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Sonntag, der 07. Mai 2017

Nachbericht: Galatasaray versinkt in Grund und Boden

Lange Gesichter bei Galatasaray: Was geht bei den Gelb-Roten vor sich? Tudor weist in der Pressekonferenz daraufhin, dass die Probleme in Florya nicht trainerbedingt sind. Özdes dagegen zeigt sich trotz des Triumphes bodenständig.

Von Hüseyin YILMAZ

Galatasaray verharrt Woche für Woche im Fadenkreuz etlicher Probleme und es ist weit und breit keine Verbesserung in Sicht. Von der sportlichen Talfahrt mal abgesehen gibt es in Florya große Ambivalenzen zwischen Trainerstab und Spieler. Cheftrainer Igor Tudor, dessen Trainerstuhl langsam aber sicher wackelt, wechselte bei der 1:3-Blamage gegen Kasimpasa mit seiner Machtdemonstration Flügelflitzer Bruma nach nur 18 Minuten aus. Im Interview verrät der Kroate: „Bruma muss Respekt vor seinem Trainer haben. Das hat er nicht an den Tag gelegt. Die Probleme bei Galatasaray kann man nicht nur in die Schuhe der Trainer schieben. Dieselben Vorfälle gab es und würde es auch unter Hamzaoglu, Prandelli, Lippi, Capello oder Denizli geben. Hier muss an ganz anderen Baustellen gearbeitet werden." Jedoch werde man den Portugiesen nicht aussortieren. Mit ihm ist aber vermutlich auch in den kommenden Wochen nicht gut Kirschen essen. Über das, was Präsident Dursun Özbek nach dem Spiel in der Kabine kundgegeben hat, schwieg der Lehrmeister. „Das wird in der Umkleidekabine bleiben. Solche Ergebnisse dürfen einfach nicht erzielt werden. Ich finde keine Erklärung. In den vergangenen zwei Wochen hat die Mannschaft guten Fußball gezeigt. Es ist unerklärlich", sagte Tudor mit Frust.

Galatasaray statistisch überlegen - Pasa dagegen effektiv

Auch die Zahlen untermauern die Verdrossenheit des Kroaten. Der Rekordmeister hatte mehr Ballbesitz (57% zu 43%), mehr Torschüsse (16 zu 9), mehr Ecken (7 zu 1) und auch mehr erfolgreiche Pässe (474 zu 374) als der Stadtrivale. Trotzdem blamierte man sich bis auf die Knochen. Fragezeichen werfen wiederum die taktischen Pläne der „Löwen" auf. 25 Mal flankte man über 90 Minuten in den Strafraum, obwohl die einzig kopfballstarke Offensivkraft Eren Derdiyok 78 Minuten auf der Bank saß.

Özdes bleibt trotz Auswärtssieg bodenständig!

Diese ganzen Fakten kümmern Kasimpasa-Trainer Kemal Özdes wenig, der mit dem Dreier in der Türk-Telekom-Arena mehr mitnimmt, als er sich vielleicht vor dem Spiel erhofft hat. „In den vergangenen zwei Spieltagen hatte Galatasaray gute Leistungen abgerufen. Wir haben uns daran orientiert mit viel Ballbesitz den Gegner konditionell zu ermüden. Das ist uns grundsätzlich gelungen. Am Ende des Tages haben wir von allen Mannschaften, die die ersten vier Plätze belegen, mindestens einen Punkt ergattert." Nichtsdestotrotz dürfe man sich mit diesem Triumph nicht lange amüsieren, denn in paar Tagen treffe man im Halbfinale des türkischen Pokals auf Konyaspor, so Özdes.        


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