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Mittwoch, der 10. Oktober 2018

Ali Koc: Demirel war unverschämt!

Fenerbahces Präsident Ali Koc war zu Gast beim hauseigenen Sender "FBTV". Der 51-Jährige sprach über die jüngsten klubinternen Geschehnisse und die Zukunft des 19-fachen türkischen Meisters.

Von Sefa OEZEKER

Wenn man mit Fenerbahce-Fans über Ali Koc spricht, dann scheiden sich die Geister. Einst nach einer 20-jährigen Ära unter Aziz Yildirim als Neu-Präsident hoch gefeiert, ist er seit Amtsbeginn definitiv noch nicht auf der Erfolgsschiene. Hinzu kommen klubinterne Probleme, Intrigen, Gruppenbildungen und sogar Sabotage mit denen sich der Klubchef herumschlagen müsse.

Ali Koc: "Hätten wir nur früher reagiert"

Der 51-Jährige war zu Gast beim hauseigenen Sender „FBTV“ und gab knallharte Worte von sich. Koc kritisierte die Mitarbeiter von Ex-Trainer Aykut Kocaman, welche nach dessen Entlassung noch einige Zeit bei den Gelb-Marineblauen tätig waren und laut seinen Aussagen für reichlich Unruhe sorgten: „Als Trainer Aykut Kocaman uns verließ, erläuterte er uns, dass der technische Vorstand sehr gut sei und solange er keinen neuen Klub finden sollte, sie weiterhin bei uns tätig sein sollten. Jedoch wünsche ich mir nach allen Geschehnissen, dass wir einfach nur früher reagiert hätten. Nachdem wir Erwin Koeman als Assistenten zum Klub holten, begann Turgay Altan mit unschönen Worten um sich zu werfen. Ihm war die Frage zur Ursache der aktuell schlechten Lage von Fenerbahce schlichtweg egal. Es sei nicht „sein Problem“ und „die Fener-Fans sollten sich Gedanken darüber machen“.“

„Volkan Demirel war unverschämt!“

Auch bezüglich der Suspendierung von Fenerbahces Legenden-Torhüter Volkan Demirel erzählte der erfahrene Geschäftsmann interessante Dinge: „Ich habe gehört, dass Demirel, mit Ansage, auf Koeman aggressiv zugelaufen sei. Wir stritten uns auf einer Ebene, auf die ich mich nicht begeben wollte. Wir wollten den Streit beenden, jedoch wollte er nicht aufhören. Er wurde immer lauter und lauter. Weiter möchte ich nicht ins Detail gehen. Ich setzte mich mit ihm zusammen und erläuterte ihm, dass sein Verhalten alles andere als akzeptabel sei. Er hingegen hat sich nicht einmal entschuldigt. Solch eine Entscheidung musste ich zwei Tage lang überdenken. Schließlich war er nach Harun Tekin unsere Nummer zwei im Tor auf europäischer Bühne. Mit diesem Risiko im Hinterkopf habe ich alles entschieden. Somit wird, falls Harun etwas geschehen sollte, Erten im Tor stehen.“

„Wir wurden sabotiert“ 

Gravierend seien auch die Steine, die der frühere Vorstand dem neuen Präsidium und Trainerstab mit seinen Aktionen in den Weg gelegt hätte: „Die Spielerdaten der letzten Saison wurden einfach gelöscht. Als wir fragten, warum dies vorgenommen wurde, antwortete man uns, es sei nicht genügend Speicherplatz vorhanden gewesen. Das muss man sich erst einmal vorstellen. In einer Zeit, wo ein Anruf genügt, um neue Speichermöglichkeiten zu bekommen, werden wir mit diesen scheinheiligen Aussagen abgespeist. Nur um uns die Arbeit zu erschweren und dem Erfolg im Weg zu stehen. Wir können jetzt also keine Spielerdaten von letzter Saison mit der aktuellen Saison vergleichen, um die Entwicklung zu verfolgen und entsprechend Probleme zu erkennen. Dazu wurden viele andere wichtige Daten preisgegeben. Also durch einen Maulwurf veröffentlicht. Ich komme aus der Industrie. In meinem Sektor wäre das Industriesabotage.“

„Aatifs Verhalten inakzeptabel“ 

Interessantes hatte Ali Koc auch zum suspendierten Aatif Chahechouhe zu sagen: „Aatifs Verhalten, Einstellung und Leistungen waren für uns nicht hinnehmbar. Nachdem sein Freund Nabil Dirar nicht mehr im Kader war, warb er hinter dem Rücken des Trainers bei seinen Mitspielern und den Mitarbeitern des Klubs für Dirar. Er betrieb tatsächlich Lobbyarbeit. Und als das nicht funktionierte, verhielt er sich inakzeptabel. Statt sich auf seine Arbeit zu konzentrieren, sorgte er für eine schlechte Stimmung in der Mannschaft. Es gibt leider Gruppenbildungen innerhalb des Teams. Eine davon ist die um Aatif und Dirar.“

„Bis zur Winterpause kein Trainerwechsel“

Der unter noch größeren Kritikhagel stehende Fenerbahce-Trainer Phillip Cocu konnte bei Fenerbahce weiterhin nicht die gewünschte Leistung aufrufen. Trotzdem möchte Ali Koc zumindest bis zur Winterpause keinen Trainerwechsel vornehmen und mit dem Niederländer weitermachen. Koc: „Es ist einfach einen Trainer zu wechseln. Jedoch haben wir ein Projekt begonnen. Meine Freunde und ich entscheiden alles für die Zukunft Cocus. Auch unsere Spieler sind mittlerweile ein Bestandteil von ihm. Ich vertraue ihm. Und seit einigen Spielen sind wir auch erneut auf Erfolgskurs.“ Ersun Yanal käme weiterhin für den Präsidenten nicht in Frage: „Es war gestern nicht der Fall, es ist heute nicht der Fall und es wird meines Erachtens nach auch morgen nicht der Fall sein. Wir planen nicht mit Ersun Yanal.“


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