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Montag, der 01. Oktober 2018

Koc beruhigt aufgebrachte Fenerbahce-Anhänger

Ali Koc beruhigte nach der 0:3-Schmach in Rize die Gemüter der Fans, während Cheftrainer Cocu nach der vierten Niederlage ratlos wirkte. Für Okan Buruk könnte es derweil an jedem Spieltag gegen Fenerbahce gehen.

Von Erdem UFAK

Besser hätte der Einstand für Rizespors neuen Coach Okan Buruk nicht laufen können. Wieder einmal bewies der ehemalige Galatasaray-Mittelfeldspieler gegen Fenerbahce ein glückliches Händchen und gestaltete auch das vierte Aufeinandertreffen mit dem Istanbuler Spitzenklub siegreich. „Es ist natürlich ein schöner Zufall, dass es gegen Fenerbahce ging. Wir wussten, dass unser Gegner nach dem ersten Gegentor auseinanderbricht. Das Lob geht an die Mannschaft. Wir waren defensiv stabil, haben das Mittelfeld gut zugestellt und vorne sehr effektiv. Ein wichtiger und verdienter Sieg für uns", so der 44-Jährige nach dem unerwartet hohen Heimerfolg gegen den Favoriten aus der Millionenmetropole. Während der Aufsteiger mit dem ersten Saisonsieg im Kampf um den Klassenerhalt endlich aufatmen kann, kommen auf den 19-fachen Titelträger der Türkei ganz schwierige Zeiten zu.

Ali Koc entschuldigt sich bei den Fans

Denn am Ende musste der Fenerbahce-Boss selbst die Gemüter der aufgebrachten Anhänger beruhigen. Nach dem Abpfiff ließ es sich Präsident Ali Koc nicht nehmen, den schweren Gang vor die eigene Anhängerschaft anzutreten. Allerdings hatte der angeschlagen wirkende Koc nach der Darbietung seiner Mannschaft wenig Argumente für positive Gedanken. „Egal was ihr auch sagt, ihr seid im Recht. Ich kann von euch keine Geduld mehr fordern, denn im Moment habe ich mich euch gegenüber schwer in Verlegenheit gebracht", so die Ansprache von Koc an die Fenerbahce-Gästetribüne im Caykur-Didi-Stadion. Auch die Mannschaftskapitäne um Mehmet Topal und Volkan Demirel durften nach dem Schlusspfiff nochmals zu den Fans um sich für die desolate Vorstellung zu entschuldigen.

Cocu lehnt Fragen der Medienvertreter ab

Relativ kurz hielt es Cheftrainer Phillip Cocu auf der anschließenden Pressekonferenz. Der Niederländer wollte die Fragen der türkischen Pressevertreter nicht beantworten und wirkte nach der vierten Saisonniederlage nicht nur geschockt, sondern auch das erste Mal etwas ratlos. „Es ist beschämend, in welch einem Zustand wir uns befinden. Ich sehe die Leidenschaft und den Willen der Rizespor-Spieler und ich sehe die Leistung unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit. Unglaublich, dass wir in 12-13 Minuten drei Gegentore kassieren und so das Spiel verlieren. Wir sind in einer sehr schwierigen Situation. Ich kann mich bei den Fans nur entschuldigen."

Muss der Niederländer jetzt gehen?

In der Presse werden die Stimmen nach Trainern wie Aykut Kocaman und Ersun Yanal derweil immer lauter. Bereits nach dem Derby gegen Besiktas (1:1) skandierten ein Teil der Fenerbahce-Tribünen Pro Yanal-Rufe und forderten den Meistercoach zurück. Für Cocu könnte das Abenteuer in Istanbul in der Tat schneller beendet sein als gedacht. Nur falls etwas „außergewöhnlich Dramatisches" passiere, werde eine Trainerentlassung vor der Winterpause in Frage kommen, hatte Ali Koc jüngst zu Protokoll gegeben. Das blamable 0:3 in Rize dürfte die „außergewöhnliche" Situation nun endgültig herbeigeführt haben. Coach Cocu ist erfahren genug um die Situation bei den Gelb-Marineblauen richtig einzuordnen, wenn er nach dem Schlusspfiff sagt: „Wir werden uns sammeln und morgen entscheiden, wie es weitergeht."

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