlechtesten Saisonstart seit der Saison 1991/92 hingelegt. Nun kommt die Länderspielpause wohl zum richtigen Zeitpunkt.


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