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Freitag, der 12. Oktober 2018

Volkan Demirel bricht sein Schweigen

Die erwartete Stellungnahme von Volkan Demirel bezüglich der Suspendierung und der Aussagen von Präsident Ali Koc hat der Fenerbahce-Keeper nun veröffentlicht. Demirel zeigte sich dabei bedingt kritikfähig.

Von Sefa OEZEKER

Seit 16 Jahren bei Fenerbahce, fünf Mal Türkischer Meister, zwei Mal Türkischer Pokalsieger und drei Mal Türkischer Superpokalsieger, dazu viele weitere nationale und internationale Erfolge. Hat Volkan Demirel nach all diesen Erfolgen eine Suspendierung in dieser Form verdient? Wie so oft in den letzten Jahren, sind die Fenerbahce-Anhänger auch bei dieser brisanten Thematik gespalten.

Volkan Demirel bricht sein Schweigen

Am gestrigen Donnerstag meldete sich der 36-Jährige nun per öffentlicher Stellungnahme zu Wort. Darin stellt Demirel klar, dass er bis vor kurzem gar nicht gewusst habe, warum er suspendiert worden sei. „Wie ihr alle wisst, wurde ich am letzten Freitag suspendiert. Ich werde mich noch gleich darauf beziehen, wie ich das erfahren habe. Jedoch möchte ich besonders in den Vordergrund stellen, dass ich seitdem keinerlei Begründung dafür erhalten habe. Auch von Damien Comolli nicht, den ich mehrfach gefragt habe."

„Habe Ali Koc nie angeschrien"

Demirel sieht die Auseinandersetzung zwischen ihm und Präsident Ali Koc etwas anders. Seiner Aussage nach habe er ihn weder angeschrien, noch respektlos behandelt. „Ich möchte mit besonderer Vorsicht erwähnen, dass ich nicht das Recht habe als Kapitän dieser Mannschaft dem Präsidenten gegenüber frech zu sein. Bei unserem Streit habe ich nie meine Stimme erhoben sowie nie etwas Unverschämtes gesagt. So etwas kommt bei mir nicht in Frage." Allerdings gibt Demirel zu, dass er gegenüber Vizepräsident Semih Özsoy lauter wurde: „Im Gespräch zwischen mir und dem Vizepräsidenten Semih Özsoy kam es zeitweise vor, dass ich laut wurde. Trotzdem wurde ich hierbei nie unverschämt."

„Habe meine Suspendierung am Telefon erfahren"

Kurze Zeit nach dem Gespräch wurde Demirel eigenen Angaben zu Folge suspendiert. „Nach unserem Streit meldete sich Ali Koc bei mir. Er wollte von mir, dass wir uns zusammensetzen, da er den Streit nicht tolerierte. Am Tag des Treffens versuchte mein Manager mehrmals Semih Özsoy zu erreichen. Und gleich am nächsten Tag erfuhr ich von Comolli am Telefon, dass ich suspendiert werde."

„Bin nicht auf Koeman zugelaufen"

Der Ex-Nationaltorhüter betont zudem, dass er nicht auf Cocu-Assistent Erwin Koeman zugelaufen sei: „Ja, ich habe mich mit Erwin Koeman gestritten, jedoch bin ich nie auf ihn zugelaufen. Besonders die Aussage, dass dieser angebliche Akt von mir vorher geplant worden sei, ist schlichtweg eine Lüge. Die anwesenden Personen sind meine Augenzeugen. Auch dieses Thema wurde von unserem Präsidenten sowohl falsch als auch lückenhaft dargestellt."

„Möchte mich entschuldigen"

Trotz den Falschmeldungen, die über ihn verbreitet worden wären, sei sich der 36-Jährige abschließend für eine Entschuldigung nicht zu schade. „Für mich war Fenerbahce immer das höchste Gut. Meine Liebe zum Verein ist größer als alles andere. Ich möchte betonen, dass ein Spieler, der seit 17 Saisons ein Bestandteil des Klubs ist, es nicht verdient, in solch einer Art und Weise suspendiert zu werden. Obwohl ich denke, dass ich unschuldig  und mir keiner Schuld bewusst bin, möchte ich mich trotzdem entschuldigen, da dies von mir erwartet wird."


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