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Freitag, der 06. Oktober 2017

Feghouli freut sich auf Fenerbahce-Derby

Konyaspor, Fenerbahce, Trabzonspor, Genclerbirligi, Basaksehir. Für Galatasaray stehen nach der Länderspielpause fünf harte Wochen an. Am meisten freut man sich beim Rekordmeister auf das Derby im Türk Telekom-Stadion.

Von Erdem UFAK

Der Fünf Punkte-Vorsprung auf die ärgsten Verfolger Besiktas und Kayserispor lässt sich fast schon als „komfortabel" betiteln. Nach wie vor ist der türkische Rekordmeister das einzige Team in der Spor Toto Süper Lig ohne Niederlage. Geht es nach den Galatasaray-Verantwortlichen, soll das auch so bleiben - trotz des Mammutprogramms in den kommenden fünf Wochen. So geht es für Tudors „Löwen" nach der Länderspielpause zu Pokalsieger Atiker Konyaspor, anschließend steht des „Dev Derbi" zuhause gegen Erzrivale Fenerbahce an. Doch damit nicht genug: Am 10. Spieltag führt die Reise zu Trabzonspor, wo innerhalb von drei Wochen das dritte schwere Ligaspiel in Folge ansteht. Die Begegnung gegen Genclerbirligi die Woche darauf ist auf dem Papier die leichteste Aufgabe, ehe man auswärts bei Vizemeister Medipol Basaksehir erneut richtig gefordert ist.

Feghouli zu seinem Wechsel zu Galatasaray

Gleich einige wegweisende Spiele für die Gelb-Roten also, in denen Neuzugang Sofiane Feghouli ein noch wichtigerer Bestandteil der Mannschaft werden könnte. Der Algerier wechselte zu Saisonbeginn für 4,25 Millionen Euro von West Ham United an den Bosporus und hat trotz Verletzung schnell Fuß im Team von Igor Tudor gefasst. Zwei Tore und ein Assist in gerade mal vier Ligaspielen unterstreichen zudem die Effizienz des 27-Jährigen, der zu seinem Wechsel in die Türkei sagt: „Natürlich spielt es eine Rolle, dass Galatasaray schon mal den UEFA Cup und den Super Cup gewonnen hat. Ich musste nicht lange überlegen, als das Angebot vorlag."

Vorfreude auf das Derby gegen Fenerbahce

Feghouli bestätigte zudem ein Angebot von Fenerbahce im Sommer 2016, zog es eigenen Angaben zu Folge aber vor, in die Premier League zu wechseln. In West Ham wurde der Algerier aber nicht glücklich. „Der Wechsel war wichtig für meine Karriere. Es lief aber nicht so, wie ich es wollte." Jetzt darf sich Feghouli auf das wohl spannendste Derby in der Türkei freuen. Schon in zwei Wochen stehen sich im Türk Telekom-Stadion Galatasaray und Fenerbahce gegenüber. Im Übrigen nicht nur für Feghouli das erste Istanbul-Derby überhaupt. Der 27-Jährige enthusiastisch: „Es hat den Anschein, als ob uns Besiktas und Fenerbahce die ganze Saison über auf den Fersen bleiben werden. Das Derby gegen Fenerbahce wird fantastisch! Wir möchten unsere Fans mit einem Sieg glücklich machen."


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