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Sonntag, der 16. Juli 2017

Cengiz Ünder lässt auch Arda hinter sich

Jetzt ist es offiziell: Cengiz Ünder wechselt zum AS Rom. Başakşehir erhält eine Rekord-Ablösesumme und kann weiter ins Team investieren. Doch auch in Izmir knallen die Korken.

Von Tarik DEDE

Nach tagelangen Spekulationen war am späten Donnerstagabend klar, dass Cengiz Ünder in die Serie A wechselt. Der AS Rom gab den Transfer indirekt bekannt. Zudem wurde der Youngster am Flughafen Fiumicino in der ewigen Stadt abgelichtet. Damit hat der italienische Traditionsklub das Wettrennen um eines der größten türkischen Offensivtalente gewonnen. Großes Interesse sollen außerdem Manchester City, der SC Freiburg und diverse spanische Klubs gehabt haben. Die Citizens hätten sogar eine schriftliche Offerte am Bosporus hinterlegt gehabt. Die türkischen Topvereine spielten bei diesem Wettlauf übrigens schon lange keine Rolle mehr. Bei Galatasaray, Fenerbahçe und auch Beşiktaş konnte sich in den vergangenen Jahren kaum ein türkisches Talent in den Vordergrund spielen. Sie sind für hochbegabte, junge Spieler nicht mehr sonderlich attraktiv und können finanziell nicht mit den Vereinen aus den Top 5-Ligen mithalten. Cengiz ist somit nach Çağlar Söyüncü vom SC Freiburg bereits der zweite Spieler aus dem Nachwuchs von Zweitligist Altınordu, der den Sprung in eine Top-Liga geschafft hat. Nun muss er sich aber auch am Tiber beweisen, sonst könnte es wie im Fall von Salih Uçan auch bald wieder "arrividerci" heißen.

Fünfjahresvertrag, auch Altınordu profitiert

Nun hat Cengiz Ünder beim AS Rom einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben. Angeblich soll er dort 1,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Başakşehir wird nun einen warmen Geldregen erhalten. Die Römer zahlen laut übereinstimmenden Medienberichten eine Ablösesumme von 13,4 Millionen Euro. Davon landen allerdings 25 Prozent bei Altınordu. Das sind rund 4 Millionen Euro und entspricht etwa dem Jahresbudget des A-Kaders des Zweitligisten. Cengiz finanziert also quasi eine ganze Saison der Izmirer Truppe. Doch auch für Başakşehir können es noch mehr werden. Bis zu 1,6 Millionen Euro könnten hinzukommen, wenn Cengiz bestimmte Einsatzzeiten bekommt und mindestens drei Jahre am Tiber bleibt. Sollte die Roma den Flügelflitzer verkaufen, erhält der türkische Vizemeister zudem ein Fünftel der Ablösesumme, wie Präsident Göksel Gümüşdağ sagte. Başakşehir dürfte nun seine Einkaufstour fortsetzen, um das große Ziel Champions League-Gruppenphase erreichen zu können. Bisher hatte der kleine Istanbuler Klub allerdings kaum Ablösen bezahlt, um Spieler wie Aurelien Chedjou, Gael Clichy oder Tunay Torun zu verpflichten.



Mochi wollte Cengiz

Für Cengiz ist Rom das bisher wohl größte Abenteuer seines Lebens. Der bescheidene Junge, der in Balıkesır geboren wurde und in der U10 von Bucaspor erstmals auf sich aufmerksam machte, wurde schon lange von der Roma beobachtet, wie Sportdirektor Ramón Rodríguez Verdejo, kurz Monchi genannt, bei der Vertragsunterzeichnung sagte. Monchi hat den richtigen Riecher im Fußball. Bis April dieses Jahres war der 48-Jährige ununterbrochen 14 Jahre lang in gleicher Position beim FC Sevilla tätig und gilt als "Entdecker" von Spielern wie Ivan Rakitic, Dani Alves und Carlos Bacca. Hoffentlich behält er auch bei Cengiz Ünder Recht. Auf der Webseite der Roma wurde Monchi folgendermaßen zitiert: "Wir sind sehr glücklich mit der Verpflichtung von Cengiz. Er ist ein Spieler mit großartigen technischen Fähigkeiten. Wir sind zuversichtlich, dass er sich bald in seiner neuen Umgebung zurecht finden wird und durch seine Qualität und sein Talent unsere Mannschaft verstärken wird."

An Arda vorbeigezogen

Cengiz selbst freut sich darauf, nun endlich in der Champions League spielen zu dürfen. Darauf hatte sich der 20-Jährige schon mit dem Qualifikanten Başakşehir Hoffnung gemacht. Bei dem Wechsel spielte Monchi offenbar eine große Rolle, wie der Nationalspieler zugab: "Ich wusste, dass Monchi viele fantastische Fußballer entdeckt hat. Ich bin sehr glücklich darüber, dass er mich wollte." Nun aber gelte es, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und sich einen Platz in der Startelf der Giallorossi zu verdienen: "Ich bin sehr ehrgeizig und möchte den Menschen in meinem neuen Verein zeigen, wie vielseitig ich bin." Cengiz hat Monchi aber nicht nur den Transfer zu den Italienern zu verdanken. Mit einer Ablöse von 13,4 Millionen Euro ist Cengiz nun der teuerste türkische Spieler, den je ein Süper Lig-Verein ins Ausland verkauft hat. Zuvor hatte Ex-Nationalspieler Arda Turan diesen Titel inne. Er wechselte einst für 13 Millionen Euro von Galatasaray zu Atletico Madrid.


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