Username:
Passwort:
angemeldet bleiben

>> Passwort vergessen?
>> Registrierung
>> Registrierung
Aktuelle Newsdiskussionen
show news
Galatasaray und Fenerbahce torlos
von melo72 vor 11 Minuten
Tudor hat die Qual der Wahl
von aslan777 am 22.10.2017 22:18
Fenerbahce bereit für das Derby
von SariKanarya1907 am 22.10.2017 20:38
Viel Kritik für Abdullah Avci
von Kanarya am 22.10.2017 19:05
UEFA: Ausschüttungen 2016/17
von Efsane1907 am 22.10.2017 10:43
gazetefutbol
mediasportsnetwork
|
|
|
Tabelle & SpieltagTorjäger
Freitag, der 13. Oktober 2017

Vagner Love: Der Oldie liest der Liga die Leviten!

Vagner Love ist mit sieben Treffern in die neue Saison gestartet. Der 33-jährige Angreifer hat in einem Interview nun klargestellt, warum es erstens ziemlich gut bei ihm läuft und warum sich zweitens Mircea Lucescu nicht so viel beklagen sollte.

Von Tarik DEDE

Mit 33 Jahren erlebt Vagner Love wohl seinen dritten Frühling in der Süper Lig. Für läppische 500.000 Euro hatte Alanyaspor den erfahrenen Brasilianer zu Beginn der vergangenen Saison verpflichtet. Nach seinen 23 Treffern in seiner ersten Spielzeit in der Türkei hätte ihm wohl keiner zugetraut, dass er dort weitermacht, wo er aufgehört hat. Mit seinen Treffern, aber auch mit seinem Standing im Team sorgt er dafür, dass sich in Alanya zumindest derzeit niemand ernsthaft mit dem Thema Abstieg beschäftigen muss. Neben seinen sieben Toren hat er bereits zwei Treffer aufgelegt. Und er ist der Spieler, der 23 Mal schon am Gegenspieler vorbeigezogen ist – der Bestwert im Oberhaus!

Eine Liebesnacht mit Folgen

Doch die Statistiken sind eines. Das andere ist die Einstellung, mit der der Profi an seinen Alltag herangeht. Sein möglicherweise geringes Vertrauen ins türkische Trainerteam - oder aber die Angst vor dem Altern - veranlassen ihn jedenfalls, Zusatzschichten einzulegen. So hat er eigens aus seiner Heimat einen persönlichen Trainer verpflichtet, mit der er jeden Tag ein bis zwei Stunden individuell arbeitet. Als echter Ehrenmann bezahlt Vagner Love den Coach natürlich aus der eigenen Tasche. Damit möchte er aber auch ein Beispiel für andere sein. Apropos Training: „Love“ sei übrigens gar nicht Bestandteil seines richtigen Namens, sagte er im Interview mit Sabah. So habe er zu Beginn seiner Karriere einmal seine Freundin mit ins Trainingslager gebracht und sei mit ihr auf dem Zimmer verschwunden. Der Trainer habe ihn erwischt und seither wurde er Vagner Love genannt. Sein bürgerlicher Name lautet Vagner Silva de Souza.

Seitenhieb gegen Lucescu

In dem Interview äußerte sich Vagner Love auch zu aktuellen Diskussionen im türkischen Fußball. So sei es richtig, dass es zu viele Ausländer in der Süper Lig gebe und zu wenig auf die eigene Jugend gesetzt werde. „Die Nachwuchsspieler müssten mit uns Profis trainieren, auf diese Weise dazulernen und sich weiterentwickeln!“ Einen Seitenhieb gab es zudem für den Nationaltrainer Mircea Lucescu. Der hatte behauptet, er finde bei den türkischen Vereinen zu wenig einheimische Spieler, die er berufen könne. Vagner Love nannte Taha Yalçıner und Emre Akbaba als Beispiel, die von dem Rumänen nicht berücksichtigt wurden: „Es reicht, wenn man am richtigen Ort sucht“, so der Angreifer.

Interesse von anderen Klubs

Wer möchte nicht solch einen Spieler im Kader haben? Zuletzt wurde er mal wieder heiß in Istanbul gehandelt. Einige Kampfblätter des türkischen Fußballs brachten ihn mit Fenerbahçe in Verbindung. Ein Wechsel sei in der Winterpause möglich, wurde spekuliert. Fakt ist jedenfalls: die Ausstiegsklausel über 800.000 Euro stehe nicht mehr in seinem Vertrag, wie sein Verein jüngst klar stellte. Man müsste also wohl etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Für GazeteFutbol-Updates via TWITTER folge Autor Tarik Dede oder GazeteFutbol

 


GazeteFutbol.de

Impressum | Kontakt | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Newsarchiv | Werben auf Gazetefutbol