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Sonntag, der 29. Oktober 2017

Rizespor: Schwere Vorwürfe von Ex-Spieler Tuszynski

Rizespors früherer Angreifer Patryk Tuszynski hat schwere Vorwürfe gegen seinen Ex-Trainer Hikmet Karaman und die Vereinsführung erhoben. Niemand aus dem Führungsteam habe sich für den Klub interessiert, der Coach habe falsch trainiert. Nur einer war immer für Rize da.  

Von Tarik DEDE

Im Juli verabschiedete sich Patryk Tuszynski aus der Türkei. Der Vertrag des polnischen Angreifers wurde aufgelöst. Offiziell hieß es, dass die Trennung eine Folge der Ausländerregelung in der TFF 1. Lig und ein Wunsch von Trainer Hikmet Karaman sei, wie Pressesprecher Saffet Mete damals sagte. Nun sprach der 27-jährige Stürmer über seine zwei Jahre in der Türkei und ließ kein gutes Haar an Karaman und der Vereinsführung der Teestädter.

„Ich bin vor einem Diktator geflohen!“

In einem Interview mit einer polnischen Zeitung erhob Tuszynski schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Coach. Demnach sei er von einem „Diktator“ geflohen und dieser sei Karaman: „Mit ihm kann man nicht diskutieren oder arbeiten. Denn er ist ein Diktator. Er kümmerte sich nie um die technischen Aspekte und wollte immer nur, dass wir laufen.“ Karaman habe lediglich Fußballer gesucht, die wie "Pferde" ständig rennen können. Natürlich sei Kondition wichtig, aber sein Trainer habe es in den Übungseinheiten häufig übertrieben. Taktik und Technik spielten keine Rolle, so Tuszynski. Nach einer Trainingswoche seien die Spieler oft so fertig gewesen, dass sie kaum noch keine Kraft für die Punktspiele aufbringen konnten.

Vorstand kümmerte sich nicht um den Klub

Doch nicht nur der Trainer, auch das gesamte Trainerteam sowie der Vorstand bekamen ihr Fett weg. So hätten sich die Führungskräfte nicht um den Verein gekümmert, so Tuszynski. Vielmehr seien die Vorstände und der technische Stab fast täglich nach Istanbul gefahren und hätten weder am Klub noch an der Stadt Interesse gezeigt. Der einzige, der stets Rizespor unterstützt habe, sei Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan gewesen. Der war immer ein Rückhalt für den Klub, so Tuszynski, und er selbst habe ein gutes Verhältnis zu dem Politiker gehabt. Erdoğans Familie stammt ursprünglich aus Rize, war aber bereits vor seiner Geburt nach Istanbul emigriert.

Fans schossen sich auf Spieler ein

Hikmet Karaman habe stets den Vorstand hinter sich gewusst und die wenigen fanatischen Anhänger hätten sich bei Misserfolgen immer auf die Spieler eingeschossen, berichtet Patryk Tuszynski weiter. Ohnehin sei der Fan-Support sehr schwach gewesen. Kaum jemand in der Stadt hätte sich ernsthaft für das Team interessiert. Karaman, der sich stets weltgewandt gibt und regelmäßig per Twitter seine Reisen zu Topspielen im Ausland dokumentiert, hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Unter ihm stieg Rizespor in der vergangenen Saison aus der Süper Lig ab, aber erst Anfang dieses Monats musste er sein Amt abgeben.

 

 

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