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Montag, der 03. Juli 2017

Saisonrückblick: Galatasaray!

Galatasaray hat eine schwere letzte Saison hinter sich. Zwar verbesserte man die Abschlussplatzierung im Vergleich zur Vorsaison. Doch wirklich zufrieden war keiner beim Rekordmeister.

Von Metin GÜLMEN

Ausgangslange: Galatasaray ging als Sechster der Vorsaison und Pokalsieger in die Spielzeit. Cheftrainer war Jan Olde Riekerink, mit dem Niederländer sollte die Spielkultur wieder auf Florya Einzug halten. Da der Rekordmeister für die UEFA Europa League gesperrt war und deshalb die Dreifachbelastung wegfiel, war der Optimismus auf eine erfolgreiche Saison groß. Mit den Innenverteidigern Serdar Aziz und Ahmet Calik sowie Außenverteidiger Luis Cavanda sollte die Abwehr verjüngt werden, Tolga Cigerci und Nigel de Jong hatten dafür Sorge zu tragen, dass das Mittelfeld physisch und spielerisch stärker werden sollte. Dazu kamen die Offensivspieler Eren Derdiyok, Josue und Kolbeinn Sigthorsson. Im Winter stieß überdies Garry Rodrigues zu den "Löwen" dazu. Demgegenüber standen lediglich die Abgänge von enttäuschenden Flops wie Ryan Donk (Betis Sevilla), Jose Rodriguez (FSV Mainz 05), Blerim Dzemaili (FC Bologna) und Umut Bulut (Kayserispor), aber auch von Alex Telles (FC Porto) und Emre Colak (Deportivo La Coruna).

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Saisonverlauf: Ohne Zweifel: Galatasaray hat die Saison sehr vielversprechend begonnen. Erst wurde Meister Besiktas im Super-Cup besiegt, dann folgten in der Liga fünf Siege bei zwei Unentschieden zum Auftakt. Ins Schlittern gerieten die "Löwen" Ende Oktober, als das Heimspiel gegen das kriselnde Trabzonspor 0:1 verloren ging. Danach gewann man zwar die beiden nächsten Pflichtspiele (darunter ein Pokalspiel), doch dann setzte es gleich zwei Nackenschläge in der Liga: Sowohl gegen Medipol Basaksehir (1:2) als auch bei Erzrivale Fenerbahce (0:2) blieb man punktlos. Von diesen beiden Niederlagen sollte sich der Rekordmeister tabellarisch nicht mehr erholen. Bis zur Winterpause holte man immerhin fünf Siege in acht Pflichtspielen. Trotzdem war die Unzufriedenheit bei den Anhängern groß, die Türk-Telekom-Arena war selten gut besucht und auch die Kritik am Vorstand um Präsident Dursun Özbek riss nicht ab. Die Rückrunde begann dann wechselhaft, einen herben Rückschlag setzte es im Pokal-Achtelfinale, als man bei Basaksehir 1:2 verlor und als Titelverteidiger frühzeitig die Segel streichen musste. Von da an wurde die Kritik an Riekerink immer größer, zumal es auch in der Liga nach wie vor nicht rund lief. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Kayserispor wurde Riekerink entlassen, vom starken Aufsteiger Karabükspor kam Igor Tudor. Doch auch unter ihm lief es nicht rund, in den ersten beiden Partien unter seiner Regie blieb man sieglos, man verlor zudem das Derby zuhause gegen Besiktas 0:1. Bis zum Liga-Schlussspurt setzte es weitere bittere Niederlagen, darunter eine erneute Schlappe gegen Fenerbahce (0:1) und eine Klatsche bei Basakehir (0:4). Nur die Siegesserie von vier Partien zum Saisonfinale sicherte Galatasaray Platz 4 und damit die Teilnahme an der UEFA Europa League-Qualifikation.

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Fazit: Ähnlich wie bei Erzrivale Fenerbahce war auch für Galatasaray mehr drin als Platz 4 - zumindest sah das nach Saisonbeginn so aus. Doch allen voran die gefühlt permanente Unruhe im und um den Klub, aber auch die Schwäche in den Derbies gegen die direkten Konkurrenten ließen keinen besseren Platz als den vierten zu. Auch nach dem Trainerwechsel von Riekerink zu Tudor war kaum eine spielerische Verbesserung zu erkennen. Doch jetzt ist die Schonfrist für den Kroaten vorbei, er muss es schaffen, Galatasaray wieder in den Top 3 zu etablieren und auch international überzeugen. Mit den neuen Transfers stellt ihm Klub-Boss Özbek zumindest eine gute Basis zur Verfügung.


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