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Montag, der 25. Dezember 2017

Ein Sieg und ganz viel für die Fanseele!

Der „Imparator“ kehrt zurück und Galatasaray gewinnt das wichtige Spiel gegen Göztepe. Während Fatih Terim von allen Seiten gelobt wird, weiß er selbst, dass es noch viel zu verbessern gibt, um die 21. Meisterschaft für den Rekordmeister zu holen.  

Von Tarik DEDE

Sabri Sarıoğlu kehrte in die Türk Telekom-Arena zurück und spielte erstmals gegen den Verein seines Lebens. Die Fans begrüßten das Kind des Rekordmeisters schon vor dem Anpfiff mit Applaus. Seine Rückkehr war allerdings nur eine Randnotiz an einem Abend, der ganz im Zeichen von Fatih Terim stand. Das Comeback des „Imparator“ an die alte Wirkungsstätte elektrisiert die Fans und die Medien. Terim ist immer gut für flotte Sprüche („Nerede kalmıştık?“), klare Ansagen und jede Menge Psychokrieg. Das passt zum „Zirkus Fußball“. Und das Glück scheint der „Diktator“ ohnehin gepachtet zu haben. Die Konkurrenz patzte an seinem ersten Wochenende reihenweise. Und auch die Gelb-Roten schienen gegen den besten Aufsteiger der vergangenen Jahre ihre Probleme zu haben. In der ersten Hälfte war Göztepe das besser organisierte Team. Galatasaray dagegen spielte den Kraftfußball Tudorscher Prägung: Mit viel Wucht in der Anfangsphase attackieren und darauf hoffen, dass man weit genug vorne liegt, bevor einem die Kräfte ausgehen. Gegen gute Teams wie Göztepe klappt das halt nicht immer.

Terim bleibt der Motivator

Das scheint auch Terim klar gewesen zu sein. Er hatte in dieser Saison genug Zeit, die Spielweise von Galatasaray zu studieren. Einen Plan hat er natürlich noch nicht für diese Mannschaft: „Ich habe keine Überraschungen in der ersten Hälfte erlebt. Ich wusste, dass wir stark gefordert werden. In der zweiten Hälfte haben wir zeitweise gezeigt, was Galatasaray kann. Wir haben den Gegner zu Fehlern gezwungen“, sagte Terim vor den Kameras. Der Mann weiß halt, wann er Öl ins Feuer gießen muss und wann der ruhige Gönner gefragt ist. Klar ist offenbar, dass er von seinem motivatorischen Können auch als 64-Jähriger nichts verlernt hat. Die Spieler lobten seine Halbzeitansprache: „Was Fatih Terims Motivation bewirken kann, hat jeder in der zweiten Hälfte gesehen“, so Maicon. Der 29-jährige Innenverteidiger spielte zumindest phasenweise wie befreit auf. Für Galatasaray ist der Brasilianer Gold wert, er markierte gestern bereits seinen fünften Saisontreffer. Weniger Glück scheint dem Klub dagegen Jason Denayer zu bringen, wie die Daten von "Opta" zeigen. Ohne ihn in der Startelf haben die "Löwen" kein Spiel verloren.

Transfers vor der Tür

Klar ist aber auch, dass auf Terim viel Arbeit wartet. Galatasaray hat gegen Göztepe keinesfalls wie ein Meister gespielt. Viel zu oft lief man seelen- und ideenlos an und so verwundert es nicht, wenn Terim nach der Euphorie nun kräftig auf die Bremse tritt: „Wir haben wenig Zeit und noch viel zu tun“, sagte er nach dem Abpfiff. Damit meinte er aber nicht nur die fußballerische Weiterentwicklung der Mannschaft, sondern auch personelle Entscheidungen. So mancher dürfte gehen, ein bis zwei Spieler will Terim holen. Er kündigte an, dabei auf seine guten Kontakte zu setzen. Seither werden die Namen seiner „Ziehsöhne“ Emre Mor und Hakan Çalhanoğlu aus seinen letzten Tagen bei der Nationalmannschaft herumgereicht. Dabei dürfte nicht nur Terim aufgefallen sein, dass die Mannschaft Probleme dabei hat, das Spiel im Zentrum zu organisieren und das eigene Tor zu verteidigen. Den besten Sturm besitzt der Rekordmeister bereits, zumindest nach der Zahl der Tore. Terim hat nun knapp vier Wochen Zeit, um sein Team zu formen und Veränderungen vorzunehmen. Doch bevor harte Entscheidungen kommuniziert werden, hatte der Mann aus Adana noch etwas für das Fanherz im Gepäck. Man werde versuchen, dem laut Medienberichten finanziell und sozial vor dem Abgrund stehenden Ex-Spieler Emmanuel Eboue zu helfen. Im Gespräch sei ein Engagement als U14-Trainer, hieß es in den türkischen Medien.


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