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Dienstag, der 18. April 2017

Wechselt Armindo Bruma in die Premier League?

In den letzten Wochen häufen sich die Gerüchte über einen Wechsel von Bruma zur nächsten Saison. Offenbar haben die Tottenham Hotspurs großes Interesse am Flügelspieler. GazeteFutbol analysiert die Lage!

Von Ümit YÜCEL

Die Gerüchte um das Interesse von Tottenham Hotspurs an Armindo Bruma ist schon lange kein Geheimnis mehr. Da die Vertragsverhandlungen mit Bruma-Berater Marko Kirdemir am Stocken sind, kommen in den letzten Wochen gehäuft Meldungen über einen Wechsel des 22-Jährigen zur nächsten Saison auf. Angeblich fordert Bruma von Galatasaray einen neuen Vierjahresvertrag mit einem Grundgehalt von vier Millionen Euro - ein Betrag, den sich die Gelb-Roten unmöglich leisten können. Der englische Hauptstadtklub ist demnach bereit, für den Portugiesen eine Ablösesumme bis zu 20 Millionen Euro hinzublättern. Interessant macht die Sache, dass die Londoner bereits in mehreren Spielen den 22-jährigen Dribbler gescoutet haben. Insider-Infos zufolge wurden Brumas defensive Schwächen sowie seine offensiven Stärken bewertet, man halte ihn als Verstärkung geeignet. Auch Coach Mauricio Pochettino hat Interesse an einer Verpflichtung. Mit dem verletzungsanfälligen Erik Lamela, Heung-Min Son und Georges-Kevin N`Koudou haben die Spurs lediglich drei gelernte Flügelspieler in ihren Reihen. Eine Verpflichtung von Bruma wäre also durchaus nachvollziehbar.

Galatasaray dementiert Einigung mit Tottenham

Entgegen all diesen Meldungen meldete Galatasaray auf seiner offiziellen Homepage, dass von den Tottenham Hotspurs weder ein Angebot noch eine Einigung für Bruma eingegangen bzw. erfolgt sei. Ferner gab man folgendes Statement zur Sache ab: "Uns ist bewusst, dass solche Meldungen vor dem so wichtigen Derby gegen Fenerbahce insbesondere innerhalb der Mannschaft für Unruhe sorgen. Unser Spieler hat niemals eine Gehaltserhöhung von mehr als 100 Prozent gefordert".

Was sagen die Fakten?

Faktum 1: Die Zukunft von Galatasaray ist im Moment ungewiss. Auch wenn Präsident Dursun Özbek garantiert, für die nächsten drei bis fünf Jahre keine Europapokalsperre zu kassieren, darf sich ein Berater niemals sicher sein. Der Berater von Bruma macht Druck und will die Zukunft seines Klienten so schnell es geht klären. Der Vorstand hält sich bedeckt. Dass man für Bruma eine hohe Ablösesumme (13-16 Millionen Euro) kriegen könnte, ist gewiss - und genau diese Tatsache bringt Galatasaray in Bedrängnis.

Faktum 2: Marko Kirdemir weiß, dass bei türkischen Vereinen viel zu holen ist. Seine Forderung von vier Millionen Euro Grundgehalt plus Prämien sind für Galatasaray nicht realistisch. Galatasaray bietet demnach 2,5 Millionen Euro. Ob Bruma in der Premier League mehr verdienen würde, ist fraglich. Um auf die geforderten vier Millionen Euro in der Premier League zu kommen, müsste Tottenham dem Portugiesen etwa 7,5 Millionen Euro brutto bieten.

Faktum 3: Bruma hat in seiner Entwicklung einen Riesensprung gemacht. Der Portugiese ist der beste Flügelspieler der Süper Lig und ist auch europaweit der Spieler mit den meisten erfolgreichen Dribblings. Wenn tatsächlich ein Angebot aus einer der besten Ligen der Welt vorliegt, dann wäre es für Bruma genau die richtige Zeit, um den Verein zu wechseln und seine Entwicklung voranzutreiben.

Meinung von GazeteFutbol: In der derzeitigen Lage wäre es von der Galatasaray-Führung unverantwortlich, ein Angebot in Höhe von 15 Millionen Euro oder mehr für Bruma abzulehnen. Jedoch sollte man sich nicht vom Berater oder von Tottenham erpressen lassen. Bruma ist ein Spieler mit Zukunft und sollte auf alle Fälle nicht unter Wert verkauft werden. Auch die Gehaltsforderung von vier Millionen Euro sollte der Verein nicht nachkommen. Zieht man in Betracht, dass in der Türkei Profifußballer ihre Gehälter netto ausgezahlt bekommen, so würde kein Verein in Europa Bruma ein Gehalt von sieben bis acht Millionen Euro zahlen. Hier darf und sollte sich der Verein nicht in die Enge treiben lassen.


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