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Dienstag, der 14. 2017

Igor Tudor legt Messlatte bei Galatasaray hoch!

Galatasaray-Cheftrainer Igor Tudor nimmt im Interview mit beINSports kein Blatt vor den Mund und geht ins Detail. Dabei erzählt der Kroate von seinem allergrößten Traum als Lehrmeister der Gelb-Roten... 

Von Hüseyin YILMAZ

Autoritär, emotional und diszipliniert - mit diesen Attributen kann man den ehemaligen „Bianconeri" Igor Tudor charakterisieren. Der Chefcoach von Rekordmeister Galatasaray trägt seit seinem Amtsantritt in der Winterpause eine große Last auf den Schultern. Immerhin soll er die Gelb-Roten zurück auf die Erfolgsschiene führen. Bei "beINSports" berichtet der 38-Jährige darüber, wie der Erfolg zurückkehren soll. GazeteFutbol mit den wichtigsten Aussagen des Lehrmeisters im Interview! Igor Tudor über..

...den Ablauf der Gespräche und Verhandlungen mit Galatasaray

„Diese Periode war fantastisch und unvergesslich. An dem Tag, als ich das Angebot von Galatasaray erhielt, kam meine Tochter zur Welt. Somit erhielt ich zwei wunderbare Nachrichten zum selben Zeitpunkt. Alles ereignete sich in kurzer Zeit und ich fing im Eifer des Gefechts sofort damit an, mich auf das Spiel gegen Rizespor vorzubereiten."

...die Last-Minute-Treffer gegen Antalyaspor und Genclerbirligi

„Gegen Antalyaspor und Genclerbirligi hätten wir die Last-Minute-Tore auch zehn bis 15 Minuten früher schießen können. Den Sieg hatten wir ohnehin in beiden Begegnungen verdient. Wir haben großartige Spieler wie Wesley Sneijder, Lukas Podolski, Selcuk Inan, Armindo Bruma oder Yasin Öztekin, die am Ende des Tages den Unterschied ausmachen können."

...die steigende Defensivstärke der Mannschaft

„Ich weiß nicht, wie man es von außen empfindet, aber ich bin der Ansicht, dass die komplette Mannschaft seit einigen Wochen viel strukturierter verteidigt, als es vielleicht vor paar Monaten der Fall war. Wenn die Akteure vor allem physisch das Niveau erreichen, das ich mir wünsche, werden wir in der Rückwärtsbewegung noch robuster auftreten."

...seine Erwartungen an die Spieler

„Ich möchte Spieler, die voller Motivation und Ernsthaftigkeit bei der Sache sind. Dabei interessiert es mich nicht, was für Titel sie in der Vergangenheit gewonnen haben. Man muss immer nach vorne schauen. Meine Akteure müssen Verantwortung übernehmen können. Sie dürfen niemals satt von Erfolgen sein."

...seine Verbannung auf die Tribüne in Antalya

„Das ist meine Art, ich kann nicht auf ruhig auf dem Trainerstuhl sitzen. Ich bin an der Seitenlinie immer emotionsgeladen, eventuell muss man diese Eigenschaft etwas mehr in den Griff bekommen. Die Verbannung auf die Tribüne gegen Antalyaspor passierte mir das erste Mal."

...die lange Verletztenliste bei den Gelb-Roten

„Die Verletzungen kann man nicht an unseren neuen Trainingsplan zurückführen. Aktuell trainiert die Mannschaft 16 bis 17 Prozent meiner Vorstellung. Also kann es überhaupt nicht daran liegen. Nach dem Spiel gegen Antalyaspor gab es im Programm fast gar keine Laufeinheiten. Eventuell muss ich ja gegen Trabzonspor spielen... Dass sich vier Innenverteidiger gleichzeitig verletzen, habe ich vorher noch nie erlebt."

...sein Stellenwert von Laufbereitschaft

„Jeder Trainer hat eine andere Philosophie. Meine beinhaltet das dauerhafte Laufen. Wichtiger ist aber die Qualität des Laufens. Man kann 115 Kilometer pro Spiel zurücklegen. Wichtig ist aber, wie viele Sprints man über 90 Minuten hingelegt hat. Wir versuchen als Trainerstab einiges zu verändern. Das alles braucht aber noch Zeit."

...seine Zukunftspläne und Zielvorstellungen

„Natürlich möchte jeder Coach bei den besten Vereinen der Welt arbeiten. Aber glauben sie mir, ich beabsichtige eine sehr lange Tätigkeit bei Galatasaray. Momentan arbeite ich für einen sehr großen Verein und genieße trotz des Drucks die Zeit hier. Wir müssen den Erwartungen der Fans gerecht werden. Vielleicht klingt es für unmöglich und utopisch, aber mein allergrößter Traum ist es, mit Galatasaray irgendwann die UEFA Champions League zu gewinnen. Das wäre unglaublich."

...seine Wahl, wenn er jeweils einen Spieler von den drei „Großen" nehmen könnte

„Ricardo Quaresma (Besiktas), Simon Kjaer (Fenerbahce) und Armindo Bruma (Galatasaray)."


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