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Freitag, der 12. Januar 2018

Kayserispor überrascht die Liga

Sumudica kam, sah - und siegte! Der neue Coach Kayserispors sorgte in der Hinrunde für mächtig Furore. Mit 30 Punkten nach 17 Spielen träumt man in Kayseri nun von mehr.

Von Erdem UFAK

Ausgangslage: Nach Platz 14 in der Vorsaison wollte man in dieser Spielzeit nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Als Cheftrainer installiert wurde der Rumäne Marius Sumudica, ein noch gänzlich unbekanntes Gesicht in der Süper Lig. Unter dem neuen Coach wurde auch die Kaderstruktur verändert. Spieler wie Welliton, Samba Sow, Larrys Mabiala und Landry N`Guemo verließen die Gelb-Roten, stattdessen kam zum Großteil ablösefreie Spieler, darunter Samil Cinaz, Oleksandr Kucher, Asamoah Gyan, Atila Turan und Stephane Badji. Mit Silviu Lung wurde eine neue Nummer 1 geholt, Fernando Boldrin war mit 1,3 Millionen Euro der teuerste Neuzugang im Sommer.

Bisheriger Saisonverlauf: Im Pokal steht man nach dem 3:1-Hinspielsieg gegen Antalyaspor vor dem Viertelfinaleinzug - und auch in der Süper Lig läuft es für den aktuellen Tabellenfünften nach Plan. Mit 30 Punkten und nur drei Niederlagen ist Kayserispor eines der Überraschungsteams der Hinrunde. Das Markenzeichen der Elf von Marius Sumudica: Große taktische Disziplin und Flexibilität sowie ein äußerst gut funktionierendes Mannschaftsgefüge. Nicht umsonst konnte man den Top-Teams wie Basaksehir, Besiktas, Fenerbahce und Trabzonspor jeweils einen Punkt abluchsen, während man die Anadolu-Teams relativ souverän in die Schranken weisen konnte. Top-Torschütze im Team der Gelb-Roten ist Routinier Umut Bulut mit neun Toren. Doch genau das ist auch das Problem von Kayseri: Mit 25 erzielten Toren besitzt man eines der schwächeren Offensivreihen der Liga, hier enttäuschten bislang allen voran die Angreifer um Asamoah Gyan und Nikola Stojilikovic. Immerhin kann man mit gerade mal 18 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Süper Lig vorweisen - auch dank Stephane Badji, der eine überragende Hinrunde hinter sich hat.

Ausblick auf die Rückrunde: Wichtig wird sein, wie die ersten beiden Rückrundenspiele gegen Galatasaray und Göztepe Izmir ausgehen. Anschließend wird man in Kayseri wissen, ob man im Kampf um die Top 3 dabeibleiben kann oder kleinere Brötchen backen muss. Sumudica hatte in der Hinrunde extrem viel Verletzungspech. Viele Neuzugänge und Stammspieler fielen immer wieder aus. Bekommen die Gelb-Roten das in den Griff und entwickeln vorne mehr Torgefahr, könnte die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte bevorstehen. Die Rahmenbedingungen sind nahezu optimal: Ein modernes Stadion, oftmals solide ausgelastet, dazu ein Team gespickt mit vielen jungen und erfahrenen Spielern. In der Theorie müsste Sumudica genau da weitermachen, wo er aufgehört hat. Spannend wird es, wenn es in den Saisonendspurt geht und Kayserispor tatsächlich jede Woche auf drei Punkte angewiesen sein wird - will man weiterhin ganz oben mitmischen.

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