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Donnerstag, der 21. September 2017

Die Top-Transfers beim Rekordmeister

Die Sommer-Transferphase in der Türkei ist zu Ende. Mit zahlreichen Neuzugängen hat Rekordmeister Galatasaray dabei für mächtig Furore gesorgt. Welche Akteure haben bislang überzeugt, wer blieb hinter den Erwartungen?

Von Ümit YÜCEL

Nach zwei schwachen Spielzeiten in Folge sowie zahlreichen Flop-Transfers wollte man bei Galatasaray-Präsident Dursun Özbek ein großes Umdenken erkannt haben. Nach der Verpflichtung von Igor Tudor, der zu Anfang seiner Zeit bei den „Löwen" einen sehr schwierigen Stand hatte, schaffte er es mit Hilfe vom neuen Sportdirektor Cenk Ergün, plan- und systembezogen eine komplett neue Mannschaft auf die Beine zu stellen. Nach den Abgängen von Lukas PodolskiArmindo BrumaSemih KayaPedro CavandaSabri Sarioglu, Lionel Carole, Cenk Gönen und Wesley Sneijder hatten viele Experten große Fragezeichen. Wie soll Wesley Sneijder ersetzt werden? Wer soll jetzt die Kugel nach vorne treiben, wenn Bruma weg ist? Fragezeichen über Fragezeichen häuften sich auf Florya. Jedoch kam es bislang ganz anders als gedacht. Bafetimbi Gomis, Fernando Reges, Badou Ndiaye, Mariano Ferreira, Younes Belhanda, Jason Denayer, Maicon Roque und Iasmin Latovlevici hauchten dem Rekordmeister neues Leben ein. Tudor funktionierte eine zumeist planlos agierende und von Spielern wie Sneijder oder Bruma abhängige Truppe in eine Mannschaft voller Energie und Siegeswillen um.

Die Erwartungen übertroffen

Bafetimbi Gomis: Der Wechsel des Franzosen wurde kritisch beäugt. Sein fortgeschrittenes Alter, das hohe Handgeld (2,5 Millionen Euro) sowie sein Grundgehalt (3,35 Millionen Euro) war ein großes Thema in den türkischen Medien. Nach fünf Spieltagen ist das aber Geschichte. Gomis steht mit sieben Toren an der Spitze der Torjägerliste und zählt eindeutig zu den Top-Transfers der noch jungen Saison.

Fernando Reges: Spielintelligenz, Robustheit, Passsicherheit und Führungsqualitäten. Alles Eigenschaften, welche bei einem Fußballer das gewisse Etwas ausmachen. Fernando hat dem Mittelfeld von Galatasaray die nötige Stabilität und Härte zurückgegeben. Gewohnt war man das noch aus Zeiten eines Felipe Melo. Fernando ist eindeutig eine Bereicherung für die „Löwen".

Badou Ndiaye: Satte 8,5 Millionen Euro überwies Dursun Özbek zu Osmanlispor für den senegalesischen Nationalspieler. Ein Betrag, der für einen „Nobody" unangemessen hoch erschien. Doch auch hier sind die kritischen Stimmen verstummt. Ndiaye ist auf Anhieb ans Herz aller Galatasaray-Fans gewachsen. Das Kraftbündel ist auf jedem Zentimeter des Feldes anzutreffen. Ndiaye ist eine Schlüsselfigur im Spiel von Galatasaray geworden.

Mariano: Die Position des Rechtsverteidigers war bei Galatasaray seit mehreren Jahren eine Schwachstelle. Einzig Emmanuel Eboue konnte eine gewisse Klasse vorweisen. Der Ivorer fiel gegen Ende seiner Galatasaray-Karriere jedoch der Ausländerbegrenzung zum Opfer. Sabri Sarioglu, Tarik Camdal, Veysel Sari und Martin Linnes konnten in den Folgejahren in keiner Weise die Erwartungen erfüllen. Mariano gibt dieser Position bei Galatasaray endlich eine andere Bedeutung. Der Brasilianer ist auf der rechten Außenbahn stetig unterwegs. Mit Garry Rodrigues ist er zum Alptraum vieler Trainer geworden.

Bislang noch nicht überzeugt

Younes Belhanda: Der Marokkaner hat ein gewaltiges Erbe übernommen. Obwohl sie vom Spielstil her zwei grundverschiedene Spieler sind, sehen viele Experten in Belhanda den Ersatz für Wesley Sneijder. Belhanda kämpft und ackert jeden Ball hinterher. Mit großem Einsatz und enormer Laufleistung überzeugte der 27-Jährige bisher. Jedoch ist der Mittelfeldspieler noch zu fehlerbehaftet. Bei Belhanda kann man immer noch gravierende Fehlpässe im Spielaufbau ausmachen. Der Marokkaner versucht nun doch an das Spiel von Wesley Sneijder ran zu kommen, was eigentlich nicht seine Stärke ist. Er ist vielmehr ein Achter, der den Zug zum Tor sucht, zudem ein starker Dribbler, der für seine Mitspieler immer wieder Räume schaffen kann. Sneijder hingegen ist ein klassischer Zehner. Ein Vollstrecker mit unnachahmlichen Passspiel. Sollte Belhanda sich seiner eigenen Stärken besinnen, dann könnte er zu einem der besten Spieler der Süper Lig werden.

Maicon Roque: Der Brasilianer spielt nicht schlecht, ist aber immer noch nicht in der Türkei angekommen. Die Fehler in den Spielen gegen Östersunds sind bei vielen Gala-Fans noch gut in Erinnerung. Ein weiteres Manko bei Maicon sind seine unnötig geschlagenen langen Bälle nach vorne, die meistens auch nicht ankommen. Beim Brasilianer ist noch viel Luft nach oben. Sein eigener Anspruch ist alsbald in die Kapitänsrolle zu schlüpfen. Eine Leistungssteigerung ist daher dringend nötig.

Sofiane Feghouli: Die Verhandlungen mit Feghouli zogen sich viel zu sehr in die Länge. Der Rechtsaußen kam übergewichtig UND verletzt aus England. Seine Konkurrenten um Garry Rodrigues, Sinan Gümüs, Tolga Cigerci und Yasin Öztekin sind topfit. Der 27-Jähirge wird einiges aufholen müssen um im Kadergefüge von Igor Tudor seinen Platz zu finden.

Alles in allem eine sehr gelungene Transferpolitik

Fazit: Galatasaray hat eine sehr gute Personalpolitik betrieben. Insgesamt gab man für die verpflichteten Spieler ca. 40 Millionen Euro aus. 18 Millionen Euro nahm man durch Verkaufserlöse ein. So hat man in der Endabrechnung für 22 Millionen Euro einen Meisterschaftskandidaten aufgebaut. Insgesamt kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch von keinem Flop-Transfer sprechen.


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