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Donnerstag, der 16. Februar 2017

Galatasaray: Igor Tudor offiziell vorgestellt

Nun ist es amtlich! Igor Tudor wurde heute als Nachfolger von Jan Olde Riekerink vorgestellt. Der kroatische Coach unterschrieb bei den "Löwen" bis Sommer 2018.

Von Erdem UFAK

Rekordmeister Galatasaray hat Igor Tudor heute offiziell als neuen Cheftrainer vorgestellt. Der 38-jährige Kroate wechselt mit sofortiger Wirkung von Ligarivale Kardemir Karabükspor zu den Gelb-Roten und erhält dort einen Vertrag bis Sommer 2018. Neben 400.000 Euro für die laufende Saison erhält Tudor eine Million Euro für die kommende Spielzeit. „Unser aller Ziel ist, Galatasaray zu vertreten und für den sportlichen Erfolg zu sorgen. Ich danke unserem Präsidenten, dass er mir diese große Chance ermöglicht hat. Ich bin hier, weil ich an die Meisterschaft glaube", erklärte Tudor bei der heutigen Unterschriftszeremonie in der Türk Telekom-Arena.

„Ich liebe es, unter Druck zu arbeiten"

Tudor gab zudem einen ersten Einblick darüber, wie er die Zukunft beim türkischen Rekordmeister plant. „Meiner Meinung nach spielt das Spielsystem keine Rolle. Wichtig ist die Mentalität der Mannschaft. Hier muss ein Team alles geben und bereit sein, Opfer zu bringen. Ich erwarte, dass man als Mannschaft verteidigt und angreift. Daher appelliere ich an den Teamzusammenhalt. Es wird aber nicht einfach. Wir werden Zeit brauchen." Über sich selbst sagt der Kroate: „Seit ich zehn Jahre alt bin, lebe ich mit Druck. Das liegt in der Natur der Sache. Ich fühle mich aber auch schon älter als 38. Wichtig ist, was man kann und welches Talent man hat. Erfahrung wird meiner Meinung nach überbewertet. Dann müsste ein 80-jähriger Coach ja der beste Trainer überhaupt sein."

„Habe mein Ziel mit Karabük weitestgehend erreicht"

Auch bezog Tudor Stellung zu der Art und Weise, wie der Wechsel von Karabük zu Galatasaray zu Stande kam. Der neue „Löwen"-Coach ist sich hierbei keiner Schuld bewusst. „Wir wollten Karabükspor in der Liga halten. Jetzt hat man 27 Punkte auf dem Konto, in den restlichen 14 Spielen könnten folglich drei Siege reichen. Somit haben wir unsere Ziele weitestgehend erreicht. Ich glaube, bis hierhin wurden in der Süper Lig zehn Trainer entlassen. Wenn eine Entlassung erfolgt, sagt man, so sei der Fußball. Dann spricht niemand mehr über Moral und Anstand. In diesem Fall lag ein regulärer Arbeitsvertrag vor. Jetzt spricht plötzlich niemand mehr davon, dass das Geschäft eben genau so läuft."


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