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Sonntag, der 05. November 2017

Galatasaray: Erfolg durch Freundschaft

Nach zwei sieglosen Spielen hat sich Galatasaray am Freitag den Frust aus der Seele geschossen. Der Grund für den Erfolg bei den Gelb-Roten basiert vor allem darauf, dass die Kicker auch abseits des Spielfeldes viel Zeit miteinander verbringen. 

Von Hüseyin YILMAZ

Mit den zahlreichen Transfers in der Sommerpause hat Galatasaray wieder zur alten Form zurückgefunden. Im Team von Igor Tudor herrscht derweil übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine sehr positive Mannschaftsatmosphäre mit engen Freundschaften. So treffen sich die Brasilianer Mariano, Maicon und Fernando des Öfteren familiär. Auch Schlussmann Fernando Muslera schließt sich dem Trio an. Auf der anderen Seite gibt es um Younes Belhanda, Sofiane Feghouli, Badou Ndiaye und Jason Denayer einen muslimischen Kreis. Auf den sozialen Medien wurden zuvor Fotos veröffentlicht, bei welchen die Akteure gemeinsam mit den türkischen Spielern auf einem Freitagsgebet zu sehen sind.

Viele Austauschrunden unter den Spielern

Zudem soll sich Torgarant Bafetimbi Gomis ebenfalls blendend mit Belhanda verstehen. Der Marokkaner war in der Ligue 1 bei HSC Montpellier und OGC Nizza tätig. Flügelflitzer Garry Rodrigues spricht ebenfalls Französisch. Der bemerkenswerte Zusammenhalt im Mannschaftsgefüge erfreut den Trainerstab und man ist sich darüber einig, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl ausschlaggebend für die aktuelle Platzierung in der Liga ist.

Warum wurde Sofiane Feghouli nicht für die Nationalmannschaft nominiert?

In Algerien brodelt aktuell die Gerüchteküche! Galatasaray-Star Feghouli wurde von Nationalcoach Rabhad Madjer, der als Fußballer zwischen 1985 und 1991 beim FC Porto spielte, nicht für die Spiele gegen Nigeria und die Zentralafrikanische Republik nominiert. Vor der Presse betonte der Lehrmeister, dass er kein persönliches Problem mit dem Offensivspieler habe und setzte den angeblichen Lügenmärchen ein Ende. „Niemand soll denken, dass ich irgendetwas gegen Feghouli hätte. Ganz im Gegenteil, ich habe ihn immer unterstützt und verteidigt. Aufgrund seiner Errungenschaften zolle ich ihm großen Respekt. In den kommenden Spielen werde ich ihn natürlich bei zufriedenstellenden Leistungen in den Kader einberufen. Jedem Spieler halte ich die Tür für die Nationalmannschaft offen", so Madjer.     


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