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Donnerstag, der 06. April 2017

Galatasaray: Keine Europapokalsperre in Aussicht

Präsident Dursun Özbek zeigt sich nach dem Treffen mit der UEFA zuversichtlich. Eine erneute Sperre seitens der UEFA sei kein Thema, der türkische Rekordmeister habe alle Kriterien bezüglich des Financial Fairplay eingehalten.

Von Erdem UFAK

Als ein „durchgängig positives Zusammentreffen" bewertete Dursun Özbek das Treffen mit den UEFA-Verantwortlichen. Der Galatasaray-Präsident war zu Wochenbeginn mit UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und Financial Fairplay-Gremium-Vorsitzender Andrea Traverso in Helsinki/Finnland zusammengekommen, um eine erste Bestandsaufnahme bezüglich der finanziellen Gegebenheiten bei den Gelb-Roten vorzulegen. Fazit: Laut Özbek drohe Galatasaray keine weitere Sperre für den Europapokal. „Einen Ausschluss oder ähnliches wird es nicht geben", so der Klubboss gegenüber der türkischen Presse.

„Müssen der UEFA unsere Planungen vorlegen"

Vielmehr sei es bei dem Treffen um die weitere Ausrichtung des Vereins gegangen, wie man in Zukunft das Verhältnis mit der UEFA pflege. Özbek dazu: „Wir haben unser Personalbudget in Höhe von 65 Millionen Euro nicht überschritten. Hier werden wir auch weiter achtsam sein. Eigentlich haben wir uns darüber unterhalten, wie unsere Vereinbarung ab der Saison 2018/19 aussehen soll. Wir müssen der UEFA unsere Planungen vorlegen, damit neues Unheil vermieden wird. Es war ein erstes Sondierungsgespräch, welches wir im September oder Oktober vertiefen werden. Die UEFA-Verantwortlichen waren sehr zufrieden. Ich kann Ihnen versichern: Für Galatasaray wird es in Zukunft noch besser laufen." Der Klubboss erklärte zudem, dass die UEFA den türkischen Rekordmeister dennoch fest im Visier habe. Auch, weil die Versprechen unter der Ära Ünal Aysal nie eingehalten worden seien.

Dementiert haben die Gelb-Roten derweil die Aussage von TV-Moderator und Journalist Serhat Ulueren, der behauptet hatte, dass Ex-Vorstandsmitglied Levent Nazifoglu beim Transfer von Eren Derdiyok 50.000 US-Dollar an Provision erhalten habe. Via öffentlicher Stellungnahme wurde die Aussage Uluerens als „haltlos" und „unwahr" bezeichnet.


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