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Donnerstag, der 23. November 2017

Başakşehir wahrt Mini-Chance auf K.o.-Runde

Başakşehir hat den ersten Auswärtssieg im Europapokal eingefahren. Gegen Ludogorets Razgrad setzte man sich mit 1:2 durch und wahrte so eine Minimal-Chance auf den Einzug in die K.o-Runde der Europa League.

Von Tarik DEDE

Man nehme den Europapokal nicht ernst! Diesen Vorwurf musste sich Başakşehirs Trainer Abdullah Avcı schon mehrfach gefallen lassen. Hier geht es schließlich nicht nur um den Erfolg des Klubs, sondern auch um Länderpunkte für die UEFA Fünfjahreswertung. Von der Kritik scheint sich der Cheftrainer aber nicht beirren zu lassen. Auch gegen Ludogorets Razgrad stand nicht die Stammelf auf dem Platz. Ganz im Gegenteil: Goalgetter Emmanuel Adebayor (Grippe) blieb ebenso am Bosporus zurück wie die Leistungsträger Emre Belözoğlu, Mahmut Tekdemir und Gael Clichy. Sie standen nicht einmal im Kader. Im Tor startete einmal mehr Mert Günok für Nationalkeeper Volkan Babacan. Immerhin sprach eine Statistik für die bessere B-Elf aus Istanbul: Erst einmal hatte eine türkische Mannschaft bisher ein Europapokalspiel gegen einen Vertreter Bulgariens verloren – in zwölf Partien. Und zur Überraschung so manchen Beobachters wollte Başakşehir diesmal offenbar doch gewinnen. Nach einer ersten Chance für Mittelstürmer Mevlüt Erdinç schlugen die Gäste nach 20 Minuten zu. Nach Vorarbeit von Kerim Frei markierte Edin Visca den durchaus verdienten Führungstreffer (20.). Nur kurz darauf kam der Vorlagengeber dann auf der linken Außenbahn an den Ball. Frei umkurvte wie schon im Ligamatch gegen Galatasaray zwei Gegenspieler ohne Mühe und markierte aus rund zwölf Metern das 2:0 (28.). Eine starke Leistung des helvetisch angehauchten Austro-Türken, die zudem seine starke Form bestätigt. Danach hatte der türkische Vizemeister zwar noch zwei gute Chancen, traf aber nicht mehr ins Netz. Mit der hochverdienten Führung ging es in die Kabine.  

Razgrad macht Druck

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten die Gastgeber fast zugeschlagen. Nachdem die Başakşehir-Abwehr auf Abseits spielte, konnte der direkt vor dem Tor postierte Cicinho eine scharfe Hereingabe nicht verwerten. Razgrad wollte jetzt mehr, die Türken setzten auf Konter. Und sie blieben das optisch bessere und reifere Team auf einem schwierigen Untergrund. Die nächste gute Torgelegenheit hatte dann Mevlüt Erdinç, Razgrad-Keeper Renan konnte dessen Schuss aber im zweiten Versuch entschärfen. Wenige Minuten später klingelte es dann aus heiterem Himmel im Kasten von Mert Günok. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite köpfte Marcelinho den Anschlusstreffer (65.). Kurz darauf verpasste Razgrad dann nach einer Ecke den Ausgleich. Der Druck stieg und nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatte Misidjan den Ausgleich auf dem Fuß, setzte den Ball aber knapp neben das Tor. Kurz darauf zeigte Mert seine ganze Klasse. Zweimal rettete der Schlussmann in höchster Not, während seine Vorderleute immer unkonzentrierter und ungenauer spielten. Auf der anderen Seite hätte der eingewechselte Marcio Mossoro alles klar machen können, scheiterte aber aus kurzer Distanz zweimal an Renan. Kurz vor Schluss hatte der ebenfalls eingewechselte Eljero Elia dann die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber ebenso am Razgrad-Keeper. Es blieb beim 1:2 für die Gäste.

Daumendrücken für Hoffenheim

Für Başakşehir ist das der erste Auswärtserfolg im Europapokal überhaupt. Dafür kann sich das Team bei Schlussmann Mert Günok bedanken, dem besten Spieler auf Seiten der Gäste. Die Istanbuler haben noch eine kleine Chance auf den Einzug in die K.o.-Runde. Im Parallelspiel hat sich nämlich Sporting Brage den Einzug in die K.o.-Runde durch ein 3:1 gegen die TSG Hoffenheim gesichert. Başakşehir kann mit einem Heimsieg gegen die Portugiesen den Sprung auf Gruppenplatz zwei schaffen, wenn denn Hoffenheim sein Heimspiel gegen Razgrad gewinnen sollte. Im direkten Vergleich liegt die Avcı-Truppe nun vor den Bulgaren.

Aufstellungen:

Ludogorets Razgrad: Renan, Cicinho, Natanael, Abel, Cosmin, Plastun, Goralski (82. Companero), Marcelinho, Wanderson, Lukoki /46. Keseru), Misidjan

Başakşehir: Mert Günok, Joseph Attamah, Alexandru Epureanu, Alparslan Erdem, Junior Caiçara, Gökhan İnler, Kerim Frei, Edin Visca (93. Manuel Da Costa), İrfan Can Kahveci, Stefano Napoleoni (67. Marcio Mossoro), Mevlüt Erdinç (87. Eljero Elia)

Gelbe Karten: Marcelinho, Abel – Mert Günok

Tore: 65. Marcelinho (Misidjan) – 20. Edin Visca (Kerim Frei), 28. Kerim Frei (28.)

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