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Sonntag, der 26. November 2017

Igor Tudor schießt gegen türkische Gazetten!

Nach dem 2:0-Sieg von Galatasaray über Alanyaspor nahm Igor Tudor die türkische Presse aufs Korn. Der Lehrmeister des Tabellenführers fand deutliche Worte gegen die Journalisten: „Sie erfinden falsche Geschichten. Wir sind nicht im Theater oder Kino!" 

Von Hüseyin YILMAZ

Igor Tudor kontert gegen die Sportpresse am Bosporus! Trotz der Tabellenführung in der Spor Toto Süper Lig werden seit langer Zeit die Fertigkeiten des 39-jährigen Chefcoachs von Galatasaray in Frage gestellt. Grund dafür ist, dass der Rekordmeister seit dem Amtsantritt von Tudor in direkten Verfolgerduellen scheitert sowie die ständigen Veränderungen auf taktischer Ebene. Während den letzten 14 Duellen gegen Besiktas, Fenerbahce, Trabzonspor und Basaksehir konnten die „Löwen" keinen Dreier landen. Schließlich brachte die 1:5-Blamage bei den Schützlingen von Abdullah Avci am vergangenen Spieltag das Fass zum Überlaufen. Selbst auf dem vereinsinternen Sender "GS TV" forderte Ex-Nationalspieler und Galatasaray-Verteidiger Gökhan Zan, der aktuell als Fußballexperte arbeitet, den Rücktritt des Kroaten. Im Fadenkreuz der Kritik konnte Tudor gestern den nächsten Dreier landen und zerpflückte mit offenen Worten die Presse.

„Für solche Spiele gibt es 1.5 Punkte, für Spiele gegen Basaksehir 3!"

Zuerst amüsierte sich der Chefcoach darüber, dass nur wenige Journalisten an der Pressekonferenz teilnahmen: „Warum sind heute so wenige Leute hier? Hätten wir verloren, würden 30-40 Journalisten auf mich warten." Anschließend reduzierte er die generierten drei Punkte über Alanya auf 1,5. „Ich freue mich über die 1,5 Punkte heute. Laut der Presse bekommt man für solche Duelle 1,5 Punkte, gegen Basaksehir jedoch drei. Das Problem bei Ihnen allen ist, dass sie falsche Geschichten erfinden. Plötzlich feiern Sie jemanden als Held, ehe man diese Person dann kurze Zeit später entwürdigt und diskreditiert. Wir sind nicht im Theater oder Kino", so Tudor. Man arbeite monatelang hart und die Presse lanciere die Geschehnisse so, als verliere man die Meisterschaft mit einer Niederlage.

„Ich werde als Buhmann hingestellt!"

Dazu hält Tudor die verbalen Angriffe gegen ihn für unberechtigt: „Sie stellen mich alle als Buhmann hin und hinterfragen meine Qualitäten. Man kann sowohl meine Trainerfähigkeiten, als auch die Leistungen der Mannschaft nicht nach einer Niederlage anzweifeln. Auch bekomme ich dauernd Fragen zu unserer Formation. Als wir gegen Genclerbirligi mit 5:1 gewonnen haben, hat sich niemand dazu geäußert."

Über die Sticheleien gegen Co-Trainer Ayhan Akman

Des Weiteren ließ Tudor auch die bissigen Bemerkungen gegen Co-Trainer Ayhan Akman nicht länger auf sich sitzen. Der ehemalige Nationalspieler sei ein hervorragender Sportsmann und würde ihn bei seiner Arbeit tatkräftig unterstützen. Der Kroate erwarte mehr Respekt für die Arbeit des Trainerstabs. Schließlich sei man Tabellenführer.

„Von einer Krise kann nicht die Rede sein"

Was das System anbelangt, habe es bis dato eigentlich keine großen Unterschiede gegeben. „Nur gegen Fenerbahce haben wir in den ersten 20 Minuten mit einer Dreierkette gespielt. In Trabzon war es ein 4-3-3 und beim 1:5 bei Basaksehir hatten wir einige Personalprobleme." In Anbetracht dessen dürfe man keineswegs von einer Krise sprechen. Bezüglich des anstehenden Lokalderbies gegen Besiktas bewahrt Tudor vorerst Ruhe: „Auch vor diesem Spiel wird eine Atmosphäre kreiert, als würde es um alles oder nichts gehen. Nach dem Derby gegen Besiktas wird es weitere 20 Spiele geben. Die Meisterschaft wird in den letzten drei Spielen entschieden. Das hat jedoch keine Relevanz für ihre subjektive Berichterstattung."        


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