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Freitag, der 31. 2017

Süper Lig: Die Legionäre, das Geld und die Jugend

Die Ausländerregelung ist einmal mehr ein heißes Thema in der Süper Lig. Dabei wäre eine Einschränkung derzeit kaum möglich. Die Legionäre spielen eine zu große Rolle. GazeteFutbol hat den Überblick dazu.

Von Tarik DEDE

„Jugend forscht“ war das Motto des Testländerspiels gegen Moldawien. Nationaltrainer Fatih Terim hatte den freundschaftlichen Kick genutzt, um etlichen jungen Spielern eine Chance zu geben. Die drei Torschützen Emre Mor, Ahmet Yılmaz Çalık und Cengiz Ünder kamen auch deshalb zu ihren ersten Treffern im Trikot der Halbmondnation. Daneben feierten viele weitere Spieler ihr Debüt oder zumindest ihr Startelfdebüt für ihr Land. Große Probleme hatten die Youngster gegen den zweitklassigen Gegner jedenfalls nicht (zum Spielbericht). Terim nutzte den guten Auftritt seiner jungen Garde, um die Klubs zu mehr Mut aufzufordern. Man solle doch den einheimischen Kickern mehr Spielzeit geben. Gleichzeitig entfaltete sich über Politik und Medien eine neue Diskussion um die Ausländerregelung in der Liga. Der TFF, aber auch die Klubvereinigung, lehnen derzeit eine Änderung ab. Sie haben gute Argumente auf ihrer Seite. Zum einen sollte man nicht jede Regeländerung nach kurzer Zeit wieder umwerfen. Zum anderen ist man vertraglich gebunden.

214 Millionen Euro für die Legionäre

So geben die vier Topvereine Beşiktaş, Galatasaray, Fenerbahçe und Trabzonspor in dieser Saison rund 214 Millionen Euro für ihre ausländischen Spieler aus. In dem Betrag stecken Gehälter, Prämien sowie Leihgebühren. Da Kontrakte in der Regel über mehrere Jahre laufen, würde eine erneute Regeländerung die Klubs schon wieder vor große Probleme stellen und den Preis der einheimischen Spieler wie schon einmal in ungeahnte Höhen treiben. Hier die Übersicht der Ausgaben:

Die Tabelle zeigt aber auch, dass die etablierten Klubs vor allem auf erfahrene Ausländer setzen. Das ist in Ligen unterhalb der Top5 in Europa durchaus normal, eine Ausbildungsliga wie beispielsweise die Ehrendivision war die Süper Lig ohnehin nie. Dabei sind 66 Spieler aus dem Ausland bereits über 30 Jahre alt. Die meisten mit acht hat Meister und Tabellenführer Beşiktaş vorzuweisen. Es folgt das Zweitplatzierte Başakşehir (6) vor Osmanlıspor (6), Galatasaray(5), Fenerbahçe(4), Trabzonspor(5) und Antalyaspor (5). Lediglich Rizespor und Gençlerbirliği haben keinen einzigen Legionär unter Vertrag, der schon 30 Sommer gesehen hat. Die 13 Ausländer von Rizespor kommen auf einen Schnitt von 25,0 Jahren und sind somit die vor Gençlerbirliği (14 Ausländer/25,7 Jahre) jüngste Legionärskombo in der SüperLig. Generell spricht für mehr Türken im Team übrigens auch die schwache Lira. Denn kein Ausländer lässt sich derzeit in der Weichwährung bezahlen, wie GazeteFutbol bereits hier ausführlich analysierte ("Gib der Jugend keine Chance"). Mehr türkische Spieler in den Teams würde die Kassen der Klubs nachhaltig entlasten. Aber die jungen Spieler müssen halt auch ihre Zeit zur Entwicklung bekommen und natürlich eine Grundqualtität mitbringen.

 


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