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Donnerstag, der 11. Oktober 2018

Cengiz: „UEFA ist auf unserer Seite“

Galatasaray-Präsident Mustafa Cengiz entkräftete die besorgniserregenden Financial Fairplay-Gerüchte. Zudem nahm der Klubchef die Fangruppierung UltrAslan gegenüber Ex-Präsident Duygun Yarsuvat in Schutz.

Von Anil P. Polat

Die steigenden Schulden und die erneute Ankündigung von Seiten der UEFA-Funktionäre die Vereinbarung mit Galatasaray im Rahmen des Financial Fairplays ein weiteres Mal zu prüfen, sorgen derzeit bei vielen Fans des türkischen Rekordmeisters für Sorgenfalten. Vereinspräsident Mustafa Cengiz beruhigte die Anhänger nun mit seinen Aussagen: „Die UEFA ist komplett auf unserer Seite. Ich bedanke mich sowohl bei der UEFA-Führung als auch bei unserem Verband für die Unterstützung. Innerhalb der UEFA gibt es einige Unstimmigkeiten. Von 17,18 Klubs mit FFA-Auflagen, waren wir der Klub, der am kritischsten dastand. Man wollte uns aus dem Europapokal ausschließen. Wir baten um vier Monate. 

„Klub in zwei Jahren stabil" 

Eine bestimmte Gruppe fragte, wie man mit uns erneut eine vierjährige Vereinbarung unterschreiben könne, wenn der Klub in den drei Jahren zuvor 147 Millionen Euro Schulden gemacht habe. Seit Januar haben wir in acht Monaten einen enormen Umstaz erzielt. Nur allein durch Zuschauereinnahmen haben wir 134 Millionen TL generiert. Die UEFA sieht das und würdigt das daher auch. Wir konnten der UEFA anfangs nicht begreiflich machen, dass wir in 13 Branchen aktiv sind und daher gut organisierte Schritte tätigen müssen, um der Schuldenlast entgegenzuarbeiten. Wir haben einen Kredit in Höhe von 55 Millionen TL aufgenommen und sind bemüht unsere Ausgaben in den jeweiligen Branchen auf ein Minimum zu senken. Wir haben die Transfersperre aufgehoben. Wenn wirtschaftlich nichts Unvorhersehbares passiert, sollten wir die finanzielle Lage des Klubs in zwei Jahren stabilisiert haben", zitierte "NTV Spor" 68-Jährigen. 

„UltrAslan größte Fangruppierung der Welt"

Einen kleinen Nebenschauplatz für Klubchef Cengiz bildet aktuell die Diskussion um die Verkäufe von Fanartikeln der Fangruppierung UltrAslan in den offiziellen GSStores. Ex-Präsident Duygun Yarsuvat hatte dies auf schärfste kritisiert: „Liebe Vorstandsmitglieder mit Gruppen zu arbeiten, die nicht legitimen Ursprungs sind, könnte sich als Tanz erweisen, bei dem uns später auf den Fuß getreten und dem Verein sehr geschadet wird", hatte Yarsuvat protestiert. Mustafa Cengiz betonte, dass dies schon zu Zeiten des früheren Präsidenten Özhan Canaydin praktiziert wurde: „UltrAslan ist die größte Fangruppierung der Welt. Sie lieben Galatasaray und unterstützen den Klub, wo sie nur können. Die Fanartikel in den GSStores zu verkaufen, ist eine wirtschaftliche Maßnahme. Dafür kassiert UltrAslan kein zusätzliches Entgelt. Man muss unsere Fans mit dem nötigen Respekt behandeln", stellte Cengiz klar.

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