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Freitag, der 04. Mai 2018

Bursaspor-Spieler boykottieren Training

Bei Bursaspor brennt der Baum vor dem Fenerbahce-Spiel lichterloh. Auf Grund ausstehender Gehälter verweigern die Profis der ersten Mannschaft die Übungseinheiten.

Von Erdem UFAK und Tarik DEDE

Kurz vor dem Ende der regulären Saison herrscht bei den Grün-Weißen aus Bursa Chaos pur. Nachdem die Bursaspor-Akteure seit über vier Monaten vergeblich auf ihre Gehälter gewartet haben, entschlossen sich Pablo Batalla & Co. zu einem drastischen Schritt. Am Mittwoch erschien die Mannschaft zunächst 40 Minuten verspätet zum Teamtraining, am Donnerstag wurde die Übungseinheit auf dem Özlüce-Trainingsgelände dann gänzlich boykottiert. Wie die Grün-Weißen per offizieller Stellungnahme bekanntgaben, wurde schließlich das heutige Mannschaftstraining ebenfalls abgesagt. Auch die Pressekonferenz von Interimscoach Mustafa Er fand nicht statt. Vereinsangaben zu Folge trainierte die Mannschaft individuell im Kraftraum.

Vorstandswahlen in rund zwei Wochen

Ob die Bursaspor-Akteure dazu bewegt werden können, die Reise nach Istanbul anzutreten, ist noch unklar. Der Vorstand um Vereinspräsident Ali Ay sei darum bemüht, zumindest einen Teil der ausstehenden Gehälter zu überweisen. Medienberichten zu Folge soll Ay sogar bei TFF-Präsident Yildirim Demirören vorstellig geworden sein und um Geld gebeten haben. Offiziell bestätigt ist diese Meldung allerdings noch nicht. Zum 19./20. Mai hat Bursaspor bereits eine Generalversammlung mit den dazugehörigen Vorstandswahlen einberufen. Ahmet Bozdemir, Hüseyin Akdemir und Lemi Keskin stehen bislang als erste Präsidentschaftskandidaten fest.

Bursa bewegt sich Schritt für Schritt in den finanziellen Abgrund

Schon seit Jahren wird darüber spekuliert, wo das ganze Geld des Vereins gelandet ist. Erst waren es die Millionen aus der Champions League-Saison in Folge der Meisterschaft. So richtig konnte man nie erklären, wo die hin sind. Als dann vor wenigen Jahren mit dem Verkauf von Leistungsträgern wie Ozan Tufan die Kassen gefüllt wurden, gab es dieselben Rufe. Wo sind all die Millionen hin? Denn irgendwie scheinen die nie in der Vereinskasse gelandet zu sein. Doch das ist die Vergangenheit. Im Hier und Jetzt sieht es finanziell ganz bitter aus. Präsident Ali Ay sprach bei der Mitgliederversammlung Anfang Dezember 2017 Klartext: „Unsere Kosten sind viel zu hoch", so Ay. Der Klubchef schob die Schuld zum Teil den Amateurbereichen zu, die würden zu viel kosten. Er appellierte aber nicht mehr an die Stadt. Bursaspor müsse endlich wieder unabhängig von der Verwaltung agieren können. Der Klub hat durch die Logen in der Timsah-Arena 24,394 Millionen Lira eingenommen. Weitere 11,5 Millionen kamen aus Grundstücksverkäufen. Dennoch reicht das nicht, Bursaspor schreibt hohe Verluste. Um die Situation endlich zu verändern, gebe es nur ein Mittel: „Wir müssen Spieler verkaufen." Das haben die Grün-Weißen in der Winterpause aber versäumt. Die Quittung folgt in diesen Tagen.

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