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Donnerstag, der 25. Oktober 2018

Fatih Terim: „Größter Dank gebührt Ozan Kabak!“

Die Galatasaray-Verantwortlichen wussten, bei wem sie sich am Ende des Tages bedanken durften. Fernando Muslera lieferte gegen Schalke einen herausragenden Abend ab. Lob von allen Seiten gab es zudem für Debütant Ozan Kabak. GazeteFutbol mit den Stimmen aus Aslantepe!

Von Erdem UFAK

Fatih Terim, Trainer Galatasaray: „Wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Normalerweise will ich immer gewinnen - aber heute ist das Unentschieden für uns ein gutes Ergebnis. Gerade in der zweiten Hälfte war der Gegner stärker. Wenn man viele Bälle verliert, wird man bestraft. Schalke hatte gute Möglichkeiten, so dass wir das Spiel hätten verlieren können. Muslera war heute fantastisch. Aber der größte Dank gebührt dem erst 18-jährigen Ozan [Kabak]. Wir hatten erst am Ende wieder Zugriff auf das Spiel. Die drei Punkte hätten wir daher nicht verdient gehabt. Bei einem Gegentor hätte es heute auch eine hohe Niederlage geben können. In unserer Gruppe haben wir weiterhin alle Möglichkeiten. Es wird spannend bleiben bis zum Schluss."

Domenico Tedesco, Trainer Schalke: „Ich denke immer positiv - deshalb sehe ich die gute Leistung und nicht die verpasste Chance auf einen Sieg. Es war vor dem Spiel klar, dass es eine heiße Atmosphäre werden wird. Als Spieler benötigst du einige Minuten, um das zu adaptieren. Dann haben wir aber losgelegt und sind sehr mutig aufgetreten. Unser Auftritt war sehr dominant, es hat Spaß gemacht. Was zu einem perfekten Abend gefehlt hat, war ein Tor. Die Möglichkeiten dazu hatten wir mehrfach. Daran müssen wir arbeiten. Wenn neben einem engagierten Auftritt auch die Chancenverwertung passt, werden die Ergebnisse auch wieder stimmen. Letztlich nehmen wir den Punkt aus Istanbul gerne mit, auch wenn wir die drei Zähler durchaus verdient gehabt hätten. In der Gruppe ist nach drei Spieltagen noch alles offen. Jeder kann jeden schlagen."

Ozan Kabak, Abwehrspieler Galatasaray: „Das ist jetzt nicht unser Wunschergebnis, aber der Punkt könnte noch wichtig für uns werden. Auch weil der Gegner eben keine drei Punkte mitnehmen konnte. Die Champions League ist der Traum eines jeden Spielers, ich freue mich unglaublich über mein erstes Spiel. Unser Coach setzt großes Vertrauen in mich und das möchte ich so gut es geht zurückzahlen."

Alexander Nübel, Torwart Schalke: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Champions-League-Debüt. Ich hatte mich richtig darauf gefreut und den Abend dann sehr genossen. Das ist hier eines der lautesten Stadien in Europa. Wir konnten die Stimmung ummünzen und für uns nutzen. Wir haben ein top Spiel gemacht. Die Galatasaray-Spieler wussten gar nicht mehr, was sie machen sollten. Deswegen ist es schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Wir müssen auf jeden Fall ein Tor schießen. Dann gewinnen wir hier auch. Meinem Kopf geht es gut, dafür bin ich ja da. Wir haben die Lautstärke in unserer Arena mit einem geschlossenen Dach simuliert, da war es auch schon extrem laut. Aber das hier, das ist unfassbar. Wenn die Galatasaray-Fans pfeifen, wenn wir am Ball sind, das ist brutal."

Ryan Donk, Mittelfeldspieler Galatasaray: „Wir haben von Anfang an versucht das Spiel hinten aufzubauen und vorne gefährlich zu werden. Doch unser Gegner war defensiv stark und hat auf Konter gesetzt. Es war schwer, am Ende dürfen wir uns über einen Punkt nicht beschweren. Man sieht jedoch, wie umkämpft jeder einzelne Zähler ist. Die Champions League hat ein ganz anderes Niveau, hier muss man jede sich bietende Chance nutzen. Ozan Kabak möchte ich in der Champions League willkommen heißen. Er wird von Spiel zu Spiel besser, nimmt unsere Ratschläge an und lernt ständig dazu. Auch heute war das gut. Gegen Ende haben ihn die Kräfte etwas verlassen, doch das wird schon noch."

Mark Uth, Mittelfeldspieler Schalke: „Wir wollten ein bisschen mehr auf Ballbesitz gehen, ruhig spielen und wenn wir an den gegnerischen Außenverteidigern vorbei sind, nach vorne agieren. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, obwohl es ein sehr intensives Spiel war bei dieser Atmosphäre. Wir haben es sehr gut gemacht, nur leider versäumt, das 1:0 zu erzielen. Insbesondere in den ersten Minuten war dieses Pfeifkonzert, wenn du am Ball bist, der Wahnsinn. Aber wir haben uns nicht beeinflussen lassen und unser Spiel gespielt."

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