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Freitag, der 02. 2018

Gümüşdağ: „Cengiz Ünder 100 Millionen Euro!″

Göksel Gümüşdağ, Präsident von Medipol Başakşehir, ist der Ansicht, dass Cengiz Ünder eine sehr positive Entwicklung durchgemacht habe und es ihn nicht wundern würde, wenn die Roma den Youngster für viel Geld  an einen anderen großen Verein verkauft.

Von Cihad KOEKTEN

Göksel Gümüşdağ nahm am Donnerstag an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Fußball wie ein Unternehmen führen″ teil, in der er zu verschiedensten Themen Stellung nahm. Gümüsdag zeigte sich überzeugt davon, Başakşehir in der bereits erwähnten Art und Weise führen zu können. „Wir haben alleine durch unsere sportlichen Leistungen 33-34 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Transfer von Cengiz Ünder ist ein Paradebeispiel für unsere Arbeit. Das haben nicht einmal über 100 Jahre alte Vereine geschafft. Der Unterschied zu Cenk Tosun ist der, dass Ünders Ausbildung auf türkischem Boden stattfand und nicht wie bei Tosun in Deutschland. Somit ist er mit 15 Millionen Euro die teuerste Eigenproduktion der Türken, zu der wir dann auch noch 20 Prozent aus dem Weiterverkauf erhalten werden.″ Auf die Frage, ob er den Verkauf bereue, da Ünder eventuell jetzt für viel mehr Geld hätte verkauft werden können, antwortete der Präsident: „Ich habe nie so gedacht, sonst würde ich das gleiche denken wie die restlichen türkischen Vereine. Der Transfer war für mich in dieser Zeit ein sehr guter. Damals beschäftigten uns Manchester City und AS Rom sehr lange. Ich denke, irgendwann wird er mal für 100 Millionen Euro weiterverkauft.″

„Jeder Klub muss zu einem Unternehmen werden″

„50 Jahre zuvor wurden die Vereine in ihre jetzigen Verfassungen zurechtgeschmiedet. In der Türkei wird man zum Präsidenten gewählt, danach ist man sofort in den Medien präsent und kann sich alles erlauben. Bevor man nicht abgewählt wird, wird man nicht hinterfragt. So etwas kann nicht sein. Im internationalen Bereich haben unsere Vereine keinen Stellenwert mehr. Wenn wir einen Spieler wollen, darf eigentlich kein anderer Verein aus der Türkei bei ihm anfragen. Als Beispiel können wir den Clichy-Transfer nehmen. Jeder wollte ihn, aber er kam zu uns, da wir die besseren Referenzen besaßen.″

„Wir wollen nicht den ganzen Klub verkaufen″

„Nicht nur mit den Chinesen, auch mit Europäern haben wir bereits Gespräche geführt. Wir haben hier eine Menge internationaler Firmen. Wenn für unseren Verein eine Win-Win-Situation herausspringt, wieso nicht? Jedoch denken wir dabei nur an einen Verkauf von 30-40 Prozent. Wie gesagt sind wir aktuell in Verhandlungen mit den Chinesen, die wir bereits auch als Sponsor gewinnen konnten. Für eine Zusammenarbeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort spricht nichts entgegen.″

„Wir haben es uns als Ziel genommen das Aushängeschild des Bezirks zu werden″

Gümüşdağ zum Übergang von Istanbul Büyükşehir Belediyespor zu Istanbul Başakşehir FK: „Wir wollten das Aushängeschild eines neuen Stadtbezirkes werden. Damals hatten wir kein einzigen Fan, nun sind es 17.000 Passolig-Karteninhaber. Als wir unser Store eröffneten gab es Tage, an denen wir keine Einnahmen erwirtschaften konnten. Mittlerweile sind es 25.000 Euro an Spieltagen durch Trikotverkäufe.″

Die Gründe für den Rücktritt des Vorsitzenden bei der Klubvereinigung

Nach seiner dritten Amtszeit als Präsident der Süper Lig-Klubvereinigung entschied Gümüsdag aufzuhören. Der Klubboss zu den Gründen: „Wenn man ein Amt übernimmt kann man in der Türkei immer nur sehr schwer loslassen. Ich habe nicht gekündigt, lediglich nach dem Ende meiner dritten Amtsperiode aufgehört. Als wir die Führung übernommen hatten, war es nicht möglich, dass alle 18 Präsidenten an einem Tisch zusammenkommen konnten. Wir haben dies möglich gemacht. Außerdem wurden bei den TV-Rechten die Einnahmen des Türkischen Fußballverbandes von zwölf auf vier Prozent gesenkt und die übrigen acht Prozent an die Klubs verteilt. Nachdem ich bemerkt habe, die großen Aufgaben bewältigt zu haben, kam ich eben zu diesem Entschluss. Fikret Orman wird aber enorm viel dazu beitragen diese Organisation noch weiter voranzubringen.″

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