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Donnerstag, der 16. 2017

Galatasaray: Greift der Tudor-Effekt?

Es ist vier Wochen her, seit Jan Olde Riekerink durch Igor Tudor ersetzt worden ist. Was hat sich bei den „Löwen" in dieser Zeit geändert? Wie sieht das System unter dem neuen Trainer aus? GazeteFutbol nimmt das „neue Galatasaray" unter die Lupe...

Von Ümit YÜCEL

Ein gutes, aber kein konstant gutes Galatasaray konnten die Fans in dieser Saison sehen. Unter Jan Olde Riekerink spielte man teilweise ansehnlichen, aber gleichzeitig auch einen kaum durchdachten Fußball. Es fehlte zudem oftmals an Kampf, Leidenschaft und Einsatz. Viele Spiele wurden durch die individuelle Klasse der einzelnen Spieler entschieden. Führt man sich jedoch die Konkurrenz aus Besiktas und Basaksehir vor Augen, so kann man erkennen, dass dem Rekordmeister in dieser Saison nicht nur die Konstanz, sondern auch die nötige Fitness fehlt. Unter Riekerink konnte Galatasaray im Schnitt lediglich 108,00 Kilometer pro Spiel laufen. Ein Wert, dessen Platzierung in der Liga nur Mittelmaß ist. Mit der Ankunft von Igor Tudor scheint sich bei den Gelb-Roten nun einiges geändert zu haben. Vom Trainingspensum bis hin zum Spielsystem hat der Kroate bereits einiges bewirkt.

Igor Tudor streicht zwei freie Tage in der Woche

Zunächst hat der 38-Jährige einen komplett neuen Trainingsplan entworfen. Unter Riekerink hatten die Spieler zwei bis drei Tage in der Woche trainingsfrei. Tudor hat daraus einen Tag gemacht. Nur in Ausnahmefällen bekommen die Spieler einen zusätzlichen Tag in der Woche frei. Bei den Fans ist diese Aktion sehr gut angekommen, da man insbesondere nach Niederlagen empört darüber war, dass das Team anschließend zwei Tage frei bekam.

Mannschaft muss malochen...

Den ersten Eindruck, welchen Tudor von seiner Mannschaft hatte, war der vorhandene Wille, nicht jedoch die vorhandene konditionelle Basis. Es fehle den Spielern an Kraft und Ausdauer. Igor Tudor ist für sein hartes Training bekannt. Diese Art von Training hat der Kroate insbesondere seiner Zeit bei Juventus Turin zu verdanken. Unter Trainerlegenden wie Fabio CapelloMarcello Lippi und Carlo Ancelotti lernte der Innenverteidiger die italienische Härte kennen. Kein Wunder also, dass Tudor gleich in den ersten zwei Wochen mit Intervall-Drills die Ausdauer der Spieler steigern wollte. Intervall-Drills sind Laufübungen, in denen die Spieler ein bestimmtes Lauftempo über eine gewisse Zeit einhalten müssen. Dies dient dazu, dass sich ein Spieler angewöhnt, während dem Spiel weniger zu traben, sondern häufiger im Lauftempo zu bleiben. In den letzten Spielen hat sich die Laufleistung der Mannschaft schon gebessert: Gegen Caykur Rizespor wurden 118,00 Kilometer, gegen Besiktas 112,00 Kilometer, gegen Antalyaspor 112,00 Kilometer und gegen Genclerbirligi 116,00 Kilometer abgespult. Das macht im Schnitt 115,00 Kilometer pro Partie.

Systemwechsel von 4-2-3-1 auf 3-4-3

Eine weitere Veränderung bei Galatasaray ist der Systemwechsel von 4-2-3-1 auf 3-4-3. Im Interview mit „BeinSports" (GazeteFutbol berichtete) nahm der Kroate wie folgt Stellung: „Wenn ihr eine Viererkette habt und sich einer der Außenverteidiger nach vorne mit einschaltet, dann habt ihr hinten gezwungenermaßen eine Dreierkette. Wir werden von vornherein mit drei Verteidigern hinten stehen. Das ermöglicht uns in der Offensive dauerhaft mit sieben Mann anzugreifen. Dieses Spiel ist mit einem hohen Laufpensum verbunden, denn die defensive Mitarbeit wird hierbei umso wichtiger. Unsere Philosophie wird lauten: Verteidigt wird ganz vorne - und das in Form von Pressing." Tatsächlich ist besonders in den letzten zwei Wochen ein modifiziertes System im Spiel der „Löwen" erkennbar. Hatte man in der Vergangenheit zwar immer viel Ballbesitz, wurden aufgrund des zu statischen Positionsspiels die Bälle in der Offensive zu oft quer oder nach hinten gespielt. Heute ist im Spiel von Galatasaray deutlich mehr Bewegung zu erkennen.

Fazit:

Das Ziel von Galatasaray sollte zwingend die Qualifikation für die UEFA Champions League sein. Auch wenn Riekerink kein schlechter Trainer war, blieb unter dem Niederländer einiges auf der Strecke. Fitness sowie Disziplin auf und außerhalb des Platzes waren nicht die größten Stärken von „Gala" in dieser Saison. Vor Igor Tudor liegt noch viel Arbeit, um das volle Potenzial aus der Mannschaft herauszukitzeln und aus Galatasaray einen ambitionierten Anwärter für die Champions League-Plätze zu machen.


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