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Mittwoch, der 13. Juni 2018

Comolli möchte eigene Fußballkultur erschaffen

Damien Comolli unterschrieb bei Fenerbahce einen Dreijahresvertrag und erzählte in der Pressekonferenz von seinen Aufgaben und Plänen als Sportdirektor. Ali Koc äußerte sich zur Trainerpersonalie und gab an, seine Entscheidung bis Freitag treffen zu wollen.

Von Ozan SAHIN

Am Mittwochnachmittag unterschrieb Damien Comolli seinen Dreijahresvertrag bei Fenerbahce. Der Franzose wird in Zukunft den Posten des Sportdirektors der Geld-Marineblauen besetzen. Die Pressekonferenz fand im Ülker-Stadion statt. Vereinspräsident Ali Koc, sowie Vizepräsident Semih Özsoy haben ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen.

Koc: „Kocaman ist der einzige türkische Trainer, der für uns in Frage kommt"

Die Eröffnung der Pressekonferenz machte Neu-Präsident Ali Koc persönlich und gab auch einige Informationen bezüglich der Trainerfrage: „Ich arbeite bereits seit über einem Jahr mit Comolli zusammen. Er ist einer der Besten in seinem Job und findet Spieler, die nach kurzer Zeit zu Stars werden. Zudem hilft er jungen Spielern auch bei der Weiterentwicklung. Auf diese zwei Punkte habe ich bei der Suche großen Wert gelegt. Ich bin mir sicher, dass ich den Richtigen gefunden habe. Bezüglich der Trainerfrage haben wir noch keine Entscheidung getroffen. Ich kann euch allerdings versichern, dass kein türkischer Trainer außer Aykut Kocaman für diesen Posten in Frage kommt. Falls es ein anderer Trainer wird, kommt er aus dem Ausland. Ich habe Kocaman darum gebeten, uns bis Freitag für unsere Entscheidung Zeit zu geben. Wenn wir zum Verkauf von José Fernandao kommen, muss man sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Er ist bereits 31 Jahre alt und sein Vertrag wäre nach der kommenden Saison ausgelaufen. Die Ablöse betrug hierbei drei Millionen Dollar. In Zukunft möchten wir keine „Paniktransfers" mehr zulassen, wir sind dabei alles durchzuplanen. Auch die Leihe von Spielern werden wir in Betracht ziehen. Wir pflegen unsere guten Kontakte zu Klubs wie dem FC Barcelona. Es gibt einige Spieler, die wir bereits im Visier haben."

Comolli schwärmt von Fenerbahce

Im Anschluss kam Comolli zu Wort und erzählte von seinen Aufgaben und Plänen bei den „Kanarienvögeln". „Zu Beginn möchte ich erwähnen, dass ich sehr froh darüber bin, bei einem so großen Verein wie Fenerbahce sein zu dürfen. Ich war beeindruckt, nachdem ich mir den Klub genauer ansehen konnte und den Zusammenhalt gespürt habe. Unser erstes Ziel ist, alle Transfers vor dem ersten Pflichtspiel in der UEFA Champions League-Qualifikation abzuschließen. Ich hasse es, die Wechsel am letzten Tag der Transferperiode perfekt zu machen. Dabei können äußerst schlechte Deals zustande kommen. Mir ist bewusst, dass die Teilnahme an der Champions League von sehr großer Bedeutung für diesen Verein ist", so Comolli.

„Möchten eine eigene Fußballkultur erschaffen"

Comolli weiter: „Wir werden nun verstärkt auf junge Spieler setzen, für die Entwicklung dieses Klubs ist dies eine Pflichtaufgabe. Fenerbahce muss für einen bestimmten Spielstil stehen und eine eigene Fußballkultur erschaffen. Als ich in unserer Jugendakademie war und fragte, wo die Scouts sind, sagte man mir, dass es keine gibt. Ich war schockiert. Dieses Problem lässt sich allerdings schnell lösen, wir haben unser Scoutingsystem bereits durchgeplant. Auch habe ich eine enge Verbindung zwischen den Jugend-, Reserve- und Profiteams vermisst. So kann keine enge Vernetzung untereinander entstehen. Bisher haben wir jeden einzelnen Spieler der Fenerbahce-Jugend gescoutet. Wir konnten uns also ein genaues Bild über unsere eigenen Spieler beschaffen. Nun werden wir sowohl im In-, als auch im Ausland nach talentierten Spielern suchen und sie für unsere Fußballakademie gewinnen. Die finanzielle Lage des Vereins ist schlechter als erwartet. Dies soll für uns aber keine Ausrede sein. Unser Präsident sagte deshalb, dass er mit kreativen Menschen zusammenarbeiten möchte. Wir werden für alles eine Lösung finden und das bestmögliche Ergebnis erzielen."

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