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Freitag, der 02. 2018

Aykut Kocaman mit Rundumschlag

Selten erlebte man Aykut Kocaman so in Rage wie nach dem gestrigen Pokalspiel gegen Besiktas. Der "Fener"-Coach übte heftige Kritik an den Schiedsrichtern aus. Auch die Spieler von Besiktas und Fenerbahce mussten sich einiges anhören.

Von Erdem UFAK

Aykut Kocaman, Cheftrainer Fenerbahce: „Es macht überhaupt keinen Sinn, heute über das Spiel zu sprechen. Das erste Spiel hier war auch ähnlich. Es sind ganz seltsame Dinge passiert. Übertriebene Härte, Tritte, Fäuste, künstliche Fouls und eine sehr hohe Toleranzgrenze. Es ist ein Wunder, dass wir hier unentschieden gespielt haben. [...] In diesem Stadion zu spielen ist richtig schwer. Wehrt man sich, ist es ein Problem. Wehrt man sich nicht, ist es auch ein Problem. Wer sonst soll denn meine Spieler in Schutz nehmen? Die zwei Schiedsrichter aus den letzten beiden Spielen sind die besten Schiedsrichter der Türkei. Sie sollen sich die Spiele in Ruhe anschauen. Ich glaube nicht, dass sie mit ihrer Spielleitung zufrieden wären. Keiner kann erwarten, dass wir uns unserem Schicksal ergeben. Das ist nicht das, wozu wir hier sind. Das ist auch kein Spiel mehr. Es gibt wirklich absolut nichts zu sagen heute. [...] Bei den Platzverweisen für Alper [Potuk] und Volkan [Demirel] hat der Schiedsrichter zu 100 Prozent Recht. Vor allem Volkan weiß eigentlich, wie solche Spiele ablaufen. Aber mindestens 2-3 Besiktas-Spieler hätten auch vom Platz gemusst.

[...] Hier werde ich beleidigt, in unserem Stadion der gegnerische Trainer. Ich verstehe nicht, wieso Senol Günes und ich permanent beschimpft werden. Das ist falsch, der Trend geht in die komplett falsche Richtung. Die Fangemeinschaft CARSI, von allen respektiert und geachtet, versucht Menschen mit einem veröffentlichten Bild runterzumachen. Das waren doch die, die sich mit der Bevölkerung von Van beim Erdbeben so solidarisch zeigten. Und dann das. Wenn sogar CARSI mittlerweile soweit ist, weiß ich auch nicht mehr weiter."

Alper Potuk, Mittelfeldspieler Fenerbahce: „Ich war extrem motiviert für dieses Spiel. Mein enormer Siegeswille hat mich aus der Ruhe gebracht und mich dazu verleitet, die Rote Karte zu sehen. Angefangen bei meiner Mannschaft, entschuldige ich mich bei der ganzen Fenerbahce-Familie."

Sener Özbayrakli, Abwehrspieler Fenerbahce: „Jeder Spieler kann eine schlechte Phase durchmachen. Doch gerade weil wir bei Fenerbahce spielen, können wir uns diesen Luxus eigentlich nicht erlauben. Daher wollten wir das Spiel letzte Woche unbedingt wieder gutmachen. Wir haben unglaublich viel gekämpft, sind aber traurig, dass wir nicht gewinnen konnten. Wir hatten heute sehr viel Spaß auf dem Platz. Ich hoffe, die Zuschauer auch. [...] In Derbys können solche Dinge passieren. Generell müssen wir alle aber ruhiger sein. Egal was passiert."

Roberto Soldado, Angreifer Fenerbahce: „Wir haben uns das Spiel am Sonntag angeschaut und unsere Fehler vorgezeigt bekommen. Daher hatten wir heute ganz andere Erwartungen an uns selbst. Heute haben wir teilweise gezeigt, welche Art von Fußball wir spielen können. Das Ergebnis kann man als positiv bewerten. Ohne die Platzverweise wäre vielleicht ein anderes Resultat entstanden. [...] Pepe ist in seiner Zweikampfführung sehr aggressiv. Da muss man gut drauf sein und dagegenhalten. Was auf dem Platz passiert, bleibt aber auch auf dem Platz. Ich habe großen Respekt vor ihm. Ich denke, er auch vor mir. [...] Der Fußball in der Türkei wird sehr enthusiastisch gespielt. Doch heute Abend wurden ein paar Grenzen überschritten. Meiner Meinung nach haben wir Spieler heute übertrieben. Das hätte nicht sein müssen. [...] Es ist schwierig, etwas über den Schiedsrichter zu sagen. Solche Stadien können die Schiedsrichter schnell beeinflussen. Ich denke, man konnte sehen, wer heute die Heimmannschaft und wer die Gästemannschaft war."

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