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Sonntag, der 03. Dezember 2017

Bursa: Sportlich wieder top, finanziell am Abgrund

Sportlich läuft es wieder für Bursaspor. Mit einem klaren Sieg bei Pokalsieger Konyaspor springen die Krokodile in die Spitzengruppe der Süper Lig. Finanziell steht der Verein aber am Abgrund, ein Umbruch scheint unausweichlich.

Von Tarik DEDE

Am Sonntagmittag ließ Bursaspor dem Pokalsieger keine Chance. Schon zur Halbzeit lagen die Gäste gegen Konyaspor mit 0:3 vorne. Bogdan Stancu (7.), Kembo-Ekoko (32.) und Aziz Behich (45.+1) hatten die Zentralanatolier abgeschossen. Nach dem Seitenwechsel spielte die Truppe den Vorsprung dann sauber herunter, so dass es beim 0:3 blieb. Das Ergebnis täuscht darüber hinweg, dass Konya fast gleichwertig war. Die Hausherren hatten mehr Ballbesitz (57 Prozent), gaben mehr Torschüsse ab (19:8) und erspielten sich auch mehr Standards (9:1 Ecken). Doch die Grün-Weißen aus der Gazoz-Stadt waren effizient und vor dem Kasten deutlich gefährlicher. Da nützt der Ballbesitz einfach nichts. Konyas Cheftrainer Mehmet Özdilek muss sich nicht erst seit diesem Auftritt ernsthaft mit dem Abstiegskampf befassen. Bursa dagegen kann unter Paul Le Guen endlich wieder nicht nur fußballerisch überzeugen, sondern fährt auch wichtige Siege ein. Elf Punkte holte die Truppe aus den letzten fünf Spielen. In der Mannschaft scheint es derzeit zu stimmen.

Wo sind all die Millionen hin?

Wo es nicht stimmt, ist das finanzielle. Schon seit Jahren wird darüber spekuliert, wo das ganze Geld des Vereins gelandet ist. Erst waren es die Millionen aus der Champions League-Saison in Folge der Meisterschaft. So richtig konnte man nie erklären, wo die hin sind. Als dann vor wenigen Jahren mit dem Verkauf von Leistungsträgern wie Ozan Tufan die Kassen gefüllt wurden, gab es diesselben Rufe. Wo sind all die Millionen hin? Denn irgendwie scheinen die nie in der Vereinskasse gelandet zu sein. 

Spieler müssen verkauft werden

Doch das ist die Vergangenheit. Im Hier und Jetzt sieht es finanziell wieder ganz bitter aus. Präsident Ali Ay sprach bei der Mitgliederversammlung am Sonnabend Klartext: „Unsere Kosten sind viel zu hoch“, so Ay. Der Klubchef schob die Schuld zum Teil den Amateurbereichen zu, die würden zu viel kosten. Er appellierte aber nicht mehr an die Stadt. Bursaspor müsse endlich wieder unabhängig von der Verwaltung agieren können. Der Klub hat durch die Logen in der Timsah-Arena 24,394 Millionen Lira eingenommen. Weitere 11,5 Millionen kamen aus Grundstücksverkäufen. Dennoch reicht das nicht, Bursaspor schreibt hohe Verluste. Um die Situation endlich zu verändern, gebe es nur ein Mittel: „Wir müssen Spieler verkaufen.“ Ob dies schon in der Winterpause nötig sei, werde man sehen. Ay kündigte aber an, dass dann bereits Spieler, die nicht regelmäßig zum Einsatz kommen, gehen müssten. Alles Weitere hänge dann am Saisonende nicht nur vom Abschneiden der Mannschaft, sondern auch von den klubeigenen Projekten ab. Bringen die die erhofften Zusatzeinnahmen, könnten Leistungsträger vielleicht doch bleiben.

Die Fans sind wieder da

Immerhin haben sich die Ticketeinnahmen stabilisiert. So strömten in dieser Saison bisher durchschnittlich rund 23.000 Fans ins Stadion. Damit liegt man deutlich über dem Schnitt der vergangenen Jahre und gehört auch in dieser Kategorie zur Spitzengruppe der Süper Lig. Angesichts der Schwäche der Lira dürften die Stadioneinnahmen aber nicht reichen, um die Gehälter in Euro und Dollar begleichen zu können.

Aufstellungen

Konyaspor: Serkan Kırıntılı, Öztorun, Filipovic, Ali Turan (49. Moke), Skubic, Bourabia, Çamdalı, Fofana, Ömer Ali Şahiner (70. Evouna), Milosevic, Eze

Bursaspor: Muhammed, Ertuğrul, Faty, Titi, Badu, Barış, Aziz Behich, Pablo Batalla, Jorquera (91. Yüce), Kembo-Ekoko (61. Kubilay Kanatsizku, Bogdan Stancu (81. Delarge)

Gelbe Karten: Friday, Bourabia - Jorquera

Tore: 7. Bogdan Stancu (Batalla), 32. Kembo-Ekoko (Faty), 45. + 1 Aziz Behich (Jorquera)

 

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