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Freitag, der 04. Mai 2018

Besiktas tritt nicht an, Fenerbahce im Finale

Am Ende war es für Fenerbahce eine lockere Trainingseinheit im heimischen Ülker-Stadion. Besiktas hat die vereinsinterne Ankündigung tatsächlich in die Tat umgesetzt und das Pokal-Rückspiel gegen den Lokalrivalen boykottiert.

Von Erdem UFAK

„Lieber scheide ich aus, als so ins Endspiel einzuziehen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das ist eine starke Entscheidung von Besiktas", kommentierte Aykut Kocaman gestern Abend in Kadiköy das nicht angepfiffene Spiel im Ülker-Stadion. Der Grund: Wie bereits angekündigt, ist Meister Besiktas die Reise nach Kadiköy nicht angetreten und hat stattdessen die Vorbereitungen auf das Ligaspiel gegen Kayserispor in Ümraniye fortgesetzt. Die Aussagen von Kocaman dürften jedoch nicht bedeuten, dass Fenerbahce das Endspiel in Diyarbakir freiwillig an Akhisarspor abtritt. Die Gelb-Marineblauen werden sich die Chance, die Saison doch noch mit einem Titel abzuschließen, nicht nehmen lassen wollen.

TFF wird Fenerbahce zum Finalteilnehmer erklären

Während man auf Seiten Fenerbahces von einer „Respektlosigkeit uns gegenüber" sprach und sich gleichzeitig auf die Finalteilnahme freut, herrscht im Besiktas-Lager Einigkeit darüber, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Was war passiert? Im Rückspiel des Pokal-Halbfinals im Ülker-Stadion hatte Referee Mete Kalkavan die Partie nach 57 Minuten und beim Stand von 0:0 abgebrochen, weil ein Teil der Fenerbahce-Fans mit zu aggressivem Verhalten auffällig geworden war. Hierbei waren insbesondere die mit Gegenständen beworfenen Ricardo Quaresma und Besiktas-Trainer Senol Günes die Leidtragenden. In wieweit die historische Entscheidung der Schwarz-Weißen, das Rückspiel nicht mehr anzutreten, Folgen auf das kommende Jahr haben wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Der TFF wird das Rückspiel für Fenerbahce werten und dem Lokalrivalen somit die Finalteilnahme bescheinigen.

Weiter Uneinigkeit in beiden Lagern

Die drastische Maßnahme des amtierenden türkischen Meisters wird in der Türkei seit mehreren Tagen kontrovers diskutiert. Besiktas fühlt sich nach dem Spielabbruch in Kadiköy regelwidrig behandelt und pocht auf die Statuten, die vom TFF nicht eingehalten worden seien. Auf der Gegenseite verweist man bei den Gelb-Marineblauen auf ähnlich hitzige Partien bzw. Derbys in der Türkei, u.a. auch das Pokal-Hinspiel im Vodafone Park, als Mehmet Topal nach dem Führungstreffer von Roberto Soldado von einem Gegenstand am Kopf getroffen wurde. Insbesondere Besiktas-Trainer Günes bekam in den letzten Tagen den Unmut der Fenerbahce-Fans zu spüren. Dem 65-Jährigen wird nach wie vor vorgeworfen, in den besagten Szenen simuliert und so den Spielabbruch erzwungen zu haben. 

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