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Donnerstag, der 02. 2017

Hagi: "Wäre mit der Türkei Weltmeister geworden!"

"Mit mir wäre die Türkei nicht WM-Dritter, sondern Weltmeister geworden!" Galatasaray-Legende Gheorghe Hagi blickt auf seine Zeit am Bosporus zurück - und lobt Trainer Fatih Terim.

Von Erdem UFAK

114 Spiele, 49 Tore, 37 Vorlagen. Dazu vier Meistertitel mit Galatasaray, zwei Superpokal-Siege, der UEFA Cup-Sieg sowie der Gewinn des UEFA Supercup. Kein anderer ausländischer Spieler hat die Galatasaray-Anhänger so sehr geprägt wie Gheorghe Hagi. Der inzwischen 52-Jährige hat nach seinem Karriereende 2001 seine Trainerlaufbahn begonnen und neben der rumänischen Nationalmannschaft u.a. bereits auch in der Türkei trainiert. In Bursa und bei Ex-Verein Galatasaray lief es für den Rumänen jedoch nicht wie gewünscht. Lieber blickt Hagi auf seine aktive Karriere als Weltklasse-Spielmacher zurück. In einem Interview mit der Zeitschrift „Sokrates" lässt der 122-fache Nationalspieler Revue passieren.

...Gheorghe Hagi über seinen Wechsel zu Galatasaray:

„Ich hatte ein Angebot von Newcastle United, stand aber kurz vor einem Wechsel nach Mexiko. Nur das Visum fehlte noch. Danach wurde mir das Projekt von Galatasaray vorgelegt. Die Nähe nach Rumänien und die ähnliche Mentalität waren wichtig für mich. Noch wichtiger war aber, dass ich überzeugt davon war, dass wir in Europa erfolgreich sein würden. Rückblickend betrachtet, habe ich die richtige Entscheidung getroffen."

...über das Verhältnis mit seinem damaligen Trainer Fatih Terim:

„Wenn ein Spieler auf seinen Trainer hört, wird auch alles gut laufen. Ich wusste ganz genau, was Terim von seinen Spielern auf dem Spielfeld verlangt. Das habe ich der Mannschaft versucht weiterzugeben. Ein Coach braucht Leader-Typen, er selbst muss jedoch immer vorangehen. Fatih Terim hat uns sehr gut geführt, Autorität ausgestrahlt und es geliebt, zu gewinnen. Diese Komponenten haben dafür gesorgt, dass wir erfolgreich wurden."

...über die Erfolge der türkischen Nationalmannschaft zu dieser Zeit:

„Ich weiß nicht, wieviel ich dazu beigetragen habe. Doch anstatt diplomatisch zu antworten, sage ich ehrlich und direkt: Ich habe der türkischen Nationalmannschaft gefehlt. Wenn ich da gewesen wäre, wäre die Türkei nicht WM-Dritter geworden, sondern Weltmeister. Ich bin nämlich der Spieler, der den Unterschied ausmacht, ob man am Ende Dritter oder Erster wird."

...über die verpasste Chance, den Ballon d`Or zu gewinnen:

„Als wir mit Galatasaray den UEFA Cup geholt haben, hätte ich diesen Titel gewinnen können. Letztendlich wurde ich aber daran gehindert, weil mir so viele Gelbe Karten gezeigt wurden. Obwohl ich bereits 35 war, war ich zu dieser Zeit der Beste in Europa. Im Europapokal, in der Liga und auch in der Nationalmannschaft. Ich stand überall sehr gut da."

...über die Aussage von Gheorghe Popescu, dass Hagi als Franzose oder Spanier mehr Anerkennung bekommen hätte:

„Diese Chance bekommt mein Sohn. Jetzt soll er etwas aus sich machen. Ich erwarte, dass er noch mehr erreicht als ich. Ich habe immer versucht, alles zu gewinnen, was es zu gewinnen gab. Natürlich wäre ich auch gerne Weltmeister geworden. Leider hat das nicht ganz gelangt."

...über die Aussage von Johan Cruyff, dass Hagi einer der besten „Zehner" der Welt gewesen sei:

„Um der Beste zu sein und solch ein Level zu erreichen, muss eine Mannschaft unbedingt erfolgreich sein. Ich freue mich sehr, dass ich in den Bestenlisten vertreten bin und Johan Cruyff mich zu einem der besten Zehner der Welt ernannt hat. Aber ich wiederhole mich gerne. Hoffentlich wird mein Sohn ein noch größerer Spieler als ich."


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