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Montag, der 01. Oktober 2018

Trotz Titel: Galatasaray verschuldet sich weiter

Die finanzielle Situation beim türkischen Rekordmeister bleibt angespannt. Präsident Mustafa Cengiz ist zuversichtlich, weist aber auch auf die Gefahr einer Europapokalsperre hin.

Von Erdem UFAK

Die Währungskrise in der Türkei hat die türkischen Klubs in der Süper Lig massiv getroffen. Sogar Galatasaray, der Titelträger der Saison 2017/18, muss nach einem sportlich erfolgreichen Jahr massive Verluste in der Bilanz hinnehmen. Auf der außerordentlichen Generalversammlung am vergangenen Wochenende veröffentlichten die Verantwortlichen der Gelb-Roten den aktuellen Schuldenstand des Vereins. Dieser beträgt Stand 31. Juli 2018 1,41 Milliarden TL (ca. 200,24 Mio. EUR). Noch Anfang Mai 2018 wurden seitens der Gelb-Roten Verbindlichkeiten in Höhe von 1,1 Milliarden TL (ca. 156,21 Mio. EUR) ausgewiesen.

Cengiz: "Uns drohen zwei Jahre Sperre!"

Korrigiert wurde auf Grund des Währungsverfalls auch das Jahresbudget des Rekordmeisters. Demnach erwartet man im Jahr 2018 noch Einnahmen in Höhe von 115,88 Mio. TL (ca. 16,46 Mio. EUR), dem gegenüber stehen geplante Ausgaben in Höhe von 377,54 Mio. TL  (ca. 53,61 Mio. EUR). Somit erwartet Galatasaray im Jahr 2018 einen Verlust von 262,45 Mio. TL (ca. 37,27 Mio. EUR). Zwischen den Monaten Januar 2018 und Juni 2018 habe man bislang einen Verlust von insgesamt 283,6 Mio. TL (ca. 40,27 Mio. EUR) eingefahren. Präsident Mustafa Cengiz erklärte hierzu: „Wir haben der UEFA ein Versprechen gegeben und brauchen bis zum Ende des Jahres noch 29 Millionen Euro. Das schaffen wir nur mit einer Kapitalerhöhung. Ansonsten werden wir für zwei Jahre gesperrt. Uns wurde gesagt, dass wir von den 14 Vereinen der problematischste von allen sind. Mit der Unterstützung unserer Fans haben wir diese Phase erfolgreich überstanden. Ihr könnt euch sicher sein: Galatasaray ist in guten Händen!"

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