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Samstag, der 02. September 2017

Galatasaray holt Jason Denayer zurück

Am letzten Tag des europäischen Transferfensters kehrte ein alter Bekannter zurück zu Galatasaray: Jason Denayer kommt auf Leihbasis von Manchester City, zunächst bis Sommer 2018. Dagegen verließen Luis Cavanda (Standard Lüttich) und Lionel Carole (FC Sevilla) den türkischen Rekordmeister.

Von GF-REDAKTION

Der 22-jährige Jason Denayer wurde zuvor in der Saison 2015/2016 von Manchester City an Galatasaray verliehen. Der gelernte Innenverteidiger wurde in der Saison oft als rechter Außenverteidiger benutzt, lieferte dennoch eine souveräne Leistung ab. Im Champions League-Heimspiel gegen Atletico Madrid zeigte er mit technisch feinen Dribblings eine Seite von ihm, die viele Fußballfans so von ihm noch nicht kannten. Dennoch schien der Positionswechsel seinem Ausbildungsverein auf die rechte Verteidigerseite nicht zu gefallen, deshalb wurde der Belgier im Jahr darauf trotz Hartnäckigkeit seitens Galatasaray und Denayer an Sunderland verliehen, weil dies besser für seine Entwicklung sei. Dort spielte er zum Großteil aber auch als Rechtsverteidiger.

Denayer beliebt bei den Fans – Gute Kader-Ergänzung

Denayer beschreibt den Tag seines Transfers zu Sunderland wie folgt: „Ich habe den ganzen Tag am Flughafen gewartet und gehofft, dass mein Transfer zu Galatasaray klappt. Ich war sehr traurig, als ich hörte, dass der Deal geplatzt ist." Heute, ein Jahr später, ist Denayer froh, wieder zurück zu sein. City wollte ihn auch dieses Jahr lieber an Olympique Lyon, FC Girona oder Celtic Glasgow verleihen, doch seine Liebe zum Verein wurden am Ende belohnt. Er wurde von Hunderten Fans am Flughafen empfangen - nicht, weil er gerade der beste Fußballer ist, sondern immer loyal zum Klub blieb und einen bodenständigen Eindruck hinterließ.

Ein guter Spieler für die Kadertiefe, der sowohl die Innenverteidiger Serdar Aziz und Maicon in der Rotation ersetzen kann, als auch als rechter Verteidiger fungieren kann, da Martin Linnes als Linksverteidiger spielt. Zuvor wurde Sabri Sarioglus Vertrag nicht verlängert und es bestand dringend Bedarf auf der Rechtsverteidigerposition, da bei einer Verletzung von Mariano kein Ersatz zur Verfügung stand.

Carole und Cavanda verliehen, allerdings mit einem Haken

Zudem hat es der Galatasaray-Vorstand geschafft, Lionel Carole und Luis Cavanda zu verleihen. Für Carole bekommen die „Löwen" eine Leihgebühr von 350.000 Euro, dazu hat der FC Sevilla eine Kaufoption von 3,5 Millionen Euro. Für Cavanda, der an den belgischen Erstligisten Standard Lüttich verliehen wurde, bekommt Galatasaray eine Leihgebür von 500.000 Euro. Auch Lüttich besitzt eine Kaufoption, die in dem Fall 2,4 Millionen Euro beträgt.

Auf den ersten Blick scheinen es zwei lukrative Deals zu sein, sieht man sich aber die Leihverträge genauer an, fällt auf, dass keine Angaben über die Gehälter der Spieler gemacht wurden, was also bedeutet, dass der türkische Rekordmeister weiterhin die Gehälter des Duos zahlen wird. In bisherigen Leihgeschäften, wie beispielweise bei Nordin Amrabat zum FC Malaga, machte der Verein auch immer Angaben über das Gehalt, wenn der ausleihende Verein Teile des Gehaltes übernahm. Im Klartext: Galatasaray wird weiterhin 700.000 Euro plus Prämien für Carole sowie 875.000 Euro für Cavanda zahlen. Man muss hoffen, dass die Kaufoptionen im nächsten Sommer gezogen werden - erst dann wird der Deal zum Plus-Geschäft.

Galatasaray bleibt auf drei Spielern sitzen

Galatasaray-Boss Dursun Özbek sagte am 15. August „NTVSpor", er erwarte in der Transferperiode noch ein Transfereinkommen in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro. Von dieser Summe sind die „Löwen" noch weit entfernt. Die Transferfenster in den größten Ligen Europas sind mittlerweile geschlossen und Spieler wie Nigel De Jong, Ryan Donk und Sinan Gümüs, die man eigentlich verkaufen wollte, sind weiterhin im Kader.

Hüseyin Ozan Günes


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